WikiDer > Castellum Meinerswijk

Castellum Meinerswijk
Castellum Meinerswijk
Castellum Meinerswijk
Sowohl Castra Herculis als auch Levefanum, die beiden bekanntesten Identifizierungen dieses Kastells, befinden sich oben rechts auf dem Peutinger-Karte(Tabula Peutingeriana) zurück zu finden.
Castellum Meinerswijk (Niederlande)
Castellum Meinerswijk
Ort
Koordinaten51° 58′ N, 5° 52′ O
Information
ICH WÜRDECastra Herculis (Willems) oder Levefanum (Verhagen und Heeren)
Portal  Portalsymbol  Archäologie
Castellum Meinerswijk.JPG
Castellum Meinerswijk 4.jpg

Es Schloss Meinerwijk war eine Festung in Römische Niederlande, das bei archäologischen Ausgrabungen in den 1980er und 1990er Jahren in den Auen von . gefunden wurde Meinerswijk Biene Arnheim. Das Kastell bei Meinerswijk wurde wahrscheinlich zwischen den Jahren 10 und 20 vom römischen Feldherrn erbaut Germanicus auf der Südseite des Rheins. Diese Holzfestung schützte die römische Schifffahrt auf dem Rhein und der Drususgracht, verbindet den Rhein mit dem IJssel Bund.

runden 47 den römischen Feldherrn wieder aufgebaut oder befestigt fort Gnaius Domitius Corbulo Die Festung. Corbulo nutzte die Drususgracht, um seine Truppen im Kampf gegen die Frisii und chauken. Teile des 5. Legion Alaudae war damals in diesem Kastell stationiert. Im 69 es war während der Batavischer Aufstand bis zum Batavian niedergebrannt, aber unmittelbar nach der Niederschlagung des Aufstands wurde die strategisch günstig gelegene Festung wieder aufgebaut und vergrößert. Vermutlich wurde die Festung unter dem Kaiser um 120 . gebaut Hadrian umgebaut und befestigt. Um 220 wurde das Kastell wieder aufgebaut, diesmal in Stein.[1]

Die Gründung der Gallisches Reich im 260 bis zum Usurpatorposthum führte dazu, dass das Kastell aufgegeben wurde. Möglicherweise wurde die Festung in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts im Rahmen der Verstärkung der Rheingrenze wieder aufgebaut. Um 400 wurde die Festung von den Römern endgültig aufgegeben. Bodenfunde zeigen, dass danach a fränkisch Burg stand. Im 8. Jahrhundert war das Gebiet als Meginhardeswich ("Dorf von Meginhard") bekannt.[2]

Archäologische Forschung

1979 wurde in Meinerswijk eine kleine Bodenuntersuchung durchgeführt, bei der verschiedene Steinmauern, gestanzte Steingut (terra sigillata) und Dachziegel wurden gefunden. 1991 erfolgte eine Ausgrabung, wo die Südwand mit dem Hintertor (porta decumana) wurde entdeckt. Das Hauptgebäude (Prinzip) des Kastells gefunden.[3]

Identifizierung

Auf der Grundlage der von ihm geleiteten Ausgrabungen des Kastells bei Arnhem Meinerswijk, Archäologe W.J.H. Willems zu dem Schluss, dass diese römische Festung Castra Herculis muss gewesen sein. Castra Herculis wird auf der Peutinger Karte erwähnt (Tabula Peutingeriana) auf der straße dazwischen Noviomagus (Nimwegen) und carvo (von Willems als das Geschenk identifiziert Kesteren) [4]. Castra Herculis wird fortgesetzt Ammianus Marcellinus benannt als eine der sieben Städte (zivitiert) vom Kaiser verwendet Julian Apostata im 359 wurden wieder gefangen, geborgen und gefüttert [5]. Argumente für diese Identifizierung waren unter anderem, dass die Entfernung zwischen Nijmegen Center und Arnhem Meinerswijk vernünftigerweise der Entfernung in . entspricht Liga zwischen Noviomagi und Castra Herculis auf der Peutinger-Karte. Außerdem glaubte Willems, Beweise für Reparaturarbeiten an dieser Festung in den Niederlanden gefunden zu haben Viertes Jahrhundert[6]. Bei weiteren archäologischen Untersuchungen des Kastells Meinerswijk in den Jahren 1991 und 1992 wurde jedoch nur eine begrenzte Anzahl von 4eJahrhundert wurden Keramikfragmente gefunden, wobei das Material verwendet wurde, das Willems als Beweis für 4 . interpretiert hattee- Jahrhundert Restaurierung von Hulst [7] wurde als Schutt in einem Graben interpretiert. Außerdem wurde festgestellt Kastell relativ klein und selbst für spätrömische Verhältnisse passt der Name castra hier nicht gut. Jan Verhagen Stijn Heeren kommt daher zu dem Schluss, dass es wahrscheinlicher ist, dass das Kastell bei Meinerswijk dem auch auf der Peutinger-Karte erwähnten entspricht. Live-Fanum. Castra Herculis war demnach der Name der (deutlich größeren) römischen Festung in Nimwegen[8][9].

Literatur

  • Saskia G. van Dockum: Das niederländische Flussgebiet. In: Tilmann Bechert und Willem J.H. Willems: Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiß, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2 , s. 77f.
  • Piet G. van der Gaauw: Bohr- und Widerstandsforschung im Castellum Meinerswijk. RAAP Archäologische Beratung, Amsterdam 1989, ISSN0925-6229, (= RAAP-Bericht, 41)
  • Rudi S. Hulst: Das Castellum in Arnheim Meinerswijk. Die Überreste der Periode 5. ROB, Amersfoort 2001, p. 397–438, ISSN0167-5443, (= Mitteilungen des Nationalen Dienstes für archäologische Bodenforschung, 44)
  • Willem J. H. Willems: Castra Herculis. Ein römisches Kastell bei Arnheim. ROB, Amersfoort 1980, ISSN0923-702X, (= Überdrucken – Nationaler Dienst für archäologische Bodenforschung, 145)
  • Willem J. H. Willems: Das römische Kastell Arnheim-Meinerswijk. ROB, Amersfoort 1986, (= Berichte des Nationalen Dienstes für archäologische Bodenforschung, 34)