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Anna Cramer
Anna Cramer
Anna Cramer
Allgemeine Information
Vollständiger NameAnna Merkje Cramer
Geboren15. Juli 1873
Verstorben4. Juni 1968
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Arbeit
Genre(s)klassische Musik, Liedkunst
BerufKomponist, Pianist
Instrumente)Klavier
Portal  Portalsymbol  Musik

Anna Merkje Cramer (Amsterdam, 15. Juli1873 - Blaricum, 4. Juni1968) war ein NiederländischKomponist und Pianist.

Biografie

Ihre Eltern waren Bürokauffrau, ab 1876 Händler, Jan Marinus Cramer und Merkje Helena Zelders. Von ihren vier Kindern überlebten nur Anna und ihre jüngere Schwester Albertina die Kindheit. Die Familie lebte nacheinander in Amsterdam, Bärn, Wetter Amsterdam, Hilversum und Haarlem. Als Anna fünfzehn Jahre alt war, verlor sie ihren Vater.

Ab 1893 lebte sie wieder in Amsterdam. sie hat sie bezahlt Klavierstudium zum Amsterdamer Konservatorium indem du als arbeitest Maid zum Keizersgracht. Ihr Abschlussdiplom erlangte sie 1897. Anna ging dann zu Berlin zu Komposition mit studieren Wilhelm Berger, dem sie vermutlich gefolgt ist, als er zu ihm ging Meinungen gerührt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlangte sie einige Berühmtheit, unter anderem weil 1903 ihr Lied Wenn sterben Linde blüht wurde zur Veröffentlichung ausgewählt ZeitschriftDie Woche. Die Berühmten BaritonLudwig Wüllner und Gerard Zalsman Namen Lieder von ihr in ihrem Repertoire. Zalsman sang sie bei einem „Holländischen Konzert“ in Berlin, das 1907 aufgeführt wurde Jan Ingenhoven würde organisiert. Im selben Jahr veröffentlichte der Berliner Musikverlag Adolph Fürstner zwei Sammlungen ihrer Lieder (Opus 1 und 2). Sie hat mehrere Monate studiert Max von Schillings im München und in dieser Stadt erschien 1908 eine dritte Liedersammlung (Opus 3). Schließlich veröffentlichte Fürstner 1910 eine Sammlung von Opus 4, die zuletzt zu ihren Lebzeiten im Druck erschien.

Im Allgemeinen wurden ihre Lieder vom Publikum positiv aufgenommen und Rezensenten. Ihr Kompositionsstil zeigte zwei Aspekte: Neben Liedern im Deutsche-österreichisch, spätromantisch Art von Hugo Wolf, Gustav Mahler und Richard Strauss sie hat auch einfacher geschrieben Volkslied-Idiom. Sie bevorzugte deutschsprachigText von Dichter wenn Otto Julius Bierbaum (1865-1910), Carl Hermann Busse (1872-1918), Max Dauthendey (1867-1918), Klaus Groth (1819-1899) und Detlev von Liliencron (1844-1909).

1909 machte Anna Cramer eine Tour durch die Niederlande und nach Paris und Berlin. Sie begleitete die Sänger Gerard Zalsman, Johanna van der Linde und Jeanne Broek-Landré in ihren eigenen Liedern. In den folgenden Jahren lebte sie abwechselnd in München und Berlin. 1925 ließ sie sich in Wien, wo sie 1926-27 OpernDer letzte Tanz und DR. Pipalumbo komponiert, beides auf einem Libretto von Walter Simlinger (1889-1976). Dieser Dichter und Volkssänger hat auch die Texte für sie geschrieben Troubadour-Ständchen, in dem sie Kabarett-Show verarbeitete Elemente. Ein weiteres Werk aus dieser Zeit ist Zigeunerlied vor dem Tenor, gemischter Chor, Violine und Symphonieorchester.

Um 1930 hatte Cramer sowohl finanzielle als auch psychische Probleme. Aufgrund seiner zunehmenden Paranoia sie verbrachte einige Zeit unter Zwang in einem psychiatrische Klinik. Ab 1931 lebte sie wieder in den Niederlanden, zunächst bei ihrer Mutter in Baarn. Nach ihrem Tod 1934 lebte sie weitgehend zurückgezogen auf dem Bloemgracht im Amsterdam Jordanien. Neue Kompositionen entstanden nicht mehr, aber sie machte endlos weiter mit Überarbeitungen ihrer Arbeiten, die sie mit immer neuen Zetteln bedeckte. 1946 zog sie in die Fokke Simonszstraat. Ihre Paranoia spielte ihr weiterhin einen Streich und sie wurde immer mehr zu einer exzentrischen, einsamen Einsiedlerin. Aus Angst vor ihren Nachbarn, die sie mit dem Tod bedroht hätten, gab sie 1958 einen Koffer mit all ihren Haaren Musikmanuskripte in einem Banktresor aufbewahrt.

Da sie sich immer mehr vernachlässigte, wurde Anna Cramer 1960 in ein Krankenhaus eingeliefert Altenheim vor dem Menschen mit Demenz in Blaricum, wo sie 1968 im Alter von fast 95 Jahren starb. Der Inhalt des Koffers ist jetzt im Niederländisches Musikinstitut in dem Königliche Bibliothek im Den Haag.

posthum

Nach Jahren der Dunkelheit entstand um 1990 unter dem Einfluss von Willem Noske und Französisch von Ruth, Meister der vergessenen niederländischen Musik. Das ChoreographWies Merkx bearbeitet, in Zusammenarbeit mit Elmer Schönberger, 1993 Elemente aus Cramers Leben und Musik in a Ballettaufführung wessen Titel Der letzte Tanz stammt aus einer ihrer beiden Opern. Mehrere ihrer Lieder wurden neu aufgelegt und aufgeführt und eine CD von der MezzosopranRachel Ann Morgan. Ebenfalls in diesem Jahr machte Jürgen Limonard den VPRO-RadioDokumentarfilmNotizen eines vergangenen Lebens. Das Dirigent und Komponist Jeppe Moulijnorchestriert 2007 den Liederzyklus auf. 4, das aufgeführt und auf CD gebracht wurde von Nathalie Mees (Sopran) und das LKO Orchester unter der Leitung von Stephan Pass.

Kurze Werkliste

Lieder mit Klavierbegleitung

  • ± 1896: Mädchenlied und Vöglein wohin so schnell (beide fehlen)
  • 1903: Wenn sterben Linde blüht (im Im Volkston, II. Sammlung unter der Schirmherrschaft des Die Woche. Scherl, Berlin)
  • vor 1907: Abendfrieden, Text Carl Hermann Busse
  • 1907: 5 Gedicht von Klaus Groth, op. 1 (Fürstner, Berlin)
  • 1907: 5 Gedicht von O.J. Bierbaum, op. 2 (Fürstner, Berlin)
  • 1908: 14 Volkstümliche Lieder, op. 3, Texte Juliusz Roger ua (Lewy, München)
  • vor 1909: Schlafliedchen für's Peterle, Text Carl Hermann Busse
  • 1910: 6 Lieder, op. 4, Texte O.J. Bierbaum, Carl Hermann Busse und andere (Fürstner, Berlin)
  • nach 1910: 7 Gedicht aus Die Ewige Hochzeit für Tenor, Text Max Dauthendey
  • nach 1910: Folge für Tenor, Text Max Rosenfeld
  • nach 1910: 10 Gedicht für Bariton, Texte Detlev von Liliencron
  • ± 1926: Geheimnis des Zyklus 'Vom Kommen Werden und Vergehn', Text Walter Simlinger (fehlt)
  • ± 1926-27: Troubadour-Ständchen für Bariton, Text Walter Simlinger
  • ± 1927: 2 Notturnos für Bariton, Text Walter Simlinger

Andere Arbeiten

  • ± 1926-27: Der letzte Tanz, Oper in einem Akt, Libretto Walter Simlinger zum NovelleIhr letzer Tanz von Marie Giese-Itzenplitz (übertragen als Klavierauszug, einige Stimmen instrumentiert)
  • ± 1926-27: DR. Pipalumbo, Komische Oper in drei Akten mit Nachspiel, Libretto Walter Simlinger (neben einem Klavierauszug)
  • ± 1926-30: Zigeunerlied, für Tenor, gemischten Chor, Violine und Orchester, Text Bogdan Zalewski

Diskografie

  • Anna Kramer. Lieder. Rachel Ann Morgan (Mezzosopran), Marjès Benoist (Klavier). CD: Globe GLO 5128 (1994).
  • Freunde des Liedes: Niederlande 1850-1950 darunter vier Lieder von Anna Cramer. Rachel Ann Morgan (Mezzosopran), Tan Crone (Klavier). CD: Sweetlove SLR 9401255 (1994).
  • Anna Kramer. Lieder. Nathalie Mees (Sopran), Wim Voogd (Klavier), LKO Orchestra unter der Leitung von Stephan Pas. CD: Aliud ACD BH 051-2 (2010).

Noten

  • Ausgewählte Lieder 1 von Anna Cramer (1873-1968) für mittlere Stimme und Klavier. Ausgewählt von Rachel Ann Morgan. Herausgeberin Katja Brooijmans. Amsterdam, 2004.
  • Ausgewählte Lieder 2 von Anna Cramer (1873-1968) für Singstimme und Klavier. Herausgegeben von Stephan Pas. Niederländisches Musikinstitut, Den Haag, 2010.
  • 10 Gedichte (Detlev von Liliencron) für Bariton und Klavier. Herausgegeben von Stephan Pas. Niederländisches Musikinstitut, Den Haag, 2010.

Literatur

  • Paul Luttikhuis: Lieder aus einem Korbkoffer: Die vergessene Musik von Anna Cramer. Im: Mensch und Melodie, Sept. 1990, p. 563-568
  • Peter Liebling: Die Lieder von Anna Cramer: Eine schmerzhafte Idylle. Im: NRC Handelsblad, 23. November 1990, Kulturbeilage, p. 5.
  • Helen H. Metzelaar: Inventar des Archivs Anna Cramer (1873-1968). Den Haag, 1993.
  • Jeanine Landheer: Anna Cramer, in: Pay-Uun Hiu, Jolande van der Klis (Hrsg.): Das Buch der Hundert Komponisten. Niederländische Musik von Albicastro bis Zweers. Haarlem, 1997, S. 98-100. ISBN 9 025 72964 9
  • Jeanine Landheer: Anna Cramer, Mythos und Realität. Utrecht, 1999. ISBN 9 063 75179 6
  • Helen H. Metzelaar: Anna Cramer (1873-1968), in: Sylvia Glickman, Martha Furman Schleifer (Hrsg.): Komponistinnen. Musik im Wandel der Zeit. VII: Komponisten geboren 1800-1899. Vokalmusik. New York, 2003, S. 576-585. ISBN 0 783 88194 0

Externe Links