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Dom St. Peter von Fritzlar Fritzlarer Dom St. Peter | ||||
| Land | ||||
| Region | ||||
| Platz | Fritzlar | |||
| Konfession | katholische Kirche | |||
| Gewidmet | Peter | |||
| Koordinaten | 51° 8′ N, 9° 16′ O | |||
| Die Architektur | ||||
| Stilperiode | Romanische Architektur | |||
| Innere | ||||
| Organ | Johannes Klais, Bonn | |||
| Detailkarte | ||||
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Das Petersdom zu Fritzlar (Deutsche: Fritzlarer Dom St. Peter) ist ein Romantik ehemaliges Kloster und Abteikirche im Fritzlar in dem LandbezirkSchwalm-Eder-Kreis im deutschen staat Hessen. Heute ist die Kirche die katholische Stadtpfarrkirche und zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern Nordhessens. Seit 2004 trägt die Kirche den Titel Basilika minor.
Geschichte
Die Gründung der Kirche und des Klosters um 723-724 geht auf den Heiligen zurück Bonifatius zurück. Nach einem Schreiben des Priesters Willibald verließ Bonifatius mit dem bereits vorhandenen gesprächig Siedlung Geismar, heute a Stadtteil aus Fritzlar, a Donar eine heilige Eiche fällen und aus dem Holz dieser Eiche eine dem heiligen Petrus weihen Oratorium bauen. Es wird vermutet, dass diese Kapelle, deren Überreste nie gefunden wurden, an der Stelle der heutigen Kathedrale stand. Der genaue Standort der Donare-Eiche ist unbekannt.
732 befahl Bonifatius den Bau einer Kirche und einer Kirche in Fritzlar Benedektiner ein Kloster gründen, das der Heilige wigbert wurde als erster Abt geführt. Von diesen vermutlich bereits steinernen Gebäuden wurden keine archäologischen Überreste gefunden. Um 775 erhielt dieses Kloster den Rang eines Staatsabtei.
Bei einer Ausgrabung 1970 wurden die Fundamentreste eines Vorgängers mit einem rekonstruierten Querschiffbreite von ca. 24 Metern und einer Gesamtlänge von über 23 Metern. Dieser Bau mit westlichem Querschiff und westlichem Anschluss Apsis entstand gegen Ende des 8. Jahrhunderts oder später. Fritzlar wurde im Laufe der Geschichte immer mehr zum Schauplatz wichtiger kaiserlicher und kirchlicher Zusammenkünfte. Im Jahr 919 war Fritzlar Hendrik I zum König von Deutschland gewählt. Um 1005 wurde das Kloster a Chorleiter neu organisiert. Fritzlar wurde wahrscheinlich in die aufgenommen Erzdiözese Mainz hinzugefügt. Ein Überfall der Sachsen führte 1079 zur Zerstörung von Fritzlar und dem Stift.
Archäologische Forschungen entdeckten 1916 die Überreste einer bescheidenen Kirche von nur 12 Metern Breite. Diese Überreste stammen aus einem kleinen provisorischen Gebäude nach der Zerstörung 1079 durch die Sachsen. Bis zur Entdeckung des älteren Pfarrers unter dieser bescheidenen Kirche im Jahr 1970 wurde fälschlicherweise angenommen, dass es sich um die Überreste der ursprünglichen Kirche von Bonifatius handelte.
Romanischer Neubau
Hochromanischer Bau
1085-1090 der Bau von a dreischiffigBasilika mit und einem weiten Querschiff und ein Flugzeug geschlossen Chor. Unter dem Feier und der Chor lag dreischiffig Krypta, die vollständig erhalten ist und ursprünglich vom Kirchenschiff aus zugänglich war. Später wurden neben der Hauptkrypta an die Querschiffe Nebengruften mit östlichen Apsiden gebaut, von denen auch die nordöstliche Nebenkrypta erhalten ist. Der heutige Grundriss des Doms wird durch diesen Neubau bestimmt, von dem noch heute die unteren Teile der Außenwände des heutigen nördlichen Querschiffs und des nördlichen Seitenschiffs stammen. Im Westen wurden die beiden Türme errichtet, zwischen denen sich die Königsgalerie in der Kirche befindet. Mit Ausnahme der Türme ist die Westfassade vollständig erhalten und der größte erhaltene Teil des ersten romanischen Baus, der vermutlich 1118 fertiggestellt wurde. Der untere Teil der Westfassade ist heute hinter einer Vorhalle verborgen.
Spätromanischer Bau
Während einer Visitation im Jahr 1171, Erzbischof Christian I van Mainz fand den Dom in einem beklagenswerten Zustand und ordnete dessen Restaurierung an, die einem teilweisen Neubau gleichkam. Flachchor und Hauptkrypta wurden um eine polygonale Chorapsis erweitert. Auch der aktuelle Dachstuhl über dem verbindenden Chorjoch blieb original erhalten und wird ersetzt dendrochronologisch datiert auf das Erntejahr 1193. Für die Querschiffe wurden Teile der alten Querhauswände wiederverwendet. Die Handwerkskunst, die beim Bau des Chores angewandt wurde, weist auf die Arbeit der Wormser Handwerker hin. Auch der spätromanische Bau des Doms verrät eine Verwandtschaft mit der Dom zu Worms und andere Gebäude der sogenannten Wormser Bauschule. In der bis dahin flach überdachten Basilika, Kreuzgewölbe eingebaut. Unter Verwendung der alten Mauern der Seitenschiffe wurde ein neues Langhaus nach dem geklebten System errichtet, bei dem man Bucht im Kirchenschiff entspricht zwei Jochen im Seitenschiff. Der spätromanische Bau wurde mit der Sanierung der Westempore 1232 abgeschlossen.
westlicher Vorraum
Nach 1253 wurde vor der Westfassade die Elisabethkapelle, das heutige Paradies, errichtet. Sie wurde im westfälisch beeinflussten spätromanisch-frühgotischen Übergangsstil erbaut und ist mit zahlreichen geschnitzten Kapitellen verziert, deren Darstellungen nicht immer eindeutig sind. Das zweischiffige Vestibül diente auch als Ort der Rechtspflege. Spätestens 1267 wurde die Kapelle fertiggestellt, auf die in der Gotik ein Obergeschoss mit steil aufragendem Dach aufgesetzt wurde.
gotisch
Ab den 1290er Jahren wurde das romanische Südseitenschiff durch zwei gotische Seitenschiffe ersetzt, wobei das Südseitenschiff für den Einbau von Kapellen genutzt wurde. Dann folgten die drei Flügel des de Kloster und die Klostergebäude, die heute die Schatzkammer und die Bibliothek beherbergen. Der Kreuzgang wurde spätestens 1323 fertiggestellt. In den Querschiffen und der Apsis des Chores groß Maßwerk Fenster und baute einen kleinen Archivraum über der nordöstlichen Seitengruft. Nach 1358 wurde über der Vierung ein großer hölzerner Vierungsturm errichtet, der so hoch wie die Westtürme war und bis 1799 stand. Auch die beiden Westtürme hatten irgendwann sehr hohe Türme. Zwischen 1354 und 1366 wurde das nördliche Querschiff um eine Marienkapelle erweitert. Der spätgotische Dachstuhl des Langhauses wurde in den Jahren 1498-1494 errichtet.
Renaissance und Barock
1560 n. Chr. wurde auf dem Archivraum über der nördlichen Nebenkrypta errichtet Renaissance Raum von Handwerkskunst. Im späten 17. Jahrhundert begann der barocke Stil der Innenräume. Die westliche Vorhalle erhielt 1731 ein vereinfachtes Obergeschoss mit niedrigeren Dächern. 1735 wurde das nördliche Seitenschiff um die als Fauler Hals erwähntes Windportal.
19. Jahrhundert
Nach dem Säkularisierung 1803 wurde der Stift Fritzlar aufgelöst. Der Dom wurde nun eine Pfarrkirche. Zwischen 1822 und 1828 wurde der Stumpf des Vierungsturms als neugotisch Erscheinungsbild mit einem Pyramidendach, dessen Turmspitze etwa 10 Meter über den First ragt. Wegen überfälliger Wartung krachte am 7. Dezember 1868 während eines heftigen Windstoßes während der Messe die baufällige Südspitze in das Kirchenschiff und zerschmetterte anschließend teilweise die Gewölbe. Die Katastrophe kostete 21 Menschenleben und forderte zahlreiche Verletzte. Bei der Restaurierung 1873 ließ der Architekt Carl Schäfer als Neuheit die bisher unterschiedlichen Türme durch zwei identische Türme mit Dreiecksgiebel ersetzen. 1878 folgte die 78 Romanische Wiedergeburt Erneuerung der Wand des nördlichen Seitenschiffs.
20. Jahrhundert
Nach langer Verzögerung wurde 1913 mit einer gründlichen Restaurierung begonnen, die durch den Ausbruch des Erster Weltkrieg dauerte bis 1919. Eine ursprünglich geplante neoromanische Sanierung und Reinigung des Innenraums wurde aufgegeben und die wiedergewonnenen alten Farben und Wandmalereien wiederhergestellt. Weitere größere Restaurierungen fanden in den Jahren 1963-1970 und 1980-1997 statt.
2004 wurde der Kirche der päpstliche Titel Basilica minor verliehen. Von Juni 2010 bis November 2012 wurde der Innenraum in drei verschiedenen Phasen renoviert. Unter anderem wurde der Altarraum renoviert, die Heizung erneuert und ein Zugang für Menschen mit einer körperlichen Behinderung errichtet.
Innere
Besonders hervorzuheben ist der gotische Schrein in der Hauptgruft des Heiligen Wigbert aus dem Jahr 1340, der gotische Haus des Sakraments und das romanische Relief des Heiligen Petrus mit dem Schlüssel aus dem 12. Jahrhundert.
Die Glasfenster wurden zwischen 1914 und 1926 von Otto Linnemann bemalt Frankfurt am Main hergestellt.
Dommuseum
Im Kreuzgang befindet sich das Museum mit ua Gemälden, Statuen, liturgischen Gegenständen und Zeugen der Klostergeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Das bekannteste Objekt des Domschatzes ist das Hendrikkreuz (Heinrichs Kreuz), die 1020 von Kaiser Heinrich II wurde dem Petrusstift gestiftet. Das romanische Kreuz ist eines der bedeutendsten Werke der deutschen mittelalterlichen Schatzkunst, es misst etwa 50 cm. hoch und knapp 30 cm. breit und reich mit Edelsteinen besetzt. Unter dem Kristall in der Mitte befindet sich ein Fragment des Kreuzes Jesu.
Ein Teil der ehemaligen Klosterbibliothek ist erhalten geblieben.
Organ
Die heutige Orgel wurde 1929 vom Bonner Orgelbauer Johannes Klais gebaut und 1995 restauriert. Das Instrument hat 45 Register.
Uhren
In den Türmen hängt ein kunstvolles Glockenspiel aus acht Glocken. Fünf davon stammen noch aus dem Mittelalter, eine aus dem Barock und zwei Uhren aus der Neuzeit. Die Glocken im Nordturm hängen in einem hölzernen Glockenturm mit Holzjochen. Die Glocken der Southern hängen dann in einem stählernen Glockenturm auf Stahljochen.
| Nein. | Name | Gießjahr | Gießkanne | Durchschnittlich (mm) | Gewicht (kg) | Nominal (16 zählen) | Turm |
| 1 | Martin | 1972 | Petit & Gebr. Edelbrock | 1715 | 3416 | ais0 3 | Süden, unten |
| 2 | Große Osanna | 1466 | Meister Goswin | 1709 | ~3400 | cis1 −1 | Norden, unten |
| 3 | groß Maria | 1412 | Henrich Heistirboum | 1475 | ~2150 | d1 4 | Norden, unten |
| 4 | wigbert | 1972 | Petit & Gebr. Edelbrock | 1140 | 1084 | fis1 4 | Süden, Zentrum |
| 5 | Kleine Osanna | 1456 | Meister Goswin | 1125 | ~980 | vermuten1 7 | Süden, Zentrum |
| 6 | Bonifatius | 1685 | Johannes Schirnbein | 910 | ~480 | ais1 11 | Süden, oben |
| 7 | Kleine Maria | 1456 | Meister Goswin | 707 | ~270 | Anforderung2 5 | Norden, hoch |
| 8 | tertia | 1369 | Meister Johannes | 627 | ~190 | fis2 7 | Norden, hoch |
Externe Links
- (das) Die Kathedrale auf der Website der Katholische Domgemeinde St. Peter, Fritzlar
- (das) Öffnungszeiten Dommuseum
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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