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wildes Stricken ist eine Form der vorübergehenden Straßenkunst wo Leute Patches in oder übereinander kleben häkeln, stricken oder nähen und dann in der ganzen Stadt verteilen. Die Idee ist, mit dem bunten Stricken öffentliche Gegenstände zu dekorieren, zu personalisieren und zu verschönern. Diese Strickobjekte können Bäume, Laternen, Mülleimer, Kunstwerke oder andere Straßenmöbel schmücken. Das Verpacken eines Objekts wird Bombardierung erwähnt. Weil Künstler oft eine Strickspur durch die Stadt ziehen, heißt es auch Graffiti Stricken (Graffiti-Stricken). Manchmal hinterlässt der Hersteller ein Etikett auf dem Strick. Der Vorteil dieser modernen Form von Graffiti ist, dass sie leicht zu entfernen ist und daher eher temporärer Natur ist. Von Vandalismus ist daher überhaupt nicht der Fall, obwohl die lokalen Behörden manchmal anders denken.
Politische Motive
Manchmal ist ein politisches oder ideologisches Motiv darin verwoben. In diesem Fall könnte es sein Feminismus.[1] Wildes Stricken würde zum Beispiel das Wohnumfeld weiblicher machen. Aus diesem Grund ist die aufladender Bulle komplett in rosa Strick gehüllt.[2] Im Wien waren in 2011 die nötigen Sachen bombardiert in Vorbereitung auf die Internationaler Frauentag.
Ursprung
Wildes Stricken hat wahrscheinlich seinen Ursprung in 2005 im Houston im US-Bundesstaat Texas. Hier hat die Gruppe angefangen Knitta bitte mit halbgestrickten Stücken durch die Stadt hängen, weil es schade wäre, sie wegzuwerfen. Außerdem wollten sie der Stadt Farbe und Wärme zurückgeben. Die Gruppe wurde später vom Stadtrat aufgefordert, alle Bäume entlang der Allen Parkway zu Ehren der packen Art Car Parade, eine Parade mit dekorierten Autos. Es folgte ein Projekt in Paris.
In den Jahren 2010-2011 hat sich das Wildstricken weltweit weiter verbreitet und ist unter anderem in London, Berlin, Melbourne, Niederlande und Belgien. Es wurden sogar Bombenanschläge auf der Chinesische Mauer.[3] Es gibt sogar spezielle Strickkunstwerke. So geht's Mexiko Stadt vollständig Bus verpackt. Loslegen 2011 Mehr als 200 Freiwillige gingen zur Arbeit, um Handwerker mit Strick überzogen.[4] Nach 2012 war die Begeisterung vorbei und das wilde Stricken trat in den Hintergrund.[5]
Bestes neues Wort des Jahres 2011
Das Niederländische Institut für Lexikologie namens wildes Stricken das schönste neue Wort des Jahres 2011.[6]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Siehe die Kategorie Gestrickte Graffiti von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |