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Don Moye
Don Moye
Don Moye
Allgemeine Information
Spitznameberühmt
GeborenRochester, 23. Mai 1946
LandFlagge der Vereinigten Staaten Vereinigte Staaten
Arbeit
Genre(s)Jazz
BerufMusiker, Komponist, Sänger
Instrumente)Schlagzeug
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Don Moye, ebenfalls "Famoudou" Don Moye (Rochester, 23. Mai1946) ist ein amerikanischJazzsänger, Schlagzeuger und Komponist. Er wählte den Künstlernamen Famoudou als Hommage an die Guinea Schlagzeuger Famoudou Konate.

Biografie

Don Moye spielte schon in jungen Jahren in lokalen Trommelformationen, sang im Kirchenchor und lernte Geige. In einem Jazzclub hörte er Kenny Burrell und Jimmy McGriffSchließlich studierte er Schlagzeug an der Wayne State University in Detroit. Moye spielte in dieser Zeit auch mit dem African Cultural Ensemble, wodurch er in Kontakt mit afrikanisch Musik aus Ghana und mit der Band Detroit Free Jazz, mit der er a europäisch Tour abgeschlossen. Er ist drin geblieben Paris, mit dort gespielt Steve Lacy, Sonny Sharrock, Dave Burrell und Pharao Sanders und er reiste mit John Tchicaic zu Nordafrika.

1969 das Art Ensemble of Chicago (ohne Schlagzeuger Philip Wilson) als Quartett von Roscoe Mitchell, Lester Bowie, Joseph Jarman und Maleachi-Gefälligkeiten Maghostut auf Europatournee. Moye spielte während dieser Zeit in Paris am American Center for Students and Artists, wo Musiker wie Kunst Taylor und Johnny Griffin JazzWerkstätten gepflegt. Roscoe Mitchell dort bat Moye, dem Art Ensemble beizutreten. Er trat der Band bei und kehrte in den frühen 1970er Jahren in die Vereinigten Staaten zurück.

Neben den langjährigen Aktivitäten dort hatte Don Moye immer auch eigene Projekte. Er arbeitete mit der Black Artists Group in St. Louis, im Duett mit dem Schlagzeuger gespielt Steve McCall und arbeitete mit der Wildblumen-Loft-Sitzungen (1976). Mitte der 1980er Jahre trat er der Formation bei Die Führer, die neben dem Art Ensemble-Kollegen Bowie auch Chico Freeman, Arthur Blythea, Don Cherry, Cecil McBee und Kirk Lightsey gehörte. Moye nahm unter eigenem Namen zahlreiche Alben auf und spielte mit eigenen Formationen, wie der Joseph Jarman/Famoudou Don Moye Magic Triangle Band und The Sun Percussion Summit (mit Henoch Williamson), mit dem er die Traditionen von Afroamerikaner Musik erforscht.

Don Moye hat an zahlreichen Aufnahmen mitgewirkt, wie zum Beispiel von Randy Weston, Dave Burrell, Fontella-Bass, Muhal Richard Abrams, Anthony Braxton, Chico Freeman, Craig Harris und Die Führer. In seinem Spiel fasst Moye alle Techniken der amerikanischen und afrikanischen Percussion zusammen.

Auszeichnungen

  • DownBeat Gewinner der internationalen Kritikerumfrage – 1977, 1978, 1982
  • New Yorker Jazz-Umfrage – 1979, 1980
  • Stipendium der Nationalen Stiftung für die Künste – 1974, 1981

Diskografie

Eigene Formationen

  • 1975: Sun Percussion, Bd. 1 (AECO)
  • 1981: Erddurchgang/Dichte (Schwarzer Heiliger)
  • 1981: Schwarze Paladine (Schwarzer Heiliger)
  • 1983: Marmelade für dein Leben! (AECO)
  • 1987: Die afrikanischen Bänder (Praxis)
  • 1996: Afrikanisches Lied (AECO)
  • 1998: Ahnenerinnerungen von Afrika bis Chicago (Manifest)
  • 1999: Bamako Chicago Express(Manifest)
  • 2002: Eine Symphonie der Städte (Südhafen)

als Sideman

  • Lester Bowie: Fata Morgana (RCA, 1974-82), Ernster Spaß (DIW, 1984), Der Organisator (DIW, 1991)
  • Hamiet Blütt: Un/möglich zu behalten (Indien Navigation, 1977), Auflösung (Schwarzer Heiliger, 1977)
  • Kenny Clarke: Stücke der Zeit (Seelennotiz, 1983)
  • Chico Freeman: Geist empfindlich (Indien Nav., 1978), Keine Zeit mehr (Schwarzer Heiliger, 1979)
  • Die Führer: Schlammfuß (Schwarzer Falke, 1986), Hier draußen so (Schwarzer Heiliger, 1986)
  • Kirk Lightsey: Auf Wiedersehen Herr. Evans (Beweis, 1994)
  • Roscoe Mitchell: Roscoe Mitchell (Chef, 1978)

Literatur