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Zweedse Classificatie
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Das Schwedische Klassifikation ist ein Format, das beschreibt, ob Medikamente während Schwangerschaft und Stillzeit kann dem Kind schaden.

Schwangerschaftsklassifikation

Es gibt noch relativ wenige Informationen darüber, welche Medikamente welchen Schaden anrichten können.[Quelle?] Obwohl an vielen Medikamenten Tierversuche (Reproduktionstoxizitätsforschung) durchgeführt wurden, ist damit nicht alles gesagt: Kortikosteroide bei Tieren ja teratogenaber nicht beim Menschen. Studien in diesem Bereich sind am Menschen unethisch und deshalb müssen wir uns mit den Infos von . begnügen Fallberichte.

Die schwedische Klassifikation hat 4 Kategorien, die nach dem Risikobewusstsein, ob Risiken aus Tierversuchen ersichtlich sind und den Erfahrungen mit den Arzneimitteln unterscheiden.

  • Schwangerschaftskategorie A: Es gibt viele Erfahrungen mit diesen Mitteln und es wurden keine schädlichen Wirkungen festgestellt.
  • Schwangerschaftskategorie B: Es liegen nur wenige Erfahrungen mit diesen Arzneimitteln vor.
    • B1: Tierexperimentelle Studien haben keine Hinweise auf Nebenwirkungen gezeigt.
    • B2: Es liegen keine Tierversuche vor. Die verfügbaren Daten weisen nicht auf schädliche Wirkungen hin.
    • B3: Tierversuche haben eine schädliche Wirkung gezeigt, die Bedeutung für den Menschen ist jedoch ungewiss.
  • Schwangerschaftskategorie C: Schäden sind möglich, aber reversibel.
  • Schwangerschaftskategorie D: Arzneimittel, die dem ungeborenen Kind schaden können, nachgewiesen teratogen.

Berücksichtigung bei der Klassifizierung

Wird einer schwangeren Frau ein Arzneimittel verschrieben, das nicht unter Kategorie A fällt, muss der Nutzen für die Mutter (bzw. das Risiko einer Nichtverschreibung) gegen das Risiko für das Kind abgewogen werden. Ein Beispiel hierfür sind Antikonvulsiva, die nicht abgesetzt werden sollten, da ein epileptischer Anfall nicht nur für die Mutter, sondern auch für das ungeborene Kind schädlich sein kann.

Laktationskategorien

In der Laktation erfolgt die Einteilung in 4 Klassen:

  • Laktationskategorie I: Das Arzneimittel geht nicht in die Muttermilch über und kann verwendet werden.
  • Laktationskategorie II: Das Arzneimittel geht in therapeutischen Dosen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Das Arzneimittel kann verwendet werden.
  • Laktationskategorie III: Das Arzneimittel geht in solchen Mengen in die Muttermilch über, dass das Baby beeinträchtigt werden kann. Betrachten Sie den Nutzen für die Mutter gegenüber dem Risiko für das Kind.
  • Laktationskategorie IV: Es sind nicht genügend Daten vorhanden.

Wenn trotzdem ein Medikament eingenommen werden muss und die Mutter danach wieder stillen möchte, muss sie ausdrücken um die Milchproduktion aufrecht zu erhalten. Die Wartezeit bis zum Stillen beträgt das 4- bis 5-fache der halbes Leben der Medizin. Danach kann sie ihr Baby wieder stillen.

Siehe auch