WikiDer > Adolf Hölzel

Adolf Hölzel
Adolf Hölzel, Selbstbildnis

Adolf Holzel (Olmütz, Mähren, 13. Mai1853Stuttgart, 17. Oktober1934) war ein Deutsche Maler von Tschechisch Abstammung. Er gilt als wichtiger Pionier des Abstrakten Modernismus in Deutschland.

Leben und Arbeiten

Hölzel war der Sohn eines Verlegers. 1871 zog die Familie nach Wien, wo er an der Akademie der Bildenden Künste studierte. 1876 ​​setzte er sein Studium an der Kunstakademie in München fort, wo er unter den Einfluss der Impressionist Maler Fritz von Uhde. Seine Vorliebe für den Impressionismus wurde nach einer Reise nach . verstärkt Paris.

Von 1888 bis 1905 arbeitete Hölzel in einer Künstlerkolonie in Dachau, wo sein Stil allmählich abstrakter wurde. Er interessierte sich für Themen wie die Goldener Schnitt und GoethesFarben Lehre. Er veröffentlichte auch eine Reihe von Artikeln zu diesen und anderen Themen Traktate, unter anderem in 'Ver Sacrum', dem Magazin der Wiener Secession. Er entwickelte eine Theorie zur Erweiterung der sechsfarbigen Scheibe zum zwölffarbigen Farbkreis und beeinflusste damit die aufkommende Bewegung der Bauhaus.

Ab 1906 entschied sich Hölzel ganz für die Abstraktion. Aus kunsthistorischer Sicht ist bemerkenswert, dass er bereits 1906 ein Gemälde als „Abstraktion in Rot“ schuf, Jahre zuvor als vergleichbare Werke von Wassily Kandinsky. 1914 fertigte er auch eine Reihe von Glasfenstern für die Wagner- und Bahlsen-Werke in Hannover. 1923 begann er eine Reihe von Arbeiten in Pastell-.

Hölzel war auch als wichtiger Lehrer einer ganzen Generation junger Maler der Moderne bekannt. Bereits 1888 gründete er in Dachau eine eigene Kunstschule. Ab 1906 lehrte er an der Kunstakademie in Stuttgart. Zu seinen Schülern gehörten Oskar Schlemmer, Willi Baumeister, Max Ackermann, Hermann Stenner und Johannes Itten. Hölzel ging 1919 in den Ruhestand. Er starb 1934 im Alter von 81 Jahren.

Galerie

Literatur

  • Karl Ruhrberg et al.: Kunst des 20. Jahrhunderts. Taschen, Köln, 2005. 978-3-8228-4132-7
  • Adolf Holzel. Galerie der Stadt Sindelfingen. Katalogausstellung 21. März - 3. Mai 1987.
  • Wolfgang Venzmer: Adolf Hölzel. Leben und Werk. Stuttgart 1982.

Externe Links

Siehe die Kategorie Adolf Holzel von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.