WikiDer > Delbrück
Stadt in Deutschland | |||
| Ort | |||
| Zustand | |||
| Kreis | Paderborn | ||
| Regierungsbezirk | Detmold | ||
| Koordinaten | 51° 46′ N, 08° 34′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 157,27 km² | ||
| Einwohner(31-12-2018[1]) | 31.949 (203 Einwohner/km²) | ||
| Niederländer(09-05-2011[2]) | 47 (0,15%) | ||
| Höhe | 100 m | ||
| Bürgermeister | Werner Peitz (unparteiisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| GewSt Hebesatz | 415% (2020[3]) | ||
| Andere | |||
| Postleitzahl | 33129 | ||
| Vorwahlen | 05250 02944 Westenholz 05294 Steinhorst | ||
| Nummernschild | ABl | ||
| Stadt | 10 Bezirke | ||
| Gemeindenummer | 05 7 74 020 | ||
| Webseite | www.stadt-delbrueck.de | ||
Lage Delbrück in Paderborn | |||
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Delbrück ist eine Stadt und Gemeinde in dem DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Paderborn. Die Gemeinde Delbrück hat 31.949 Einwohner (31. Dezember 2018)[1] auf einer Fläche von 157,27 km².
Kreise Delbrück; Bevölkerungszahlen

Stadtteile Delbrück
- Anreppen (Stand 31.12.2019: 1.487 Einwohner)
- Bentfeld (1.345)
- Boke (2.670)
- Delbrück (12.236)
- Hagen (2.536)
- lippen (2.183)
- Ostenland (3.010)
- Schöning (1.520)
- Steinhorst (823)
- Westenholz (3.949)
Gesamteinwohnerzahl Ende 2019: 31.759. Quelle Bevölkerungszahl: Website der Gemeinde, Jahresbericht der Verwaltung 2019.[4]
Limpling, Schöning und Steinhorst formierten sich bis einschließlich 1974 eine eigene Gemeinde Westerloh.
Westerloh und alle 7 weiteren oben genannten Kreise waren bis zum Anschluss an Delbrück im Rahmen der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1975, selbstständige Gemeinden.
Lage, Verkehr, Transport
Die Gemeinde Delbrück, sowie Nachbargemeinde Hövelhof, in einem ziemlich flachen Gebiet, wo natürlich viel Heide und Sümpfe vorkommen. Der Boden ist reich an Kreide und Mergel. Dieses Gebiet ist in der Region bekannt als Emser Sandebene und ist Teil eines größeren Tieflandes namens Westfälische Bucht.
Benachbarte Großstädte
- Paderborn (15 Kilometer östlich)
- Lippstadt (20 Kilometer südwestlich)
- Gütersloh (27 Kilometer nordwestlich)
- Bielefeld (35 Kilometer nördlich).
Nachbargemeinden
- Rietberg
- Hövelhof
- Paderborn
- Lippstadt
- Salzkotten
Straßenverkehr
Östlich von Delbrück, etwas außerhalb von Paderborn, befindet sich der Ausgang der Autobahn A33.Läuft durch die Gemeinde von Rheda-Wiedenbrück im West-Nordwesten bis Paderborn im Ost-Südosten Bundesstraße 64.
öffentlicher Verkehr
Der öffentliche Nahverkehr beschränkt sich auf eine regelmäßige Busverbindung Paderborn-Anreppen-Delbrück-Westenholz v.v.. An Werktagen sind Boke und Lippling auch tagsüber stündlich mit dem Bus von Delbrück aus erreichbar. Paderborn ist der nächste Bahnhof. Darüber hinaus verkehren Schul- und Gemeindebusse mit sehr eingeschränkter Frequenz, insbesondere an Wochenenden. Die Gemeinde ist nicht weit vom Regionalflughafen entfernt Flughafen Paderborn-Lippstadt.
Wasserstraßen
Ein Teil des Oberlaufs des ems. Weiter südlich in der Gemeinde verläuft von Osten nach Westen der Lippe. Durch die Gemeinde verlaufen auch einige Nebenflüsse beider Flüsse. Darüber hinaus in der 19. Jahrhundert mehrere Entwässerungsrinnen in das sumpfige Land gebaut. Keine dieser Wasserstraßen ist für die Schifffahrt von Bedeutung. Kanus und kleine Ruderboote sind hier und da auf der Lippe erlaubt. Die Ufer verschiedener Wasserstraßen sind ökologisch wertvoll und Teil von Naturschutzgebieten.
Wirtschaft
Die Gemeinde Delbrück verfügt über eine bedeutende Möbelindustrie (mindestens 5 mittelständische Fabriken). Im Metallbereich sind zwei Fabriken von überregionaler Bedeutung erwähnenswert, von denen eine Metalle, emaillierte Badewannen etc. herstellt und eine andere Aluminiumprodukte aller Art herstellt und verarbeitet.
Darüber hinaus gibt es eine Paragon ziemlich großes Unternehmen mit Sitz in Delbrück, das elektronische Autoteile herstellt. Mit diesem Unternehmen verbunden ist eine kleine Autofabrik, die hauptsächlich exklusive Sportwagen in Kleinserie baut, sowie eine Fabrik von Batteries und Batterien für Autos, Gabelstapler und andere logistische Einsatzfahrzeuge. Alle diese drei Unternehmen sind in der 21. Jahrhundert sind bereits in Konkurs gegangen und haben seitdem einen Neuanfang gemacht.
Im Übrigen werden die Gewerbegebiete der Gemeinde von kleinen und mittleren Unternehmen mit nur regionaler oder lokaler Bedeutung genutzt.
Geschichte

Delbrück im 17. Jahrhundert (Johann Georg Rudolphi)
Im 1968 wurde mit archäologisch Forschungen an der Lippe südlich des Ortes Anreppen Reste von a Römisches Heerlager entdeckt. Das Lager war 23 Hektar groß, bot Platz für sechstausend Soldaten und ist etwa auf das Jahr datiert 5 (also vier Jahre vor dem Schlacht im Teutoburger Wald). Vermutlich kreuzten sich zwei römische Heerstraßen, eine davon entlang der Lippe.
Delbrück und die meisten umliegenden Dörfer, die zur heutigen Gemeinde gehören, liegen in der 13. Jahrhundert entstand um Kirchen im kirchlichen und weltlichen Bereich der Bischöfe von Paderborn. Vom 12. Jahrhundert bis 1803 Delbrück lag in diesem Fürstbistum. Mit Ausnahme einer etwa 80-jährigen Pause im 16. Jahrhundert ist dieser Bereich immer der? katholische Kirche treu geblieben. Die überwiegende Mehrheit der Christen in der Gemeinde Delbrück ist noch immer katholisch. Schon seit 1496 ist Delbrück a Wallfahrtsort (Heiliges Kreuz-Prozessionen).
Die Stadt, die im Grenzgebiet zu den Grafschaft Mark und durch die Kurfürstentum Köln Kontrollgebiet, wurde während der Kriege mehrfach zerstört, unter anderem in 1410, 1590, 1604 und und während der Dreißigjähriger Krieg. Delbrück erworben in 1610 es Marktrecht. Oder, und wenn ja, wenn Delbrück voll ist Stadtrecht erhalten ist unbekannt[5].
Nach dem Herbst Napoleon Bonaparte im 1815 wurde Delbrück Preußisch. Von 1871 war es ein Teil von Deutsches Kaiserreich.
Früher war die Heide in der Umgebung hügeliger als heute. Im Zeitraum bis ca 1960 viel sand wurde in dieser region als rohstoff für den straßen- und straßenbau abgebaut. Vor allem entlang der Lippe sind in der 20. Jahrhundert im Osten des Gemeindegebietes sind durch Sand- und Kiesabbau einige kleine Seen entstanden.
Kurz nach dem Zweiter Weltkrieg sich viel in Delbrück niedergelassen Heimatvertriebene, darunter viele Lutheraner, so dass rund 1950 erstmals wurde eine evangelisch-lutherische Kirche gegründet.
Ein amerikanisches Militär Hubschrauber von Sikorsky, Art S-65 oder CH-53, brach am 26. September zusammen 1975 zwischen Delbrück und Westenholz. Bei diesem Flugzeugabsturz kamen 16 Soldaten ums Leben.
Sehenswürdigkeiten
- Die römisch-katholische Kirche des Hl. Johannes des Täufers (erbaut im 12.-14. Jahrhundert in gotisch Jahrhundert) in Delbrück, mit sehenswerten Innenräumen, u.a pieta aus dem 14. Jahrhundert und ein Kruzifix, in dem in 1496 ein Relikt von dem heiliges Kreuz wurde bearbeitet; seitdem ist die Johannes-de-Baptist-Kirche das Ziel von Pilgerfahrten und Heiliges KreuzProzessionen.
- In der römisch-katholischen St. Landelinuskerk in Boke, die im 12. Jahrhundert im Romantik Stil gebaut wurde, und in 1891 und 1921 erweitert, befindet sich ein goldenes Reliquiar mit dem Arm des Hl. Landelinus. Darüber hinaus hat die Kirche eine aus dem 15. pieta.
- Delbrück hat unter anderem Geseke, ein großer, quadratischer Kirchplatz, der bis ins 18. Jahrhundert ein Friedhof war. In der Umgebung gibt es zahlreiche malerische Fachwerkhäuser.
- Römisches Heerlager südlich von Anreppen: 2009 wurde das Gelände mit Informationstafeln und einem Radweg sowie einem Weg für die for Radfahren daneben gelegt. Einige Wehrmauern etc. des Lagers wurden rekonstruiert.
- Die natürliche Schönheit der Gemeinde besteht hauptsächlich aus Feuchtgebiet-, Sumpf- und Heidegebiete, darunter das Feuchtgebiet Naturschutzgebiet umgeben von einem befahrbaren Ringdeich Steinhorster Becken westlich von Steinhorst, wo viele watende Vögel und Libellen Aussehen. Entlang dieser verlaufen mehrere Wander- und Radwege. Ein weiteres Naturschutzgebiet, das 121,77 Hektar große Gebiet Erdgarten-Lauerwiesen liegt östlich von Ostenland, aber größtenteils auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Hövelhof. Es ist ein ökologisch wertvolles Feuchtgebiet, wo Vögel wie die Brachvogel, das Kiebitz und der Pirol Aussehen. In den Bächen in der Umgebung unter anderem die Fische Cottus gobio und der Bachforelle vor dem.
- Einen Kilometer nördlich des Ortes Schöning erstreckt sich ein acht Hektar großes Zoo, zu dem mehrere Großkatzen, Lamas und Greifvögel gehören. Neben dem Zoo befindet sich ein Campingplatz.
- In der Nähe des Dorfes Lippling Wohnpark Lippling , ein Ferienhauspark.
- Auf der Staatsstraße von Südhagen Richtung Westen Lippstadt Lügen Das Gastliche Dorf, das aus andernorts abgerissenen und hier behutsam wiederaufgebauten Bauernhöfen besteht, hauptsächlich aus dem 18. Jahrhundert. Das dazugehörige Restaurant ist bei der COVID-19Krise in 2020 Geschlossen. Tatsächlich ist dies eine sehr kleine very Freiluftmuseum.
- Delbrück, das keine nennenswerten Hügel in unmittelbarer Nähe hat, liegt an zahlreichen Radfernwegen.
- Die Stadt ist bekannt für ihre ausgelassene Karnevalsfeier.
- Fußballverein Delbrücker SC spielt im Stadion Laumeskamp
Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde
Delbrück, Gedenkstein Johann von Sporck
- Johann von Sporck, ab 1647 Freiherr (Baron), ab 1664 Graf von Sporck (* 6. Januar 1600[6] auf der Sporckhof im Westerloh, heute Gemeinde Delbrück; † 6. August 1679 im Schloss Hermannstadtel, Böhmen) Bayerisch, später österreichisch Militär, höchster Dienstgrad: General der Kaiserlich-Österreichischen Kavallerie. Von Sporck war berühmt für seine militärischen Fähigkeiten und erhielt deshalb zweimal einen Adelstitel. Von Sporck kämpfte auf katholischer Seite in der Dreißigjähriger Krieg, u.a. im Jahre 1620 im Schlacht am Weißen Berg, und befand sich dann unter anderem in einem Krieg gegen die Osmanisches Reich erfolgreich.[7] In Delbrück wurde eine Straße nach Von Sporck benannt und ihm zu Ehren ein Gedenkstein errichtet.
- Helmut Schröder (* 1. März 1988 in Hagen (Delbrück)), ehemaliger Fußballprofi; von 1977-1988 Mittelfeldspieler bei Arminia Bielefeld
- Martin Amedick (*1982), Fußballprofi
Galerie

Johannes-der-Täufer-Kirche mit verdrehter Turm
Die Kirche aus der Luft

Pietà in dieser Kirche

Das Pfarrhaus dieser Kirche

Brunnen auf dem alten Markt

Eines der typischen Fachwerkhäuser am Kirchplatz in Delbrück

Kirche St. Landelinus in Boke
Naturschutzgebiet Erdgarten-Lauerwiesen im Ostenland
Partnergemeinden
Es gibt Städtepartnerschaft mit:
- Ronk (Frankreich)
- Zossen (Deutschland, Bundesland Brandenburg.
- Es Stadtteil Boke hat eine Städtepartnerschaft mit Abfragen im NordenFrankreich.
- Es Stadtteil Westenholz hat eine Partnerschaft mit Budakeszi, ein Vorort von Budapest, im Ungarn.
Weblink
- www.anreppen.de/de/das-dorf/roemerlager.php Webseite mit Informationen. über das Römerlager Anreppen
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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