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DownBeat
DownBeat
GenreJazz
Zielpublikum)Jazz, Blues & mehr
Erste AusgabeJuli 1934
Nationen)Vereinigte Staaten
SpracheEnglisch
Verlag)Maher-Publikationen (USA)
[DownBeat.com Webseite]
Portal  Portalsymbol  Medien

DownBeat ist ein amerikanischJazz-Magazin mit der weltweit größten Auflage und dem ersten Magazin in diesem Musikgenre. Es wurde erstmals im Juli 1934 in ausgegeben Chicago durch den Versicherungsverkäufer Albert J. Lipschultz, der neben der Versicherung auch eine Rentenversicherung für Chicagoer Musiker anbot und seit April 1979 in monatlichen Raten wieder auftaucht. Von Anfang an wurde eine „Leserumfrage“ für die besten Musiker organisiert. Seit 1953 gibt es zudem eine „Critics Poll“ für alle Instrumente und Fachgebiete. Diese Auszeichnungen zählen zu den wichtigsten Preisen in der Jazzwelt.

Geschichte

Der Titel DownBeat bezieht sich auf die erste betonte Zählzeit eines Taktschlags, der vom Dirigenten oder Dirigenten senkrecht nach unten angeschlagen wird. Die erste Ausgabe war acht Seiten lang und kostete zehn Cent. Der Hauptkonkurrent von Down Beat war das Jazzmagazin Metronom. Die Zeitschrift erschien zunächst monatlich, ab 1939 zweimal im Monat, jeweils am ersten und am 15. Tag. Von Januar 1946 bis April 1979 erschien alle zwei Wochen eine Ausgabe.

Der einflussreiche Vorsitzende der Musikergewerkschaft James C. Petrillo zwang Lipschultz 1934, entweder nur den Musikern Versicherungspolicen zu verkaufen oder ein Jazzmagazin herauszugeben, aber nicht beides gleichzeitig. Lipschultz verkaufte das Magazin daher im November 1934 für 873 Dollar an Carl Cons und den ehemaligen Saxophonisten Glenn Burrs. Beide Verlage Cons und Burrs vertraten progressive New-Deal-Ideale als Werte und Ziele.

1950 wurde John Maher Herausgeber der Zeitschrift. Als er 1968 starb, konnte sein Sohn Jack Maher (1925-2003) die Zeitschrift nur mit seinem gesamten Kapital im Familienbesitz halten. Daraufhin rettete er das Magazin für eine Übernahme durch den bekannten Jazzfreund und Playboy-Herausgeber Hugh Hefner. Maher Jr. stellte sofort eine neue Veröffentlichungsrichtlinie vor. Er zeigte nun ohne Einschränkungen schwarze Musiker auf dem DownBeat-Cover und nahm prominente Musikkritiker als Leonard Feder, Nat Hentoff, Dan Morgenstern, Ralph J. Gleason und Ira Gitler die ihrerseits sehr empfänglich für modernen Jazz waren. Aktueller Herausgeber ist der langjährige DownBeat-Redakteur Frank Alkyer.

Seit 1936 veröffentlicht das Magazin unter seinen Lesern Umfragen über die beliebtesten Jazzmusiker nach Fachgebieten, die „DownBeat Reader Polls“, wie auch andere spätere Jazzmagazine, wie Metronome von 1939 bis 1961 und die Swing-Journal. Sie waren und sind für die Jazzszene in den USA von besonderer Bedeutung. Ab 1953 folgten „DownBeat Critics Polls“, deren Auswahl etwa Mitte der 1970er Jahre von etwa 50 Kritikern weltweit und 2010 von 84 Kritikern getroffen wurde. Sie wählten in den Kategorien 'Etablierte Talente' und 'New Star' (ab 1963 'Talente, die breitere Anerkennung verdienen').

Ein regelmäßiger Eintrag ist der „Blindfold Test“, bei dem Jazzmusiker Aufnahmen bewerten (und die teilnehmenden Musiker erraten) mussten, ohne die Musiker zu nennen.

DownBeat Lifetime Achievement Award

DownBeat Jazz Hall of Fame

Publikumswahl, wenn nicht anders angegeben, Kritikerwahl erst ab 1961. Ab 2010 ergänzt ein „Veteranen-Komitee“ zusätzliche Musiker (separat benannt). Das offizielle Domizil ist der Universal Studios City Jazz Club in Orlando Florida).

Wahl des Veteranenausschusses: