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Wilhelm Lachnit
Wilhelm Lachnit
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persönliche Daten
GeborenGittersee, 12. November1899
VerstorbenDresden, 14. November1962
GeburtslandFlagge von Deutschland Deutschland
StaatsangehörigkeitDeutsche
Leitdaten
LehrerRichard Guhr
Georg Öhme
Schüler)Strawalde
Harald Metzkes
Beeinflusst vonOtto Dix
RKD-Profil
offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur
Grab von Wilhelm und Max Lachnit. Loschwitzer Friedhof, Dresden

Wilhelm Lachnit (Gittersee, 12. November1899Dresden, 14. November1962) war ein Deutsche Maler, der hauptsächlich in der Gegend arbeitet Dresden war aktiv. Zuerst malte er und Radierung, später auch Wandbilder, Holzschnitte und kurz vor seinem Tod auch im Kleinformat Monoprints.

Biografie

Lachnit wurde als drittes Kind eines Tischlers in Gittersee geboren. ein Bruder von ihm, Max Lachnit (1900-1972), wurde ein bekannter Architekt und Bildhauer auch in der Nähe von Dresden. Lachnit arbeitete ab 1918 als dekorativer Maler und besuchte Kurse an der Kunstgewehrschule in Dresden. Unter anderem lernte er von Richard Guhr und Georg Öhme. 1919 beteiligte er sich an der Dresdner Sezession Gruppe und er lernte kennen Otto Dix, Conrad Felixmüller und Otto Griebel. 1921 wurde er Student an der Hochschule für bildende Künste in Dresden und wurde Meisterschüler bei Richard Dreher. Nach dem Studium wurde Lachnit auch politisch aktiv und schloss sich der KPD. Sein Werk aus dieser Zeit kann als Teil des Verismus innerhalb der "Neues Geschäft"[1] Seine Arbeiten wurden unter anderem in Paris, Düsseldorf, Amsterdam und Dresden ausgestellt.

1929 war er Mitbegründer einer Ortsstelle in Dresden der Assoziation revolutionärer bildender Künstler (Asso), eine Zusammenarbeit von Künstlern, die Mitglieder der KPD waren. Nach dem Verbot des Asso 1933 durch die Nationalsozialist Regime wurde Lachnits Werk als classified Entartete Kunst und ergriffen. Lachnit wurde selbst festgenommen und geriet nach seiner Freilassung unter die Aufsicht des Gestapo und arbeitete unter anderem als Ausstellungsgestalter.

Bei der Bombardierung Dresdens 1945 gingen viele seiner Werke verloren. Zwei seiner Werke aus dem Jahr 1923 wurden 2012 durch die Schwabinger Kunstfonds bei einer Untersuchung der Kunstsammlung von Cornelius Gurlitt (Kunstsammler). Hier geht es um die Aquarelle Mädchen am Tisch und Mann und Frau am Fenster.[2][3]

Das Werk von Lachnit erscheint kurz nach dem Zweiter Weltkrieg vorgestellt, wie bei vielen anderen ostdeutsch Maler, durch Themen wie Trauer, Trauer und Leiden sowohl kollektiv als auch individuell als Reaktion auf die schrecklichen Ereignisse.[4] Ein Beispiel für sein Werk aus dieser Zeit ist "Der Tod von Dresden" (1945), das sich im Besitz der Staatliche Kunstsammlungen Dresden und ist ausgestellt in der Albertinum (Galerie Neue Meister).[5]

1947 wurde Lachnit Professor für Malerei an der Fachhochschule Dresden. Zu seinen bekanntesten Schülern gehörten Maler wie Strawalde und Harald Metzkes.

1962 starb Lachnit an einem Herzinfarkt und wird auf dem Loschwitzer Friedhof, zusammen mit seinem Bruder Max.

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