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Carl Großberg (Elberfeld, 6. September1894 - laon, 19. Oktober1940) war ein Deutsche Maler. Er wird zu den Stromern des Vans gezählt Neue Sachlichkeit.
Leben und Arbeiten
Großberg studiert die Architektur im Aachen und Darmstadt. Während der Erster Weltkrieg er diente an der Front, wo er Anfang 1918 verwundet wurde und nach Hause zurückkehrte. Nach dem Krieg studierte er an der School of Fine Arts in Weimar und dann bei Bauhaus, unten Lyonel Feininger. 1921 zog er nach Sommerhausen Biene Würzburg, wo er Tilde Schwarz heiratete, mit der er zwei Kinder hatte.
1925-1926 besuchte er Die Niederlande und machte verschiedene Stadtansichten in Amsterdam. 1926 hatte er auch seine ersten großen Einzelausstellungen in der Galerie Neuman-Nierendorf und im Kunsthaus Schaller in Stuttgart. 1929 nahm er an der Ausstellung 'Neue Sachlichkeit' im Städtisches Museum in Amsterdam. 1931 gewann er den Prix de Rome und ein Stipendium für einen Aufenthalt in der Villa Massimo zu Rom.
Grossvelds Werk ist ein Lehrbuchbeispiel für die Malerei der Neuen Sachlichkeit. Ab Mitte der zwanziger Jahre hält er sich veristisch-neoklassizistisch Stil, angelehnt an die Philosophie des Funktionalismus. Seine Gemälde zeichnen sich durch eine extrem scharfe Darstellung mit einem fast mikroskopisch kleinen Auge für Details aus. Er legt großen Wert auf die Autonomie der Objekte, die extrem statisch und steril gemacht sind: Es gibt kaum Bewegung. Zunächst malte er hauptsächlich Stadtansichten, doch ab Ende der 1920er Jahre thematisierte er zunehmend auch architektonische Werke, industrielle Umgebungen und Maschinen. Durch das Hinzufügen von Traumeffekten hat seine Arbeit auch eine Brückenfunktion zum magischer Realismus und der Surrealismus.
Maler der Neuen Sachlichkeit in den 1930er Jahren engagierten sich oft politisch, entweder ganz links oder ganz rechts. 1935 übernahm Grossberg auch die Nationalsozialisten für die propagandistische Ausstellung „Deutsches Volk – Deutsche Arbeit“ ein großes Wandbild in Auftrag gegeben. Im selben Jahr hatte er eine weitere große Einzelausstellung bei der Kestner-Gesellschaft in Hannover.
Zu Beginn des Zweiter Weltkrieg Großberg trat wieder in den Militärdienst ein. Als er im Oktober 1940 aus Nordfrankreich in seine Heimat zurückkehrte, kam er bei einem Autounfall ums Leben.
Galerie

Der gelbe Kessel, 1933

Jacquardweberei, 1934

Maschinenraum, 1925

Brücke über die Schwarzbachstraße, Wuppertal, 1927

Traumbilddrehung, 1929

Hauptbahnhof, Köln, 1927

Muntplein, Amsterdam, 1925

Brouwersgracht, Amsterdam, 1925

Rokin, Amsterdam, 1925

Singelgracht, Amsterdam, 1925
Literatur
- Ruhrberg, Karl et al.: Kunst des 20. Jahrhunderts. Taschen, Köln, 2005. 978-3-8228-4132-7
- Michalsky, Sergiusz: Neue Objektivität. Taschen, Köln, 1994. ISBN 3-8228-9650-0
- Schmid, Wieland: Neue Sachlichkeit und deutscher Realismus der Zwanziger Jahre. London: Arts Council of Great Britain, 1978. ISBN 0-7287-0184-7
Externe Links
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