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Werner van Walbeck
Werner van Walbeck
980/985-1014
Markgraf der Nordmark
Zeitspanne1003-1009
VorgängerLothar III. von Walbeck
NachfolgerBernhard I. von Brandenburg
VaterLothar III. von Walbeck
MutterGodila von Rothenburg

Werner van Walbeck (etwa 980/985 - Allerstedt, 11. November1014) zählte Walbeck und von 1003 bis 1009 Markgraf der Nordmark.

Lebenszyklus

Werner van Walbeck war der älteste Sohn des Grafen Lothar III. von Walbeck, auch Markgraf der Noordmark, aus seiner Ehe mit Godila, Tochter des Grafen Willem I. van Rothenburg. 1003 folgte er seinem verstorbenen Vater als Markgraf der Noordmark, Graf in Derlingau und Vormund des Klosters Walbeck.

Er verlobte sich mit Liutgard, der ältesten Tochter von Ekhard I. von Meißen, aber die Verlobung wurde später abgebrochen. Dann entführt Werner Liutgard aus der Kloster Quedlinburg und im Januar 1003 heiratete er sie, was ihm bittere Feindschaft einbrachte. Wie sein Vater war er in verheerende und sinnlose bewaffnete Fehden verwickelt, oft über Eigentums- und Nachfolgefragen in der Nordmark, oft gegen seinen Schwager Markgraf Dedo I von Wettin. Er galt auch als Gegner von Römisch-deutscher KönigHeinrich II. der Heilige.

1009 verklagte ihn sein Schwager Dedo I. bei Heinrich II. mit dem Ziel, Werners Besitz und Würden zu nehmen. Am 13. Oktober 1009 ermordete Werner seinen Schwager, nachdem dieser sein Schloss zerstört hatte Wolmirstedt zu Asche gelegt hatte. Hendrik nutzte dies, um sich die Markgrafschaft Noordmark und die dazugehörigen Lehen anzueignen. Dedos Bruder Friedrich I. von Wettin erwarb den nördlichen Hasselgau, Dedos Sohn Diederik II erhielt unter anderem die Viscountcy Zörbig.

Um 1012 starb seine Frau Liutgard, mit der Werner keine Kinder hatte. Im folgenden Jahr wurde er von Heinrich II. dem Heiligen des Hochverrats verdächtigt, weil er gute Kontakte zum König hatte Bolesław I. von Polen. Der König befahl ihm, vor ihm zu erscheinen, aber Werner weigerte sich. Infolgedessen hängte er die staatliches Verbot über seinem Kopf, zu dem er durch den Gebrauch von Geld und Allodiale geschafft zu fliehen. 1014 versuchte er, wie damals in Quedlinburg, eine Adlige zu entführen, um sie zur Heirat zu zwingen. Diesmal war es Reinhilde, vermutlich eine Tochter des Markgrafen Hermann Billung von Sachsen. Während dieses abenteuerlichen Unterfangens in der Festung von beichlingen er wurde in Kämpfe verwickelt, die zu einer schweren Verletzung führten. Im Schloss Allerstedt erlag Werner dieser Wunde, nachdem Gesandte Heinrichs II. ihn in Allerstedt auf seinen Prozess warten sahen. Wiehe festgenommen hatte. Sein Cousin, Bischof Thietmar von Merseburg ließ ihn in der Klosterkirche von Walbeck.