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Willy Stellwag
Willy Stellwag
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Persönliche Informationen
Vollständiger NameWilly Stellwag
Geburtsdatum26. September 1902
GeburtsortGroede
Sterbedatum16. März 1996
Ort des TodesBärn
StaatsangehörigkeitNiederländisch
Aktivitäten
DisziplinKlassische Sprachen und Erziehungswissenschaft
UniversitätUniversität Utrecht und Universität Amsterdam
PromoterCarl Wilhelm Vollraff
BerufProfessor
Portal  Portalsymbol  Bildung

Helena Wilhelmina Frederika (Willy) Stellwag (Groede, 26. September1902Bärn, 16. März1996 war mal Professor in dem Pädagogik und Gründer des Pädagogisch-Didaktischen Instituts der Universität Amsterdam.[1]

Biografie

Willy Stellwag wurde am 24. September 1902 in Groede in . geboren Niederländisches Flandern. Von 1916 bis 1921 besuchte sie die Christliches Gymnasium in Utrecht. Von 1921 bis 1926 studierte sie klassische Sprachen zum Universität Utrecht. Stellwag promovierte am 2. Juni 1933 Epiktet, das erste Buch der Diatriben. Ab 1926 arbeitete sie an der Städtisches Gymnasium in Leeuwarden, zunächst als Lehrer, schließlich als stellvertretender Schulleiter. 1943 wurde Stellwag zum Rektor des Städtischen Gymnasiums zugelassen. Sie wurde jedoch zugunsten einer deutschfreundlichen Kandidatin übergangen. Dies war ihr Rücktrittsgrund. Sie begann eine neue Studie: Pädagogik und Psychologie an der Universität Utrecht. Am 8. März 1946 legte sie cum laude absolvierte ihr Masterstudium. Ihr Lehrer war M. J. Langeveld.

Nach dem Zweiter Weltkrieg beschlossen die Universität Amsterdam eine neue Fakultät einzurichten, die sich hauptsächlich auf die Ausbildung konzentrieren sollte, wegen der "weitreichenden politischen Naivität und sozialen Ignoranz der niederländischen Intelligenz, während des Krieges immer wieder in so katastrophaler Weise, weil sich die Besatzer unterstützend erwiesen"[2]. Daraus entstand die Fakultät für Politik- und Sozialwissenschaften, in der der Lehrstuhl für Pädagogik untergebracht war. Stellwag wurde gebeten, die Nachfolge P.A. Kohnstamm, die 1945 mit emeritierter Status war verschwunden. Am 3. Juli 1946 wurde Stellwag ernannt außerordentlicher Professor in Pädagogik, eine Berufung, die am 1. Juni 1954 in die eines ordentlichen Professors umgewandelt wurde.

Stellwag, der seit 1947 in Baarn lebte, war Königin Juliana um Rat gefragt bei der Wahl einer weiterführenden Schule für Prinzessin Beatrix. Sie organisierte in Schloss Soestdijk eine Sonderklasse für eine Reihe ausgewählter Schüler, die im April 1951 beginnen würde. Stellwag hatte bis September 1952 eine beratende Funktion, danach endete ihr Engagement.

Stellwag arbeitete kontinuierlich an der Professionalisierung ihres Faches und 1951 wurde das Pädagogisch-Didaktische Institut gegründet, dessen Professorin und Direktorin sie selbst wurde. Bis 1963 war sie hauptsächlich in der Didaktik der Sekundarstufe und beim Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe, mit dem Problem der Siebte Klasse. Nach 1963 lag der Schwerpunkt ihrer Forschung auf der theoretischen Ausbildung.

Am 1. Februar 1972 trat sie auf eigenen Wunsch in den Ruhestand. Der schwierige Demokratisierungsprozess innerhalb der Universität, ihr schwindender Einfluss als Institutsleiterin und die persönlichen Umstände haben sie dazu bewogen. Stellwag starb am 16. März 1996.

Hauptpublikationen

  • Schwierigkeiten in der Ausbildung. Herausgegeben für die Stiftung "Unser Kind". Amsterdam, Weltbibliothek, 1947.
  • Der Wert der klassischen Bildung. Eine kulturhistorische, pädagogisch-psychologische und didaktische Einführung. Groningen (Wolters) 1949.
  • Ausgetretene Straßen und unberührte Pfade. Pädagogisch-didaktische Reflexionen für junge Lehrkräfte. Groningen (Wolters) 1952.
  • Auswahl und Auswahlmethoden. Eine einführende Studie zum Verbindungsproblem L.O. und V.H.M.O. Groningen (Wolters) 1955.
  • Viaticum didacticum. Groningen (Wolters) 1957.
  • zusammen mit R. Vuyk und P.C. vom Griend: Der Lehrer und seine Klasse. Pädagogische und psychologische Überlegungen zum Verhältnis des Lehrers zu seiner Klasse his. Groningen (Wolters) 1963.
  • Verbieten oder genehmigen. Eltern und Kinder damals und heute. Amsterdam, Weltbibliothek, 1964.
  • „Situation“ und „Beziehung“. Einführung in eine philosophisch-analytische Untersuchung der pädagogischen Grundkonzepte. Groningen (Wolters-Noordhoff) 1970.
  • "Autorität" und "Autorität". Groningen (Tjeenk Willink) 1973.
  • Von Mark Antony, Kaiser. Privatausgabe, 1992.

Literatur