WikiDer > BATartventure-Kollektion
Das Sammlung Peter Stuyvesant (nach 2004: BATartventure-Kollektion) war das Kunstsammlung des ZigarettenherstellerBritisch-Amerikanischer Tabak.
Ursprung
Von 1920 bis 1960 Turmac eine Fabrik in Zevenaar wo Eigenmarkenzigaretten hergestellt wurden.[1] Danach wurde in dieser Fabrik in Lizenz die Zigarettenmarke Peter Stuyvesant produziert. Direktor Alexander Orlow begann 1960 mit dem Aufbau einer Kunstsammlung, die zur „Sammlung Peter Stuyvesant“ heranwuchs. Er hing auffällig abstrakt Gemälde in den Werkstätten; hoch über den Maschinen mit der Absicht, den monotonen Charakter von Fabrikhallen zu durchbrechen und die Arbeitsmoral der Arbeiter zu stimulieren. Auch in der Zentrale in die Boelelaan Objekte der Sammlung waren in Amsterdam und in den British American Tobacco-Filialen in Groningen, Paris, Boncourt, Zug, Lausanne und Madrid zu sehen.
Die Sammlung
Im Jahr 2007 umfasste die Kunstsammlung rund 1.400 Werke international renommierter Künstler, zusammengeführt mit der Beratung von Willem Sandberg, Wim Beeren, Renilde Hammacher-van den Brande, Edy de Wilde und Martijn Sanders.
Nach dem Expressionist und der abstrakt Welle der 50er und 60er Jahre wurde die Kollektion ergänzt um Pop-Art, Nouveau Realismus und der Neue Wilde. Einige bekannte Namen waren Karel Appel, Pierre Alechinsky, Woody van Amen, Armando, Max Bill, Konstante, Corneille, Wifredo Lam, Jonathan Lasker, Robert Mangold, François Morellet, A. R. penck, Serge Poliakoff, Jan Schoonhoven, Jesus Rafael Soto, Daniel Spoerric, Peter Struycken, Viktor Vasarely und Bram van Velde. Teile der Sammlung waren auch in Ausstellungen u.a. im Städtisches Museum im Amsterdam, das Fundacio Joan Miro im Barcelona und der Centre Georges Pompidou im Paris. Aus einem Einzelstück wurde ein Kunstauftrag Arttaxis in Paris gegeben.
Namensänderung
Die Namensänderung von 'Peter Stuyvesant Collection' in 'Batartventure Collection' war notwendig, da die Tabakgesetz 2002 verboten alle Formen der Werbung und des Sponsorings für Tabakerzeugnisse. 2009 beschloss die Unternehmensleitung, die Fabrik in Zevenaar zu schließen und die Kunstsammlung zu verkaufen.
Versteigerung
Teilweise im Zusammenhang mit der bevorstehenden Schließung der Fabrik suchte der Bürgermeister von Zevenaar einen neuen Besitzer für die Sammlung, damit die Sammlung intakt und der Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Er suchte Unterstützung für die Idee, den Fabrikkomplex als Museum für Wirtschaftskunst. Unterstützung und Unterstützung erhielt er von vielen Kennern der Kunstwelt. Es gelingt ihr sogar, Mittel in beträchtlicher Höhe von vielen Millionen zu beschaffen, die ausreichen, um die Sammlung zu erwerben. Alle Versuche dazu schlugen fehl. Dezember 2009[2] es wurde schließlich beschlossen, die gesamte Sammlung durchzugehen Sotheby's versteigert werden. Die erste Auktion von 163 Werken aus der „Kernsammlung“ fand am 8. März 2010 in Amsterdam statt. Ein Teil des Erlöses ging an drei niederländische Museen: das Stedelijk Museum (Amsterdam), das Cobra Museum für moderne Kunst Amstelveen und der Armando-Museum im Amersfoort.[3] Der zweite Teil wurde am 19. April 2011 versteigert. Der Rest ging an die Gemeinde Zevenaar und ist heute im Museum Liemers untergebracht.
Externer Link
- Offizielle Website[toter Link]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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