WikiDer > Die Delft (Werft)
Werft De Delft in der liegen Südholland Stadt Rotterdam-Delfshaven zum Schiehaven in dem Lloydkwartier. Es wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, eine Rekonstruktion des 18. LinienschiffDelft. Im Oktober 2012 wurde der Name in „Historische Scheepswerf Rotterdams Welvaren“ und im April 2014 in „Stichting De Delft“ geändert. Der alte Name war eine Anspielung auf die gleichnamige Werft aus dem 19. Bauernloch in Rotterdam von Anthony van Hoboken. Ab April 2014 bestand der Hof aus einem Lern-/Arbeitsbetrieb, einer Produktionsfirma und einem Museum. Der Lehrbetrieb war die Haupteinnahmequelle. Die Kommune lieferte die Studenten auf Vertragsbasis im Wege einer Ausschreibung. Seit Anfang 2018 wurden keine Aufträge vergeben und die finanziellen Probleme wuchsen so weit, dass erstmals seit 2013 ein Zuschuss beantragt werden musste, der von der Gemeinde nicht bewilligt wurde. Daher ging am 11. Dezember 2018 die „Stichting De Delft“ in Konkurs und am 11. Juli 2019 fand eine öffentliche Versteigerung des gesamten Inventars statt.[1]
Produktionsfirma
Neben dem Bau einer Nachbildung des historischen Schiffes Delft Auf der Werft fanden Restaurierungen von historischen Holzschiffen statt. Da waren außerdem Schaluppen gebautes und hölzernes Zubehör wie Blöcke, Seitenschwerter und rollende Pferde produziert.
Linienschiff 'Delft'
Am 27. Mai 1782 wurde der Admiralitätskolleg des Labyrinths erteilte der Werft De Hoog & de Wit in Delfshaven den Auftrag, ein 50-teiliges Linienschiff mit dem Namen DELFT nach dem Entwurf des Rotterdamer Schiffbauers zu bauen Pieter van Zwijndregt.
1797 kam die 'Delft' zum Einsatz: bei der Seeschlacht bei Kamperduin. Während der Schlacht wurde die 'Delft' schwer beschädigt. Es wurde von den Engländern als Kriegsbeute mitgenommen, aber es verursachte schweres Wasser. Am Sonntag, 15. Oktober 1797 (vier Tage nach der Seeschlacht) gegen 02.30 Uhr sank die 'Delft' in rauer See einige Meilen vor der Küste bei Scheveningen.
Überreste des Wracks wurden 1977 gefunden. Unter anderem wurden einer der Anker und eine Reihe von Kanonen von Fischern an Land gebracht und befinden sich nun im Vorplatz des Kais. Anschließend wurden auf Anweisung der Fischer vom Scheveninger Tauchklub „Sirene“ zahlreiche Gegenstände geborgen, von denen viele auch im Museumsteil der Werft ausgestellt sind und die dazu beitrugen, die Schiffsbauweise am Werft, Ende 18. Jahrhundert. Mit einer Länge von 63 Metern und einer Höhe von 57 Metern würde das Schiff der Linie 'De Delft' zu einem der größten Nachbauten der Welt.
Wiederaufbau
Um eine Rekonstruktion des 1797 gesunkenen Kriegsschiffes zu erreichen, wurde 2001 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Werft „De Delft“, der Albeda Hochschule, Sozialwesen und dem Stadtdienst Werkstad geschlossen. Seitdem arbeiten Freiwillige mit Studenten des Albeda College und Teilnehmern eines Reintegrationsprojekts zusammen, um das Schiff der Linie „Delft“ wieder aufzubauen.
Ab 2010 gab es auch einen Kooperationsvertrag mit der Firma RO der Gemeinde Rotterdam, wonach benachteiligte Jugendliche in einer betreuten Ausbildung in den Bereichen Holzbearbeitung, Elektrik und Malerei Diplome erwerben konnten. Im Jahr 2014 fusionierte die Reintegrationsfirma FaktorM mit der Werft, mit dem Ziel, benachteiligten Auszubildenden, Freiwilligen und Handwerkern die Möglichkeit zu geben, den ursprünglichen Plan des Wiederaufbaus des Linienschiffs 'Delft' in eine touristische interessante, aber auch historisch einwandfreies Schiff, mit der Einschränkung, dass es wegen fehlender finanzieller Mittel kein exakter Wiederaufbau sein konnte. Es wurde ein „Plan 2020“ erstellt, der Unternehmer aus dem „Raum Rotterdam“ unter dem Motto „von und für Rotterdamer“ ermutigen wollte, sich am Bau einer „maritimen Erlebniswelt“ zu beteiligen. Das Erscheinungsbild des Schiffes würde nicht beeinträchtigt, das Innere jedoch so angepasst, dass das Schiff zu einem „Erlebnismuseum“ wurde. Außerdem gab es ein Schulprojekt „Kruitloper“, einen Schiffschor und eine Gerätegruppe. Werft und Schiff waren für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben Werkstätten verfügte der Hof über ein Besucherzentrum und einen Museumsbereich. Es gab auch ein Partyzentrum.
Die Gemeinde Rotterdam vergab 2018 keine Aufträge mehr, weil die anderen Anbieter bei der Ausschreibung günstiger waren. Es fehlte also auch an Fortschritten.[2] Im November 2018 wurden die Umbauarbeiten eingestellt und die Werft geschlossen.[3] Im darauffolgenden Monat wurde die Insolvenz von „Stichting De Delft“ verkündet. Die Website der Stiftung existierte bis Ende Oktober 2019.
Besuch
Fünf weitere Rekonstruktionen besuchten die Werft 'De Delft': die in Australien wieder aufgebaut Duyfken[4] und HMS Endeavour,[5] der Russe shtandart,[6] es Staatsjagd Utrecht[7] und der Campingzahnrad.[8]
Quellen
- J. F. Fischer Fzn. (1997). Das Nationale Kriegsschiff Delft. Franeker, Van Wijnen Verlag
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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