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Buddenbrooks war sein erster Roman first Thomas Mann, veröffentlicht in 1901.
Intrigen
Buddenbrooks ist ein Schlüsselroman über Manns Familie und seine Heimatstadt Lübeck. Es beschreibt den generationenübergreifenden Aufschwung und den langsamen Niedergang einer Kaufmannsfamilie im 19. Jahrhundert. Firmengründer Patriarch Johann Buddenbrook senior und sein fleißiger Sohn Johann junior haben den Grundstein für ein solides, schlagkräftiges Familienunternehmen gelegt. Mit Johann juniors Sohn Thomas, a Bohemien was für die kaufmännische Praxis viel zu kunstvoll ist, beginnt der geschäftliche Niedergang des Unternehmens. In Thomas' Sohn Hanno, der vierten Generation, erreicht der Kontrast zwischen Bürger und Künstler – eines der wiederkehrenden Themen in Manns Oeuvre – einen symbolischen Höhepunkt. In der Person dieses äußerst sensiblen, musikbegeisterten Nachfahren hinter dem Klavier bricht die große Familientradition schließlich zusammen. Hanno wird irgendwann sterben Typhus.
Bedeutung und Interpretation
Mit Buddenbrooks Mann, erst sechsundzwanzig Jahre alt, schrieb ein reichhaltiges Epos in voller Länge, das den Aufstieg und den Niedergang der deutschen und europäischen bürgerlichen Kultur des 19. Jahrhunderts dokumentiert und schildert. Buddenbrooks gilt als Übergangsroman des 19. Jahrhunderts Naturalismus ins 20. Jahrhundert Symbolismus. Letztlich symbolisiert der Niedergang der Buddenbrooks den Niedergang von Deutschland. Einflüsse sind erkennbar an Richard Wagner (Gebrauch von 'Leitmotive') und Arthur Schopenhauer: im Sinne seines Kulturpessimismus, der zunehmenden Sensibilität, die sich in den immer prominenter werdenden künstlerischenästhetisch Merkmale der bürgerlichen Welt, dargestellt als Zeichen der Dekadenz. Typisch für Schopenhauers Einfluss ist die Passage, in der Thomas ein Kapitel aus Die Welt als Wille und Vorstellung.
Zu den Stärken des Romans gehört, dass der Untergang der Familie Buddenbrook ohne jegliche Moral geschildert wird: Trotz des Niedergangs bleibt für alle seine Figuren des Romans, so unterschiedlich sie auch sein mögen, eine unverkennbare Sympathie des Autors erkennbar .
Im 1929 wurde Thomas Mann für Buddenbrooks das Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Übersetzungen
Die erste niederländische Übersetzung von Buddenbrooks stammt aus dem Jahr 1911 und wurde geschrieben von T. A. Quanjer. 1969 hat Bruna eine Übersetzung von Johan de Molenaar, die ebenfalls in zwei Bänden erschienen ist. Die neueste Übersetzung ist die von Thomas Graftdijk, das 1989 von De Arbeiderspers veröffentlicht wurde.[1]
Literatur und Quellen
- A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
- Marke, Thomas: Thomas Mann: Buddenbrooks, Hollfeld, Bange Verlag 2002. ISBN 978-3-8044-1731-1
Externe Links
- (das) Buddenbrooks
- (das) Jahre bei den Buddenbrooks
- (das) Genealogie-Stammbaum Buddenbrooks – PDF-Format (70KB)
Verweise
- ↑(NL) Rouleaux, Wilo, Über Thomas Manns Debütroman. Der Standard. Zugegriffen unter 18. November 2020.