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Bladluizen
für den ironischen Titel von jemandem, der Noten für einen Pianisten dreht, siehe Blattlaus
Blattläuse
Verschiedene Stadien der grüne Apfellaus (aphis pomi)
A=Erwachsene Frau
B=Erwachsener Mann
C=Unreife Frau
D=Eierlegendes Weibchen
E=Einfach.
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Gliederfüßer (Arthropoden)
Wurzelstock:hexapoda (sechsbeinig)
Klasse:Insekten (Insekten)
Auftrag:Hemiptera
Superfamilie
Blattlaus
Linné, 1758
Schwarze Bohnenblattlaus auf Saubohne
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
Blattläuse aufWikispeziesWikispezies
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Blattläuse (Aphidoidea) sind klein PflanzenfresserInsekten die sich passiv von Säften aus den stechenden und saugenden Mundwerkzeugen ernähren (Stilette) phloem (sowie eine Reihe verwandter Superfamilien, wie 'Weiße Fliege' beispielsweise Superfamilie aleurodidae). Der Phloemsaft fließt durch die Siebgefäße und steht unter hohem Druck. Es wird von der Pflanze in den Nahrungskanal der Blattlaus gedrückt, sobald die Mandrin ein Phloemgefäß durchstechen.

Eigenschaften

Es gibt grüne, weiße, schwarze, gelbe, rote und violette Blattläuse. Die Körper einiger Arten produzieren sogar leuchtend rote Pigmente, wie zum Beispiel Karmin aus dem Cochenillelaus gewonnen. Der weiche, birnenförmige Körper wird meist nicht größer als 5 Millimeter. Am Bauch befinden sich zwei röhrenförmige Organe, aus denen eine Flüssigkeit abgesondert werden kann.

Schäden an Pflanzen

Blattläuse saugen auch hin und wieder aktiv Xylemsaft. Blattläuse sitzen meist an Wachstumspunkten wie den Spitzen junger Stängel mit wachsenden Blättern und Blütenknospen, da der dortige Saftfluss viele Nährstoffe enthält, die für das Wachstum der Pflanze notwendig sind.

Die Mandrin der Blattläuse dringen von der Epidermis zum Phloem zwischen den Pflanzenzellen (interzellulär) und zwischen den Zellulosefasern der sekundären Zellwand. Speichel wird kontinuierlich in die Pflanze gepumpt, wodurch sich sofort ein Gel bildet (gelierender Speichel). Die Mandrin sind somit vollständig von diesem Speichel, der sogenannten Speichelhülle, die nach dem Abziehen in der Pflanze verbleibt, umgeben. Viele Zellen entlang des Stilettwegs werden jedoch kurz (etwa 5 Sekunden) (intrazellulär) punktiert. Bei diesen kurzen Zellstichen (nicht gelierend, wässrig) wird Speichel in die Zelle gespritzt und Pflanzen werden häufig mit Viren infiziert.

Die Virusübertragung ist die Hauptquelle des wirtschaftlichen Schadens, der durch Blattläuse verursacht wird. Bei einer Zellpunktion wird dann auch etwas Saft aufgesaugt und verkostet, vermutlich um die Qualität der Pflanze zu testen. Nach der Zellpunktion ziehen sich die Mandrin leicht zurück und setzen ihren interzellulären Weg fort. Auf die gleiche Weise werden auch die Phloemzellen punktiert, jedoch oft über einen längeren Zeitraum. Nachdem zuerst Speichel in das Siebgefäß gepumpt wurde, wird ein Ventil im Futterkanal geöffnet und der Druck sorgt dafür, dass der Phloemsaft in den Futterkanal fließt. Die Nahrungsaufnahme kann über Stunden oder sogar Tage fortgesetzt werden, ohne dass die Mandrinspitze bewegt wird.

Der stark zuckerhaltige Phloemsaft wird dann größtenteils als klebrige Flüssigkeit, die sogenannte 'Honigtau'. Die Blattlaus hat dann die wichtigen Aminosäuren effizient aufgenommen. Der Honigtau kommt durch Ameisen, Wespen und Bienen als Nahrungsquelle verwendet. Manchmal schützen die Ameisen die Blattläuse daher aktiv vor Fressfeinden wie Marienkäfer.

Blattläuse schädigen Pflanzen hauptsächlich durch Virusübertragung, die Pflanze kann aber auch gelb werden (Chlorose), Wachstumsstörungen aufweisen, austrocknen oder sogar absterben (Nekrose). Außerdem kann der Honigtau einen Nährboden für Schimmelbildung, das wegen seiner schwarzen Farbe auch „Rußtau“ genannt wird. Sehr schädlich sind unter anderem die grüne Pfirsichblattlaus auf Kartoffel (Virusübertragung), die Schwarze Bohnenblattlaus auf Bohnen und anderes Gemüse (Austrocknung) und die Rosenblattlaus Rosen (Wächst).

Reproduktion

Blattläuse können sich im Sommer schnell vermehren, da dann das Eistadium fehlt (lebendgebärend) und manchmal 15 bis 20 . haben Generationen pro Jahr. Die Fortpflanzung ist dann asexuell (parthenogenetisch) und viele Arten produzieren dann geflügelte Töchter (apteren), aber unter ungünstigen Bedingungen werden geflügelte Töchter (alaten) gebildet, die sich leicht ausbreiten.

Kampf

Marienkäfer, Ohrwürmer, Schwebfliegen, Florfliegen und Schlupfwespen oder deren Larven reinigen viele Blattläuse und können zur biologischen Bekämpfung eingesetzt werden. Einige Pflanzen können durch den Anbau von Sorten mit Drüsenhaaren oder anderen Formen der Blattlausresistenz geschützt werden.

Familien

Es gibt 12 Familien:

Fotogallerie

Blattläuse

Tiere, die Blattläuse fressen