WikiDer > Douwe Tamminga

Douwe Tamminga

Douwe Annes Tamminga (Gewinnsumme, 22. November1909 - Leeuwarden, 5. April2002) war ein friesischer Dichter, Prosaschriftsteller und Übersetzer und war wie Linguist und Fahrer sehr aktiv für die Friesische Sprache und Kultur.

Lebenszyklus

Douwe Tamminga wurde geboren in Gewinnsumme, aber aufgewachsen in Kiesterzijl wo sein Vater Gärtner früher gewesen. Ein weiteres Studium war in seinem Umfeld zu dieser Zeit und danach nicht selbstverständlich Grundschule er musste arbeiten gehen. Aber er wollte Lehrer und mit zwanzig ging er in die normale Schule im franeker. 1933 erwarb er sein Lehrdiplom und im folgenden Jahr legte er die friesische Sprachprüfung ab. Aber in der Krisenjahre Er fand keine Anstellung als Lehrer und belegte einen Winterkurs an einer dänischen Volkshochschule. Nach seiner Rückkehr in die Niederlande wurde er Leiter in Arbeitslager für junge Arbeitslose, 1935 in Ede und 1939 in Gaasterland. Er setzte sich für ein friesisches Volksgymnasium ein und gründete 1929 zusammen mit zwei anderen die Stiftung Fryske Folkshegeskoalle. Die Initiative führte zum Folkshegeskoalle Skylgeralân im Hoornse Bos auf Terschelling, das 1948 begann.[1]

1942 konnte er in Sneek als Niederländisch- und Friesischlehrer an der Nationalen Landwirtschafts-Winterschule und ab 1948 auch an der Rijks-H.B.S. 1952 bekam er die Urkunde M. O. Friesland, 1957 bestand er den M.O. Niederländisch. Von 1962 bis zu seiner Emeritierung 1974 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fryske Akademie wo er zum Wurdboek fan de Fryske taal beitrug.[2]

Privat

Douwe Tamminga heiratete 1936 mit fröbel lehrer Sjoukje Piebenga von Franeker. Drei Kinder starben bei der Geburt, weil die Geburt hat zu lange gedauert. 1946 kam ihr Sohn Anne über a nach Sneek Kaiserschnitt in der Welt. Er hatte das Interesse seines Vaters an der Sprache geerbt und ging zum Stadtuniversität Amsterdam lernen Niederländisch. Er starb im ersten Studienjahr. Sjoukje starb 1988. Ab seinem 80. Lebensjahr erfuhr Douwe viel Unterstützung von seiner Lebensgefährtin Lize Meijer-Miedema, einer neu entdeckten Jugendliebe. Er wurde auf dem Friedhof von begraben Tjalhuizum, neben seiner Frau und in der Nähe seines Sohnes.

Arbeiten

Tamminga ist als Friesisch bekannt Dichter, aber er war vielseitiger. Neben Versen schrieb er Romane, Aufsätze, Theaterstücke, Bewertungen und Polemik. Er bereicherte die friesische Literatur mit Übersetzungen und übersetzte friesische Literatur ins Niederländische. 1934 sein Gedicht Fen min und maeitiid veröffentlicht in Yn ús eigener Tael, Monatsmagazin der Kristlik Frysk Selskip, und es wurde 1943 in die Liedersammlung aufgenommen Friesland sjongt[3]. Sein erster Gedichtband erschien 1939 1939 Brandaris. Sein Bündel Neue Gedichte (1945) gilt als Höhepunkt seines Schaffens und insbesondere des Gedichts Die Sitadel, von was Obe Postma sagte, es sei ein Gedicht, wie ein Dichter in seinem Leben nur eines macht. In diesem Gedicht wird der Verlust eines Kindes auf ergreifende Weise greifbar gemacht. Um die Trauer über den Tod seines Sohnes Anne zu überwinden, schrieb er 1968 die ZyklusIn Erinnerung. Es ist eine beeindruckende Klage, die im selben Jahr auf Niederländisch in einer Übersetzung von . erschien Theun de Vries. 1978 wurde die friesische Version des Liederbuch für die Kirchen und die Nije Fryske Bibeloer Einstellung fertig[4], und Tamminga hatte an beiden intensiv gearbeitet. Zwischen 1946 und 1968 schrieb er für die Literaturzeitschrift Die Cherne und er war dort einige Jahre Redakteur.[5] Er gab Kritik an Büchern, Filmen und Theaterstücken und äußerte seine Meinung zu vielen sprach- und literarischen Fragen. Zwischen 1975 und 1995 schrieb er mehrmals in trotwaer. Die Zeitschrift Neues Literaturlager nahm sein Gedicht 1999 Acht Vierzeiler in denen er über Alter und Tod sinniert.

Preise

  • 1957: Gysbert Japicxpriis für die Gedichtsammlung Balladen
  • 1977: Gewinner des 'Romanwettbewerbs für Debütanten' der 'Frysk útjefte Fûns' zusammen mit 'It Skriuwersboun' für den historischen Roman Frjemdfolk auf Barrahiem[6]
  • 1986: Piter Jellespriis für den historischen Roman Der Boumaster des Aldehou
  • 1990: DR. Obe Postmapriis für seine Übersetzungen ins Niederländische einer Auswahl aus dem Werk von Gysbert Japicx

Tamminga-Piebenga-Fonds

In seinem werden Tamminga beschloss, einen Tamminga-Piebenga-Fonds einzurichten, um literarische Initiativen zu finanzieren. Die Geschäftsführung liegt in den Händen der Stiftung Frysk Letterkundich Museum und Dokumintaasjesintrum. Das Geld aus dem Fonds ermöglicht es u.a. Schriftstellern, einige Wochen in Ruhe an friesischen literarischen Werken in der Rink van der Velde vermacht Hausboot im Der Veenhoop. Der Douwe Tammingapriis wird ebenfalls aus dem Fonds bezahlt.

Douwe Tammingapriis

Der Douwe-Tamminga-Preis wurde 2013 ins Leben gerufen. Der Preis wird grundsätzlich jedes Frühjahr abwechselnd an ein Prosa- und Lyrikdebüt in friesischer Sprache verliehen. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Geldpreis in Höhe von 3000 € und wird aus Mitteln des Tamminga-Piebenga-Fonds finanziert. Der Preis wurde ins Leben gerufen, nachdem die Provinz Friesland die Vergabe des Fedde Schurerpreises im Jahr 2012 eingestellt hatte.

Gewinner[7]

  • 2014 Ale S. van Zandbergen für den Roman Litenser-Marken.
  • 2015 Nicht vergeben wegen zu geringer Lyrikeinreichung.[8]
  • 2016 Nicht vergeben wegen zu geringer Prosa-Einreichung.[8]
  • 2017 Geart Tigchelaar für das Poesie-Debüt Blutegelhirsch yn nij jek.
  • 2018 Nicht vergeben.
  • 2019 Baukje Zijlstra für den Roman Der Koma-Korrektor.

Literaturverzeichnis

Sammlungen von Gedichten

  • 1939 Brandaris
  • 1942 Balladen und Lieten
  • 1943 Es Griene Jier (In ljeafdeliet) (dritte Auflage 1995 mit niederländischer Übersetzung von Pansier)
  • 1945 Leksums: In mannich Stichgedichten. (unter Pseudonym Tamme Tysker)
  • 1945 Neue Gedichte
  • 1956 Balladen
  • 1965 Floedbrand
  • 1968 In Erinnerung (Herausgegeben 1975 mit niederländischer Übersetzung von Theun de Vries)
  • 1973 Tsien-Psalmen
  • 1973 Tage der Erlösung: sympathisch gelassen
  • 1979 Zehnerschritt: im Warenkorb Ihr eigenes wurk
  • 1984 Senesco
  • 1989 Strophs für meinen Soan
  • 1999 Die Zitadelle: Wählen Sie aus seinen Gedichten (Komposition und niederländische Übersetzung von Jabik Veenbaas)
  • 2011 Gleiches fersen

Theaterstücke

  • 1947 Trelit auf 'e Miedpleats
  • 1950 Das Oberhaus-saek
  • 1954 Gott will es: histoarysk tafriel út de tiid fan de Krúsreizen

Übersetzungen

  • 1943 Folksforhalen und mearkes (Aus dem Dänischen, nach H.C. Andersen)
  • 1949 Schriftsteller der Froskepôlle (Aus dem Niederländischen, nach Nyckle Haisma)
  • 1966 Don Quijote beim Gebrüll von Kamacho (Aus dem Niederländischen, nach P. Langendijk)
  • 1974 Im Winter forhael (Aus dem Englischen, nach Dylan Thomas)
  • 1980 Er hat deine Sorgen getragen bore (übersetzt ins Friesische des 17. Jahrhunderts, nach Jacobus Revius He droech onse smerten)
  • 1984 Bnte risping (Übersetzungen aus verschiedenen Sprachen ins Friesische)
  • 1984 Was will Misja ha? (Aus dem Dänischen, nach Lotte Nyholm)
  • 1984 Der Rabe/Der Rabe (Aus dem Englischen, nach Edgar Allan Poe)
  • 1989 Gysbert Japicx Poems, Auswahl seiner Gedichte (Übersetzt ins Niederländische)
  • 1993 The blomkoalkening : libbensferhaal fan in Fryske lânferhuzer yn Kanada (Aus dem Englischen, nach Klaas de Jong)

Historische Romane

  • 1978 Frjemdfolk auf Barrahiem-in forhael út de terpetiid
  • 1985 Der Boumaster des Aldehou

Sonstiges

  • 1939 Es kritisiert kroadtsje (Lieder friesisches Studienlager in Bakkeveen 1939, gesammelt von D. A. Tamminga)
  • 1940 Der Lillepypker (Lieder Friesisch Studiencamp in Bakkeveen)
  • 1942 Es verließ Fen de Wylde ant (Musik: J. Slofstra)
  • 1945 Weitsrop (Reimdruck, Zeichnung Eddy Dukkers)
  • 1945 Ryp und Grien foardrachten foar it young folk (Zusammengestellt von D. A. Tamminga)
  • 1948 Ein halbes Jahrhundert genossenschaftliche Molkereiorganisation
  • 1948 Stil und stavering (Hundert Stil-, Sprach- und Rechtschreibübungen für die Hochschulbildung)
  • 1949 die reinbôge (Lehrbuch für Schule und Zuhause, Dr. J.H. Brouwer und D.A. Tamminga)
  • 1950 Snitser jubelnd (Reimdruck, Dekoration Dick Osinga)
  • 1950 Von Landerum auf 'e heath (Musik: J. Slofstra)
  • 1950 Kleine Auswahl friesischer Dichter seit 1880 (Komposition F. Schurer, D. A. Tamminga und A. Wadman)
  • 1951 Die Friesenfrage, was Nichtfriesen in Zeitungen und Zeitschriften dazu sagen say (Komposition D. A. Tamminga und A. Wadman)
  • 1953 Nei Klearder Kimen (Gedenkbuch 50 Jahre Molkerei Workum)
  • 1956 hä? Was? hwerre? (verwendet für eine Präsentation von Tammingas Büchern bei einem Bücherabend in Drachten)
  • 1961 Friesische Geschichten auf Niederländisch (Douwe Tamminga und Anne Wadman)
  • 1963 Am Taelhang (diel I)
  • 1969 Mei fleur en faesje -fiifentweintich jier Tetman [de Vries]
  • 1971 Forkearspsalm, füttere alle autoriders
  • 1973 Am Taelhang (diel II)
  • 1980 Im Schlachten für 'e tsjerke - Fryske tsjerken yn wurd en byld (Fotos von Kirchen mit Gedichten verschiedener Autoren)
  • 1981 Fan hören und sizzen (Anekdoten über friesische Schriftsteller in Vergangenheit und Gegenwart)
  • 1985 Kantekers - Fersprate Würge auf Sprache und Literatur (Texte zu Sprache und Literatur zwischen 1962 und 1984)
  • 1999 Trochpfade. Oantinks-Fan D.A. Tamminga (Geschrieben von Geart de Vries)

Siehe auch

Externer Link