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Dimethyltitanocen | ||||
| Strukturformel und Molekülmodell | ||||
Strukturformel aus Dimethyltitanocen | ||||
Molekülmodell aus Dimethyltitanocen | ||||
| Allgemeines | ||||
| Molekularformel | C12huh16Ti (C5huh5)2(CH3)2Ti | |||
| IUPAC-Name | bis(η5-Cyclopentadienyl)dimethyltitan | |||
| Andere Namen | Petasis-Reagenz | |||
| Molmasse | 208,13 G/Maulwurf | |||
| LÄCHELN | C[Ti](C)(C)c.c1cccc1.c2cccc2 | |||
| CAS-Nummer | 1271-66-5 | |||
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Dimethyltitanocen, auch bekannt als Petasis-Reagenz[1] (nicht zu verwechseln mit Petasis-Reaktion), ist ein Organo-Titan-Verbindung mit der chemischen Formel Cp2(CH3)2Ti.
Synthese
Dimethyltitanocen wird leicht synthetisiert aus Methylmagnesiumchlorid[2] oder Methyllithium[3] und Titanocendichlorid:
Anwendungen
Das Reagenz dient zur Umwandlung von Carbonylverbindungen im Terminal Alkene. Es ist ähnlich wie die Tebbe- oder der Wittig-Reagenz. Im Gegensatz zum Wittig-Reagenz reagiert Dimethyltitanocen mit einer Vielzahl von Carbonylverbindungen: Aldehyde, Ketone und Ester.[4]
Dimethyltitanocen ist beständiger gegen direkten Kontakt mit Luft (Sauerstoff und Feuchtigkeit) dann es Tebbe Reagenz. Es ist möglich, den reinen Feststoff zu isolieren (und später in einer Reaktion zu verwenden) oder die Methenylierung direkt in der Toluol- oder THFLösung, in der Dimethyltitanocen hergestellt wird.
Als Reagens wird zwar Dimethyltitanocen genannt, der eigentliche Wirkstoff ist jedoch cp2Ti=CH2, die sich ergibt, wenn die Dimethylverbindung in ihrem Lösungsmittel auf 60°C erhitzt wird.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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