WikiDer > Totmanntaster
Das Notausschalter ist ein Schalter, der an Maschinen und Anlagen verwendet wird, bei denen die Anwesenheit und Aufmerksamkeit des Bedieners für die Sicherheit unerlässlich ist.Der Taster sorgt dafür, dass die Maschine automatisch ausgeschaltet wird und stoppt, wenn der Benutzer krank wird oder von der Maschine fällt korrekte technische Ausführung des Totmannschalters wird a Fehlertoleranz ein System realisiert, das abschaltet, wenn die (menschliche) Steuerung versagt.[1]
Motorrad
Der Begriff wird in bestimmten Fällen, aber oft falsch, für die Notausschalter von Motorräder. Dies ist ziemlich ähnlich zu dem Notbremse im Zug muss es bewusst bedient werden (was oft nicht mehr möglich ist und/oder eine enorme Geistesgegenwart erfordert). In der Vergangenheit,[(seit wann?] damals Vergaser mit Gasschiebern verwendet wurden, konnten sich diese Gasschieber in ihrem Gehäuse verklemmen, so dass die Geschwindigkeit nicht mehr kontrolliert werden konnte. In diesem Fall war der Totmannschalter ein Mittel, um den Motor schnell abzustellen. Bei einem Unfall ist es jetzt[(seit wann?] eher zum schnellen Abstellen des Motors (evtl. durch Umstehende). Ein Motorrad ist oft mit einem Fallschutz, die die Kraftstoffzufuhr oder Zündung abschaltet.
Motorboot
Bei schnellen Motorbooten, Jet SkiAutos, Motorräder, die bei Wettbewerben eingesetzt werden und Schneemobile der Totmannknopf wird durch einen Zündunterbrecher ersetzt, der mit einer Schnur (Totmannschnur) mit dem Handgelenk des Fahrers verbunden ist. Fällt der Fahrer herunter, zieht er an der Schnur und der Motor stoppt. Auf einem Boot ist dies nicht nur wichtig, um Schäden durch das ruderlose Schiff zu vermeiden, sondern auch für das Leben des Fahrers fern der Küste. In den Niederlanden ist eine solche Schnur für ein schnelles Motorboot vorgeschrieben, außer in einer geschlossenen Steuerkabine.[2] Dieses Gerät funktioniert jedoch nur, wenn das Kabel tatsächlich um das Handgelenk gebunden wird, was praktischerweise wegfällt. Das Segeln ohne Leine ist strafbar.
Zug
Der Begriff Totmannschalter wird auch für Kabinensysteme der Treiber von Züge, U-Bahnen oder andere Fahrzeuge und Maschinen, die den Antrieb automatisch deaktivieren, wenn der Bediener aufhört, Kraft auf diesen Knopf (oder Hebel, Pedal oder dergleichen) auszuüben. In einigen Triebzügen ist dieses Rückhaltesystem als Pedal ausgelegt, aber es ist schon einmal vorgekommen, dass ein Fahrer Herzattacke immer wieder mit dem Fuß auf das Pedal.[3] In alten Zügen war der Totmannschalter ein Hebel, an dem der Fahrer bequem seine Tasche aufhängen konnte, was die Idee negierte - so ist das System auch nicht narrensicher. Heutzutage[(seit wann?] daher kommt der sogenannte intermittierende Totmanntaster zum Einsatz, bei dem der Lokführer regelmäßig den Totmanntaster loslassen muss. Geschieht dies nicht, wird automatisch schnell gebremst. Da es sich jedoch um Ein-Minuten-Intervalle handelt, kann es vorkommen, dass der Zug längere Zeit weiterfährt, bevor die Schnellbremsung erfolgt. Die spezifische Variante dieses Systems in Deutsche Züge ist die sifa (Sicherheit Fahrschaltung).
Wenn die Totmanneinrichtung defekt ist, dürfen Sie trotzdem fahren, jedoch muss eine zweite Person in der Kabine anwesend sein.
Ein Totmannschalter wie der des Lokführers wird bei vielen Fahrzeugen in der Logistik eingesetzt, z Hochhaus-LKW. Es muss immer mit einem Fuß gedrückt werden, um das Fahrzeug zu lenken. Außerdem müssen beide Hände Kontakt mit dem Bedienfeld haben, was durch Bedienung des Fahrzeugs nur dann überprüft wird, wenn mindestens ein Bedienknopf oder -Hebel wurde gedrückt. Bei neueren Fahrzeugen werden für diese Prüfung auch Wärmesensoren verwendet.
Elektrokleingeräte
Die meisten Elektrohandwerkzeuge und Küchengeräte, wie beispielsweise eine Heckenschere, haben einen Totmannschalter (obwohl der Begriff hier ungewöhnlich ist): Der manuelle Ein-/Ausschalter muss gedrückt gehalten werden, damit das Gerät funktioniert. Es stimmt, dass diese Maschinen oft mit einem separaten Schloss ausgestattet sind, das den Knopf an Ort und Stelle halten kann, wodurch der Sicherheitsaspekt weitgehend negiert wird.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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