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Auguste Forel
Auguste Forel
Auguste-Henri Forel, 1899
Persönliche Informationen
Vollständiger NameAuguste-Henri Forel
Geburtsdatum1. September1848
GeburtsortLa Gracieuse, Schweiz
Sterbedatum27. Juli1931
Ort des TodesYvorne, Schweiz
Wissenschaftliche Arbeit
DisziplinEntomologie, Neuroanatomie, Neurologie, Psychiatrie
ForschungMikrotom
Andere ForschungNervenzelle
VeröffentlichungenVeröffentlichungen
Bekannt ausAmeisen
PromoterBernhard von Gudden
Andere
ReligionBahai

Auguste-Henri Forel (Morgen, 1. September1848Yvorne, 27. Juli1931) war ein schweizerisch Sozialreformer, Pazifist, Entomologe, Neurologe und Psychiater. Er ist bekannt für seine Bemühungen um völlige Abstinenz und gilt als Vater der Schweizer Psychiatrie.

Leben und Arbeiten

Forelle wurde auf dem Anwesen geboren La Gracieuse in der Gemeinde Morges. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Insekten, insbesondere in Ameisen. Obwohl er eine Karriere als Arzt wählte, blieb sein Interesse immer bestehen und er hat mehr als 250 Veröffentlichungen über Insekten veröffentlicht. Für seine Forschungen nahm er an verschiedenen Expeditionen teil, unter anderem nach Südamerika und Afrika. Seine entomologische Arbeit wurde immer gut aufgenommen, auch von Charles Darwin.

Nach seinem Studium Medizin er wurde in München Assistentin des Professors Bernhard von Gudden. Er konzentrierte sich auf die Erforschung bestimmter Hirnregionen und trug maßgeblich zur Entwicklung des Gehirns bei Mikrotom. Ein Teil der Hypothalamus wurde ihm der Campusforelle erwähnt. Er war der erste, der die . beschrieb Hörnerv. Auch die Entdeckung der Neuron wird Forel zugeschrieben, obwohl er sich diese Ehre mit zwei anderen Forschern teilen muss.[Quelle?]

1879 wurde Forel der Nachfolger von Eduard Hitzig als Direktor der Psychiatrischen Klinik Burgholzlic in Zürich. Hier setzte er sich für einen humaneren Umgang mit Patienten ein. Er passt Hypnose hinzugefügt und gefüttert Beschäftigungstherapie in, für die Zeit ein revolutionärer Ansatz. Dabei berücksichtigte er das psychische Wohlbefinden der Patienten stärker als in der Vergangenheit. Seine Veröffentlichungen dazu haben zum Teil auch die Arbeit von Sigmund Freud beeinflusst, obwohl Forel später wenig über Freuds Ideen wissen wollte. Zum Wohle der Patienten und der Gesellschaft zwingt er manchmal Kastrationen und Sterilisationen die damals mit mehr Zustimmung rechnen konnte als heute. Da Forel glaubte, dass Seele und Gehirn untrennbar miteinander verbunden sind, geriet er mehrmals in Konflikt mit dem katholische Kirche. 1898 wurde er im Burghölzli von seinem ehemaligen Schüler abgelöst Eugen Bleuler.

Forel setzte sich nicht nur für seine Patienten ein, sondern engagierte sich auch für soziale Reformen. Er hatte viel Alkoholiker als Patient und auch deswegen engagierte er sich in der Schweizer Bewegung gegen Alkoholmissbrauch. Er selbst war ein totaler Abstinenzler. 1905 veröffentlichte er Diese sexuelle Frage. Darin beschrieb er die sexuelle Probleme die er in der Praxis beobachtet hatte. Durch das Brechen Tabus und die Gleichbehandlung von Frauen hoffte er, das „sexuelle Problem“ zu lösen. Homosexualität er beschrieb es als Krankheit und riet den Betroffenen, ihre Orientierung vor der Außenwelt zu verbergen (ref?)

Pazifismus

1916 wurde August Forel offiziell sozialistisch. Er veröffentlichte Artikel, die Weltfrieden musste umsteigen und 1920 zum Bahai-Glaube[1][2][3]. Auguste Forel wurde auch Mitglied der Esperanto-Bewegung[4][2].

Eugenik

Er schlug Maßnahmen vor, um die „Raubtiernatur“ des Menschen zu bekämpfen, einschließlich Pränataldiagnostik und der eugenisch Maßnahmen, die er im Burghölzli angewandt hatte. Er veröffentlichte auch Vorschläge zur Verbesserung des Gefängnissystems.

Die höchste Auszeichnung des Internationalen Moderationsbewegung IOGT ist die Auguste Forel-Medaille. Forel war von 1906 bis 1919 Präsident der IOGT.

Sein Sohn Oscar Forel (1891-1982) war auch ein bekannter Psychiater, der in seiner Privatklinik in prangins viele prominente Menschen behandelt, auch mit Hypnotherapie.

Veröffentlichungen

  • Les Fourmis de la Suisse, Systématique, Notizen Anatomiques et Physiiques, Architecture, Distribution Géographique, Nouvelles Experiences et Observations de Moeurs. Bale, Genf, Lyon, H. Georg. (1874).
  • Ameisen aus Sumatra, Java, Malakka und Ceylon. Gesammelt v. Prof. Dr. DR. V. Buttel Reepen in den Jahren 1911-1912. Sohle, einzig, alleinig. Jahrd. Jenaer Abt. F. Syst. 36:1-148. (1913).
  • Fourmis de Rhodesien usw. recoltees von M. Arnold, le Dr. H. Brauns u. K. Fikendey. Annales de la Société Entomologique de Belgique. 57: 108-147. (1913).
  • Die sexuelle Frage (Niederländische Übersetzung), Ed. NV Gebr. Graauws Verlag, Amsterdam, 1928
  • Le monde social des fourmis du globe comparé à celui de l'homme. Genf, Kundig, 1921-1923, 5 Bände (1921-1923).
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