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dawa oder da'wa bezieht sich normalerweise auf die umwandeln bis zum Islam (d.h. freiwillige Bekehrung durch Bekanntschaft mit einer Religion). Der Araber الدعوة/daˤwah bedeutet wörtlich "rufen" oder "einladen", da es das aktive Partizip eines Verbs ist, das die verschiedenen Bedeutungen von "rufen, einladen" trägt (von denen die trikonsonantWurzelد ع و ist) hat. Ein Muslim, der die Dawah als Religionslehrer praktiziert oder an einer freiwilligen Gemeinschaftsarbeit teilnimmt, wird als dāˤī bezeichnet (Plural دعاة/du'āt, oft transliteriert als "da'ee"). Somit ist ein d one jemand, der Menschen durch Konversation zu einem besseren Verständnis des Islam einlädt und kann in einigen Fällen als das islamische Äquivalent von a . angesehen werden Missionar oder Missionar.
Speziell für die Praxis der Dawa gibt es keinen expliziten oder impliziten Aufruf zur Anwendung körperlicher Gewalt. Wenn jedoch radikalislamische Organisationen oder Netzwerke offen zu Gewalt aufstacheln oder heimlich Spannungen zwischen Gruppen schüren, die zu Gewalt führen können, praktiziert man nicht mehr die Dawa, sondern geht zur Dschihad oder der bewaffnete Kampf, der sogenannte „Heilige Krieg“.[1]
Islamische Radikalisierung
Unter dem Einfluss der Wiederbelebung Wahhabismus, Saudi-Arabien Salafismus, hat die dawa seit der Gründung der Kalter Krieg einen zwingenderen und bedrohlicheren Charakter angenommen. Reaktion auf die Ölkrisen 1973 und 1979, folgende Wirtschaftskrise der achtziger Jahre und die damit einhergehende soziokulturelle und moralische Entfremdung der Gastarbeiter in Westeuropa hat Saudi-Arabien in den letzten Jahrzehnten erfolgreich ein ausgeprägtes Proselyt Außenpolitik betrieben. Drei militante Organisationen spielten und spielen noch immer eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des wahhabitischen Islam:
- das saudische Ministerium für Islamische Angelegenheiten, das an der Finanzierung von Moscheen, islamischen Kulturorganisationen und Koranschulen sowie an der Organisation von Studientagen auf der ganzen Welt beteiligt ist
- der King Fahd Complex, der sich dem Druck, Vertrieb, Exegese und übersetze die Koran in fünfzig Sprachen
- die Muslimische Weltliga oder Rabitat al-Alam al-Islami, ein starker Nationalspieler Nicht-Regierungs-Organisation dass durch Unterorganisationen (wie die Islamisches Kulturzentrum) richtet sich hauptsächlich an die Praxis der Dawa, insbesondere an die Berufung von Nicht-Muslimen (kafirs), um in die (Puritaner) Auslegung des Islam und Ermahnung gemäßigter Muslime zur De Scharia strikt einzuhalten. Seit dem Aufkommen der digitalen Globalisierung Auch die Muslim League (wie die Unterorganisation Chatislam.org) nutzt mittlerweile häufig das Internet, um die sogenannte „digitale Dawa“ zu erfüllen.[2]
Verweise
- M. Canard, Kunst. dawa, in P. Bearman - T. Bianquis - C.E. Bosworth - E. van Donzel - W.P. Heinrichs (Hrsg.), Enzyklopädie des Islam, II, 1965, p. 168.
- C. Hirschkind, Bürgertugend und religiöse Vernunft: Eine islamische Gegenöffentlichkeit, in J. Drobnick (Hrsg.), Hörkulturen, Toronto-Banff, 2004, p. 189–207. ISBN 0920397808
- E. Račius, Die Vielschichtigkeit des islamischen Da'wa, diss. Universität Helsinki, 2004.ISBN 952104908
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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