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Wobbe Hendrik Alkema (Neu Buinen, 11. Februar1900 – Kämpfen, 30. Januar1984) war ein niederländischer Künstler
Im 1913 die Familie Alkema zog nach Groningen. Alkema machte eine Ausbildung zum Möbelmacher und nahm an der Abendlichen Berufsschule für Zeichenzeichner Unterricht im Linien- und technischen Zeichnen. Im 1919 er hat sich für Sommerkurse an der Akademie Minerva. Er erhielt auch Zeichenunterricht beim Bildhauersculpt Willem Valk. Er gab es bald auf, Tischler zu werden. Sein Einkommen erwirtschaftete er zunächst als Zeichner in einer Glasfirma bzw. als Steinmetz.
Im 1922 er gründete zusammen mit Jan van der Zee und Johann Faber die Werbeagentur Künstlerisches Werbestudio (AVAR) auf. Die drei mieteten Atelierräume in der Noorderstationsstraat.
Biografie
Alkema und De Ploeg
Im 1924 Alkema wurde Mitglied von Die Gruppe (Van der Zee und Faber waren bereits Mitglieder). Als Prinzip Abstinenzler im Vereinsleben von De Ploeg spielte er keine herausragende Rolle. Nur im 1925 er nahm einmal an der Ploeg-Ausstellung teil.
Seitdem 1920 Alkema fertigte stark stilisierte Zeichnungen an. Nach und nach entwickelte er eine geometrisch-abstrakte Arbeitsweise, in der Kreis, Dreieck und Rechteck zu bestimmenden Formelementen wurden. Die lokale Presse hatte damit Probleme Konstruktivismus. Es wurde als „Blockfantasien“ oder „Blockwitze“ bezeichnet. 1924 besuchte Alkema Alk Antwerpen, wo er unter anderem Joseph Peeters und Felix de Boeck hat besucht. Beide waren an der belgischen Kunstzeitschrift beteiligt Der Überblick, die konstruktivistisch orientiert war. De Boeck kann als einer der bedeutendsten Begründer der abstrakten Malerei in Belgien angesehen werden. Alkemas Kontakte in Belgien waren für die Bestätigung seiner eigenen Kunst besonders wichtig; es gibt kaum einen künstlerischen Einfluss (Hofsteenge, 1993, 73). Im Monatsmagazin Das Dreieck, dem Nachfolger von Hetoverzicht, erschien 1925 und 1926 ein Werk von Alkema. Es gab auch Kontakte mit Bart van der Leck und Gerrit Rietveld, aber die Mitglieder von Der Style waren ihm zu theoretisch.
Im 1925 verließ Alkema 'De Ploeg'. Im 1926 er wollte wieder Mitglied werden, doch sein Antrag wurde in der Mitgliederversammlung abgelehnt. Ein möglicher Grund ist, dass es nicht sinnvoll war, einen Konstruktivisten im Kreis zu haben, weil sich das Werk des bis dahin ebenfalls konstruktivistischen Jan van der Zee stilistisch verändert hat.
Still stehen
Alkemas Arbeit herum 1930 zeigt die Einflüsse von Wassily Kandinsky. Er war ein Bewunderer seiner Arbeit. 1932 oder 1933 wurde Alkemas künstlerische Produktion jedoch eingestellt. Gezwungen durch die wirtschaftliche Rezession musste er seinen Job als Bauzeichner beim Architekturbüro Van Linge aufgeben. In den folgenden Jahren sicherte er sich seinen Lebensunterhalt mit kleinen Aufträgen wie dem Zeichnen für eine Klischeefabrik, kleinen Renovierungsarbeiten oder als Bauleiter bei Restaurierungsarbeiten. Zwischen 1933 und 1935 er und seine Frau Dora Bittkow führten a Jugendherberge auf dem Anwesen Oosterbroek Biene Elde. 1941 übernahm er die laufende Leitung der Restaurierung der romanischen Kirche in anloo. Alkema zog mit seiner Familie nach Wellen.
Zwischen 1930 und 1940 hatte er Deutschlandreisen unternommen, danach kehrte er aufgrund der Entwicklungen düster nach Deutschland zurück. Er war so fasziniert von der feindseligen Haltung gegenüber der modernen Kunst in Deutschland (Entartete Kunst), dass er einen Großteil seiner eigenen Arbeit zerstört hat (Van Garrel, 1984). Es dauerte bis 1947 bevor er wieder anfing zu malen.
Wiederbelebung nach dem Krieg
Im 1948 Alkema zog wieder nach Groningen. Die Arbeit in der 50er Jahre entstanden, zeigt Merkmale der Surrealismus. Im 1951 er wurde wieder Mitglied von De Ploeg, trat aber kurz darauf bei Das Narrenschiff, die Künstlergruppe, die 1950 von . gegründet wurde Ekke Kleima, Jan Jordens und Jan van der Zee wurde gegründet.
Im 1958 er ist umgezogen nach Kämpfen, wo er an der Restaurierung der Nikolaikirche beteiligt war. Er hatte wieder ein eigenes Studio. Die hier entstandenen Gemälde zeigen eine große Variationsbreite der Formensprache. Es entstanden thematische Bildgruppen (Hofsteenge, 1993, 75). Das Interesse an seiner Arbeit wuchs, teilweise aufgrund der Ankunft von Jos de Gruyter als Direktor der Groninger Museum. Im 1960 Alkema hatte in diesem Museum seine erste Einzelausstellung. Trotz des wachsenden Interesses verkaufte Alkema nur selten seine Arbeiten. Die Bilder waren zu sehr Teil seines Lebens geworden, um sich von ihnen trennen zu können.
Der Wechsel nach Kampen hinderte ihn nicht daran, in die Höhen und Tiefen von De Ploeg eingebunden zu bleiben. Er half Ad Petersen bei der Datensammlung für seine 1957 abgeschlossene Doktorarbeit über De Ploeg. Diese Dissertation, später veröffentlicht von BZZTôH war der Beginn einer Reihe von Publikationen, mit denen De Ploeg als Kunstzirkel immer besser dokumentiert wurde.
Wobbe Alkema ist im Alter von 83 Jahren gestorben.
Arbeiten
- Zusammensetzung III, 1924
- Komposition VII, 1926
Ausstellungen (Auswahl)
- Das Frühwerk von Wobbe Alkema, vom 27. Oktober bis 10. Dezember 1978 in der Städtisches Museum im Amsterdam
- Wobbe Alkema, vom 23. Dezember 1978 bis 18. Februar 1979 in der 1979 Stadtmuseum Den Haag im Den Haag
- Wobbe Alkema Das Absolute, das Klare, vom 15. März bis 14. Juni 2009 im Groninger Museum im Groningen
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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