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Alkydverf

Alkydharzfarbe oder Alkydfarbe ist ein Farbe bestehend aus a Pigment und ein Bindemittel von Alkydharzen.

Komposition

Das Bindemittel der Alkydfarbe ist Alkydharz, a Kunstharz. Alkydharz ist ein Polymer die erhalten wird durch a Polykondensationsreaktion von Polyalkohole (beispielsweise Pentaerythrit, Trimethylolpropan oder Propylenglykol) und mehrbasig organisch Säuren (beispielsweise Phthalsäure oder Maleinsäure) oder das entsprechende Anhydrid (beispielsweise Phthalsäureanhydrid). Hier kommt der Begriff Alkyd von: es ist ein Porte Manteau Wort gemacht aus alkohol und anhaydReiten.

Neben dem eigentlichen Alkydharz gibt es einen Zusatz von Pflanzenöle, meist halbtrocknende Öle wie Sonnenblumenöl, Distelöl oder Sojaöl, manchmal Leinsamenöl. Ein niedriger Ölgehalt (30-45% der Bindemittelmasse) wird in der Industrie häufig verwendet, mit einem hohen Gehalt (bis zu 70%) ähnlich wie bei Malerfarben.

Herkömmliche Alkydfarbe kann verdünnt werden mit Terpentin und/oder andere Lösungsmittel. Alkydlack trocknet durch einen Oxidationsprozess, bei dem Sauerstoff- und Kohlenstoffbrücken zwischen den Alkydharzen gebildet werden. Die einfach ungesättigten Fettsäuren der Pflanzenöle in der Farbe lassen diese bei Raumtemperatur trocknen. Die Trocknungszeit hängt von der Menge und Art des verwendeten Öls ab. Dabei werden organische Metallsalze als Katalysator benutzt. Das war früher fast immer führen, aber heutzutage[(seit wann?] normalerweise wird Kobalt oder Eisen benutzt. Werde seltener Kalzium, Zink und Zirkonium benutzt. Die Trocknungszeit ist deutlich kürzer als bei Ölgemälde.

Andere Alkydfarben

Neben der traditionellen Alkydharzfarbe gibt es auch High Solid Lacke und Alkydemulsionen.

hochfestFarbe wird mit speziellen Leinöl- oder Alkydharzen hergestellt, wodurch der Feststoffanteil in der Farbe erhöht und der Lösungsmittelanteil verringert wird (hochfest bedeutet "hoher (prozentualer) Feststoffanteil").

Alkydemulsion ist eine wasserbasierte Alkydharzfarbe. Dies wird mit einem Alkydharz hergestellt, das nach einer chemischen Behandlung in Wasser emulgiert kann werden. In diesem Emulsion die flüssigen Binderpartikel sind im Wasser sehr fein verteilt und damit mit Wasser verdünnbar.

Geschichte

Die erste kommerzielle Alkydfarbe war Glyptal, vermarktet 1926 von der amerikanischen Firma Allgemeine Elektrik.

Alkydfarbe hat Mitte des 20. Jahrhunderts die Ölfarbe als Anstreicherfarbe fast vollständig verdrängt, ist aber heute[(seit wann?] immer mehr ersetzt durch Acrylfarbe, weil es schneller trocknet und weniger schädliche Dämpfe abgibt. Aufgrund der Gesundheitsrisiken durch das Einatmen von Lösungsmitteln müssen professionelle Maler im Innenbereich mit wasserbasierten Farben arbeiten. (Alkydfarbe enthält bis zu 60 % Lösemittel) Alkydfarbe ergibt eine etwas bessere Deckkraft und ein etwas glatteres Ergebnis als Acrylfarbe.

Seit 1976 gibt es auch eine Kunstmalerei Alkydfarbe: Greif, vertrieben von der britischen Firma Winsor & Newton.