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EIN Schnitzer ist jemand, der Bilder produziert aus Holz, Elfenbein, Bein und weich Felsen mit Messer, Meißel und aushöhlen.
Bildhauer machten traditionell dreidimensionale Abdrücke/Darstellungen von Menschen, Tieren, Heilige, Götter und mythisch Aufführungen. Diese Bilder wurden in verschiedenen Teilen von . verwendet Kirchen, Gebäude und Innenräume und hatten oft eine religiöse und/oder symbolische Funktion. Ein weiteres bekanntes Schnitzwerk wurde auf Schiffen des 17. und 18. Jahrhunderts gefunden: die Aushängeschilder. Diese wurden in der Regel von Bildhauern angefertigt, die sich auf Schiffsdekorationen spezialisiert hatten. Auf der Batavia Kai im Lelystad und die Ornament- und Bildhauerakademie in Deventer Schnitzer werden noch ausgebildet.
Vom frühen Mittelalter bis zum frühen neunzehnten Jahrhundert waren die Bildhauer in einer Handwerkszunft. Die Bildhauer fielen unter die Lukasgilde in dem auch die Maler vereint waren. Die Lukasgilde war eine elitäre Gilde. Die Mitglieder waren, anders als beispielsweise die Ornamentschneider, intellektuell geschult. Die Maler und Bildhauer fertigten hauptsächlich religiöse Szenen und Heiligenstatuen für Kirchen und Klöster an. Weil sie es ikonografisch richtig programmieren, ihnen wurde Latein und die biblische Geschichte von der Kirche beigebracht.
Wichtige (spät-)mittelalterliche Bildhauer sind Bernt Notke, Tilman Riemenschneider, Nikolaus Gerhaert, Veit Stoß, Jan und Passchier Borreman, Adrian van Wesel und Jan van Steffenswert.