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Aleksander Wat
Alexander Wat

Alexander Wat, (tatsächlich Alexander Chwati) (Warschau, 1. Mai190029. Juli1967) war ein Polieren-Jüdischer Schriftsteller, Dichter und Kunsttheoretiker. Er gilt als Gründer der polnischen Futurismus.

Leben und Arbeiten

Aleksander Wat wurde am 1. Mai 1900 in Warschau geboren, damals noch unter zaristisches Russisch Regierung, in einer wohlhabenden jüdischen Umgebung. Sein Vater Bronisław war praktizierender Jude, dessen Muttersprache Jiddisch war. Er erlaubte seinen Kindern a Liberale Erziehung. Seine Familie interessierte sich für Polnische Literatur und Schauspiel.

Nach kurzem Servieren während der Erster Weltkrieg ging was? Philologie studieren an der Universität Warschau. Dort kam er bald mit literarischen Kreisen in Kontakt. 1919 proklamierte er als einer der ersten futuristische Poesie. Kurz darauf veröffentlichte er in diesem Sinne seine ersten Gedichte: Ja z jednej strony i Ja z drugiej strony mopsożelaznego piecyka (Übersetzt: Ich auf jeder Seite des Mopsofens). Im Laufe der zwanziger und frühen dreißiger Jahre wurde er zu einem der meistdiskutierten polnischen Dichter, vor allem für seinen Innovationsdrang bekannt.

Er hat auch absurde Geschichten geschrieben. Seine Sammlung wurde 1927 veröffentlicht Bezrobotny Lucyfer (Luzifer arbeitslos) zur Titelgeschichte. Luzifer ist einer der vielen Namen des Teufels. Als er auf die Erde hinabsteigt, merkt er nach und nach, dass er dort nichts mehr tun kann, weil er trotz seiner Feindseligkeit der einzige ist, der noch an Gott glaubt. Zitat daraus:

Luzifer verließ das Gebäude so erbost, dass er eine Nadel aus seiner Jacke auf den Gehweg warf. Die Nadel rollte vom Bürgersteig auf die Straße, vom Wind geweht, als würde jemand diesen Gang als steinernes Horn benutzen, ein Horn, das sich im Licht dieser Dämmerungsstunde mit Schlieren aus poliertem Messing vermischte.

Was wurde immer mehr überzeugt von der Atheismus und Kommunismus und machte sich als Journalist einen Namen links orientierte Zeitung. Er war befreundet mit Vladimir Vladimirovich Mayakovsky der ihn ermutigte, Kommunist zu werden.

Nach dem Deutscher Überfall auf Polen 1939 zog Wat nach Lemberg, das dann unter Russisch Autorität stand. Trotz seiner kommunistischen Sympathien war er NKWD zusammen mit seiner Frau Ola festgenommen. Nach Aufenthalten in verschiedenen Gefängnissen durften sie im November 1941 einziehen Kasachstan. Durch seinen Gefängnisaufenthalt verzichtete er auf den Kommunismus. Er wurde Demokrat und schließlich Katholik. Aufgrund seines langen Aufenthalts in russischer Gefangenschaft wurde Wat nach seiner Rückkehr vom neuen kommunistischen Regime als unzuverlässig eingestuft und mit einem Publikationsverbot belegt. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst mit Übersetzungsarbeiten; er wanderte schließlich 1959 aus Pariswo er 1967 starb. Er beging Selbstmord, wofür es zwei Erklärungen gibt. Die erste ist seine lange und schmerzhafte Krankheit. Die zweite wird von Venclova angeführt: De Sechs Tage Krieg verstärkt was schon da war Antisemitismus in seiner Umgebung.[1]

Seine Gedichtsammlung wurde 1968 posthum veröffentlicht Ciemne świecidło (Dunkles Gewitter), das von einem inneren Kampf in der Wahl zwischen Judentum, Atheismus und Katholizismus zeugt. Am Ende entschied er sich, im jüdischen Staat Katholik zu sein Israel begraben werden.

Obwohl Wat als einer der größten polnischen Dichter des 20. Jahrhunderts gilt, ist er vor allem für sein Tagebuch bekannt Docht mähen. Pamiętnik mówiony (Mein Jahrhundert. Jenseits von Wahrheit und Lüge, 1988). Was diktierte seine "Hauptwerk“ am Ende seines Lebens, unheilbar krank, Czeslaw Milosz. Sein einzigartiges Zeugnis umfasst weitgehend den Zeitraum 1919-1943 und erzählt von den Abenteuern eines polnisch-jüdischen futuristischen Intellektuellen mit kommunistischen Sympathien, der die Schrecken der Stalinismus erlebt.

Arbeit

Werk (Übersetzt auf Niederländisch, sonst auf Englisch)Niederländisch

  • Alexander Wat, Mit der Haut geschrieben, 2001 (Auswahl von Gedichten) Gerard Rasch)
  • Alexander Wat, Mein zwanzigstes Jahrhundert, wie Czeslaw Milosz erzählt. (Übersetzt von Gerard Rasch.) (Originaltitel: Mój wiek. Pamiętnik mówiony)

Englisch

  • Alexander Wat, Luzifer arbeitslos, mit einem Vorwort von Czeslaw Milosz, (Übersetzt ins Englische von Lillian Vallee). (Originaltitel: Bezrobotny Lucyfer; Erschienen 1927).

Arbeiten an Aleksander Wat

  • A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
  • Tomas Venclova, Aleksander Wat, Leben und Kunst eines Bilderstürmers, 2011.