WikiDer > August Heissmeyer
August Heissmeyer | ||||
Heissmeyer im Jahr 1936 | ||||
| Geboren | 11. Januar1897 Gellersen, Niedersachsen, Deutsches Kaiserreich | |||
| Verstorben | 16. Januar1979 Schwäbischer Saal, Baden-Württemberg, West Deutschland | |||
| Religion | Evangelisch-Luthertum[1] | |||
| Landschaft | ||||
| Teil | ||||
| Dienstjahre | 1914 - 1918 1929 - 1945 | |||
| Rang | SS-Obergruppenführer und Allgemeines in dem Waffen-SS und bei der Polizei | |||
| Einheit | 4. Hannoversches Infanterie-Regiment Nr. 164[3]268. Flieger-Abteilung[1] | |||
| Auftrag | 55.SS-Sturm 1930 - Apr. 1931[4][2] III./12.SS-Standarte August/September 1931[4][2] 12.SS-Standard 16.11.1931 - 9. November 1932[4][5] SS-AbschnittXVII 6. Oktober 1932 - 16. November 1933[4][6] SS-Oberabschnitt"Elbe" 16.11.1933 - 1. Mai 1934[4][7] SS-Oberabschnitt"Mitte"[2] SS-Oberabschnitt"Rhein" 1. Januar 1934 - 22. Mai 1935[4][2] Reichsbund für Kinderreiche[4][2] Amt I (Führungsamt) Nov. 1935 - 30. Januar 1936[4] SS-Hauptamt 22. Mai 1935 - 1. April 1940[8][4] HSSPF"Spree" 2. September 1939 - 8. Mai 1945[9][4] Hauptamt Dienststelle Heissmeyer Kampfgruppe"Heißmeyer" April 1945 - 8. Mai 1945[10][2][4] | |||
| Schlachten/Kriege | Erster Weltkrieg: | |||
| Auszeichnungen | sehen Auszeichnungen | |||
| ||||
August Heissmeyer (Gellersen, 11. Januar1897 – Schwäbischer Saal, 16. Januar1979) war ein Deutscher SS-Obergruppenführer und ab 1. Juli 1944 Allgemeines in dem Waffen-SS und bei der Polizei. Er führte auch die Hauptamt Dienststelle Heissmeyer. Nach dem Zweiter Weltkrieg er wurde mit dem Entnazifizierung als Kriegsverbrecher zu drei Jahren Haft verurteilt Sorgerecht.
Jugend und Erster Weltkrieg
Nach seiner Schulzeit trat Heissmeyer in die Deutsches Heer. In dem Erster Weltkrieg war er Leutnant der Reserve (Zweiter Leutnant in dem militärische Reserve) und wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Eisernes Kreuz 1914, 1. Klasse.
Nach dem Krieg wurde Heissmeyer Mitglied der a Freikorps. 1920 war er an der Kapp-Putsch. Nach einem unvollendeten Studium arbeitete er als Fahrlehrer.
Nazi-Karriere
1923 kam Heißmeyer erstmals in Kontakt mit der Nationalsozialisten. 1925 trat er ihnen mit seiner alten Mitgliedsnummer wieder bei. Anfang 1926 wurde er Mitglied der SA. Er baute die SA-Gausturm Hannover-Süd an und war Stellvertreter Anführer der Grafschaft[2].
Im Januar 1930 wurde Heißmeyer Mitglied der SS. 1932 wurde er Mitarbeiter der SS-Hauptamt. Er machte schnell Karriere und wurde Mitglied der Reichstag. 1935 wurde er Chef der SS-Hauptamt und nahm damit eine Schlüsselposition innerhalb der Organisationsstruktur der SS ein. Er folgte Curt White als Stabschef und am 9. November 1936 wurde er ernannt SS-Obergruppenführer und bis Inspektor der Nationalpolitische Erziehungsanstalten ernannt.
1939 wurde Heißmeyer zusätzlich zum SS-Oberkreisführer Ost und Höheren ernannt SS- und PolizeioffizierSpree ernannt.
Damit stand die Region Berlin-Brandenburg direkt unter seinem Kommando. Ab 9. November 1939 übernahm Heimeyer die Position Inspektor der Konzentrationslager und gestärkt Totenkopfstandarten wozu Theodor Eicke der als Kommandant der SS-Division Totenkopf. Am 31. Juli 1940 übernahm Eickes Stellvertreter Richard Glucks über diese Funktion.
Zweiter Weltkrieg
Zu Beginn des Zweiter Weltkrieg Heissmeyer hat es gegründet Hauptamt Dienststelle Heissmeyer und war damit verantwortlich für die militärische Ausbildung der Schüler der Nationalpolitische Erziehungsanstalten. Am 23. August 1940 zusammen mit ReichsfrauenführerinGertrud Scholtz-Klink, die er in diesem Jahr heiratete, das Frauenlager Ravensbrück. Außerdem wurde Heißmeyer am 14. November 1944 ernannt General der Waffen-SS gefördert.
Die Nachkriegszeit
Nach dem Krieg tauchte er nach Vermittlung durch Pauline von Württemberg, zusammen mit seiner Frau unten, zuerst in der Schleuse Leitzkau und später in Bebenhausen Biene Tübingen. Heißmeyer lebte dort unter dem falschen Namen Heinrich Stuckenbrock und arbeitete als Landarbeiter. Heismeyer wurde im Februar 1948 von der französischen Besatzungspolizei erkannt und festgenommen. Bei der Entnazifizierung er wurde als Hauptschuldiger eingestuft und zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Sein Privatvermögen wurde offiziell beschlagnahmt.
Danach arbeitete er als Arbeiter in einer Waschmaschinenfabrik und dann als Angestellter in einer Coca-Cola-Filiale in Reutlingen[2]. 1979 starb Heißmeyer im Krankenhaus in Schwäbisch Hall.
Heißmeyer wird im Familiengrab auf dem Friedhof in Gellersen beigesetzt. Kreis Hameln-Pyrmont.
Militärkarriere
- Kriegsfreiwilliger: 2. August 1914[10] - Oktober 1914[11]
- Leutnantder Reserve: 6. August 1916[4][2][10]
- SS-Sturmführer: 31. März 1931[12][4][2]
- SS-Sturmbannführer: 25. August 1931[12][4][2]
- SS-Standartenführer: 18. März 1932[12][4][2]
- SS-Oberführer: 6. Oktober 1932[12][4][2]
- SS-Brigadeführer: 9. November 1933[12][2]
- SS-Gruppenführer: 28. Februar 1934[12][4][2]
- SS-Obergruppenführer: 9. November 1936[13][10][4][2]
- General bei der Polizei: 1. Juli 1944[10][4]
- Allgemeines in dem Waffen-SS: 19. November 1944[10]
Mitgliedsnummern
Auszeichnungen
- Eisernes Kreuz 1914, 1. Klasse und 2. Klasse[4][2][10]
- SS-Ehrenring[14][4]
- Ehrrendegen des Reichsführers-SS[13][4]
- Sportabzeichen der SA in Bronze[13][10]
- Goldmedaille der NSDAP[2][4] 1934[10]
- Preussisches Abzeichen für Beobachtungsoffiziere aus Flugzeugen[2][10]
- Verwundetenabzeichen 1918 in Schwarz[4][2][10]
- Kreuz für Kriegsverdienst, 1. Klasse[4][2] (18. November 1943) und 2. Division[2][4] (30. Oktober 1943) mit Schwerter[10]
- Dienstdekor der NSDAP in Silber[10] und bronze[4]
- Du von der SS am 16. Dezember 1935[10]
- Deutsche Olympiamedaille, 1. Klasse[2] 1936[10]
- Medaille zur Erinnerung an den 13. März 1938 1938[10]
- Anschlus-Medaille mit Gürtelschnalle „Prager Burg“ 1939[10]
- Sportabzeichen der SA in Bronze[10]
- Zeichen der nationalen Feuerwehr, 1. Klasse am 20. April 1937[10]