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Anna van Ranst

Anna van Ranst (Wommersom, um 1573 - Mecheln, 1638) war ein Opfer der Hexenverfolgung in Europa.

Geschichte

Anna van Ranst war die Tochter von Renier van Ranst, einem Bauern aus Wommersom, der wegen der Reformationskrieg mit seiner Familie zu Lüttich geflohen und später nach Sint Truiden. Sie heiratete Godtgaff Van Loon aus Wommersom. Das Paar zog nach Wommersom und bekam drei Kinder. Die Frau war seit einiger Zeit verwitwet, als ihr Dorfbewohner Catlyn Fiermoing, das von Hexerei Angeklagte, erwähnte ihren Namen 1627 bei einem Verhör unter Folter. Als sie dies hörte, wartete sie nicht auf ihre sichere Verhaftung, sondern ging sofort los Löwen. Dort blieb sie in einem Gasthof, bis ihr Sohn einen sichereren Platz für sie fand beginen Agneet Peeters im Kleiner Beginenhof aus Mecheln. Nach Peeters Tod hielt sich Anna van Ranst an verschiedenen anderen Adressen in Mechelen auf, unter anderem bei Jenneken in der Kerkhofstraat. Jenneken war Klerikerin, mit der sie zwei Jahre lang „im selben Bett geschlafen“ hat.

Festnahme

Das Brusselpoort in Mechelen, wo Anna van Ranst eingesperrt wurde und starb

In Wommersom verbreitete sich unterdessen das Gerücht, Anna Van Ranst sei tot. Sie hat die Stadt mehrmals besucht inkognito, aber dort wurde sie erkannt und Wommersoms Offizier erfuhr von ihrem Aufenthaltsort in Mechelen. Auf Wunsch von Sylvester van der CreeftHerr von Wommersom, Anna van Ranst wurde 'mit' Lichtmess' 1638 (2. Februar) von den Mechelsen Magistrat festgehalten. Sie war im Stein eingesperrt, die Altes Brüsseler Tor aus Mecheln. Spontan kamen viele ihrer Nachbarn und Bekannten, um für sie auszusagen.

Gefängnis

Trotz der Fülle positiver Zeugenaussagen wurde der Frau nach ihrer Festnahme in Mechelen auch vorgeworfen: Zauberei. Sie hätte ein Kind im Klein Begijnhof sterben lassen, sie hätte Anna Van Leuvens Tochter mit einem „gesäten“ (gekochten) Apfel verkrüppelt und andere Kinder krank gemacht.

Van Ranst musste in der Oude Brusselse Poort unter entsetzlichen Bedingungen überleben. Sie ist „an Dreck und Elend gestorben“. Es gab keine Heizung. Da sie selbst nicht schreiben konnte, hinterließ sie am 23. März 1638 einen Brief Petition Ausarbeitung adressiert an die Magistrat der Stadt van Mechelen, in dem sie darum bat, „in ein Zimmer mit Kamin verlegt zu werden, wo sie auf eigene Kosten ein Feuer machen konnte“. Sie fragte auch "wöchentlich putzen" Leinen- bekommen'.

Anna van Ranst starb am 4. Mai 1638 im Gefängnis. Trotz der Folter, der sie ausgesetzt war, hatte sie keinen Umgang mit der Teufel oben. Am 14. Juni 1638, im St.-Johannes-Kirche in Mechelen ein Gottesdienst für sie Rettung der Seele gehaltenen.

Siehe auch