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Diopecephalus ist der Gattungsname, den die Briten 1871 angenommen haben PaläontologeHarry Govier Seeley wurde in eine Reihe von Fossilien von Flugsaurier um anzuzeigen. Heute wird der Name normalerweise als jüngeres Synonym von angesehen Pterodaktylus.
In einer Anmerkung auf Seite 35 der Beilage zu seinem Buch von 1871, Die Ornithosaurie, Seeley nannte eine Gattung gen Diopecephalus in Bezug auf vier Formen:
- "Ein weiterer unbenannter generischer Typ ist typisiert durch Pterodactylus longicollum, P. rhamphastinus, und die beiden Arten, die unter dem Namen enthalten sind P. Kochi. Bei dieser Gattung fehlt das mittlere Loch des Schädels ganz. Dafür schlage ich den Namen vor Diopecephalus"
- (Ein weiterer unbenannter Gattungstyp ist typisiert durch Pterodactylus longicollum, P. rhamphastinus und die beiden im Namen enthaltenen Arten P. Kochi. Bei dieser Gattung fehlt die zentrale Schädelöffnung vollständig. Dafür schlage ich den Namen vor Diozephalus)
Diozephalus ist abgeleitet von der Klassisches Griechischdi, "zwei", öffnen, "Loch" und kephale, "Kopf". Der Name bezieht sich damit auf die in der Notiz von Seeley erwähnte Eigenschaft, dass es nur eine große Öffnung im Schädel pro Seite und damit nur zwei Öffnungen pro Schädel gibt. Mit den "zwei Arten" von P. Kochi er meinte wahrscheinlich den Holotyp von P. Kochi Wagner 1837, SM 404 & BSP AS.XIX.3 und das von P. scolopaciceps (von Meyer 1859): BSP AS.V.29.
Der Name Diopecephalus und seine Art der Ernennung hat eine Reihe von Problemen verursacht.
Zunächst bezieht sich der Name auf Pterodactyl-Rhamphastinus. Oskar Kuhn war 1967 der Meinung, dass diese Form zur gleichen Gattung gehört wie die 1964 benannte Deutschodaktylus und das Diopecephalus also oben priorisiert Deutschodaktylus. Dies wurde von seinem Kollegen bestritten Peter Wellnhofer wer 1970 a Germanodactylus rhampastinus nennen würde. 1968 entschied er, dass das Geschlecht Diopecephalus war aus zwei Gründen ungültig: Seeley hatte keinen Holotyp oder Typ Typ und Seeley hatte das Unterscheidungsmerkmal verwechselt: alle Pterodactyloidea eine einzige Öffnung vor der Augenhöhle haben, da die Nasenöffnung und die fenestra antorbitalis verflüssigt haben. Vielleicht dachte Seeley das bei Pterodactyl Antiquus eine gewisse trennung war noch vorhanden wegen der Nasenfortsatz aber auch dann irrte er sich, denn diese Projektion ist kein Überbleibsel der Trennung. Wellnhofer ist in diesem Urteil im Allgemeinen gefolgt, obwohl weder das Fehlen einer Typusart noch ein Fehler in der Beschreibung eine Gattung ungültig machen.
Der Name bezieht sich jedoch auch auf Pterodactylus longicollum. Dies wurde Ende des 20. Jahrhunderts relevant, als einige Analysen zeigten, dass P. longicollum nicht bis Pterodaktylus gehörte. Mehrere Autoren begannen den Namen Diopecephalus longicollum benutzen.
Im Jahr 2006 jedoch Christopher Bennett auf die bis dahin vergessene Tatsache, dass Seeley 1901 in seinem zweiten Buch Drachen der Luft, immer noch ein Typ für Diopecephalus hatte angedeutet und gut Pterodaktylus Kochi. Dabei hatte er sich nicht auf das gleiche Jahr zuvor bezogen Germanodactylus cristatus gebrauchter Holotyp BSP 1892.IV.1 und jede Verbindung mit Deutschodaktylus war daher abwesend. Es bedeutete auch, dass insofern P. Kochi wie eine Art Pterodaktylus gilt als oder kann identisch sein mit P. antiquus, Diopecephalus ist ein jüngeres Synonym von Pterodaktylus. Im Jahr 2012 nannte Bennett ein separates Geschlecht für P. longicollum: Ardeadaktylus.
2017 kam Steven Vidovic zu dem Schluss, dass P. Kochi stellte dennoch eine eigene Gattung dar, nach der er benannte Diopecephalus gepflegt.
Literatur
- Seeley, H. G., 1871, "Zusätzlicher Beweis für die Struktur des Kopfes bei Ornithosauriern aus dem oberen Cambridge Greensand; als Ergänzung zu "The Ornithosauria". Annalen und Zeitschrift für Naturgeschichte, Serie 4 7: 20–36
- Seeley, H. G., 1901, Drachen der Luft: ein Bericht über ausgestorbene fliegende Reptilien, New York: D. Appleton, xiii 239 S.
- Kuhn, O., 1967, Die fossile Wirbeltier-Klasse Pterosauria, Verlag Oeben
- Wellnhofer, P., 1968, "Über Pterodaktylus Kochi (Wagner 1837)", Neues Jahrbuch für Geologie und Paläontologie, Abhandlungen 132: 97–126
- Wellnhofer, P., 1970, "Die Pterodactyloidea (Pterosauria) der Oberjura- Plattenkalke Süddeutschlands", Bayerische Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Wissenschaftliche Klasse, Abhandlungen 141:133 Seiten
- Bennett, S. Christopher, 2006, "Jugendliche Exemplare des Flugsauriers" Germanodactylus cristatus, mit einer Überarbeitung der Gattung", Zeitschrift für Wirbeltierpaläontologie26 (4): 872–878
- Vidovic, S. U.; Martill, D.M., 2017, "Die Taxonomie und Phylogenie von Diopecephalus Kochi (Wagner, 1837) und ‚Germanodactylus rhamphastinus‘ (Wagner, 1851)“, Geological Society, London, Sonderpublikationen, 455. doi:10.1144/SP455.12