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Everhard van Diest
Everhard van Diest
?-1301
Bischof von Münster
Zeitspanne1275-1301
VorgängerGerard van der Mark
NachfolgerOtto III. (van Rietberg)
VaterGerhard von Diest

Everhard van Diest (Diest ? - Münster, 5. April1301) war Fürstbischof von . von 1275 bis 1301 Münster. Während seiner Amtszeit gelang es ihm, seine Herrschaft im Zentrum (gründet) Münsterland. Im Friesland andererseits hatte er viele Territorien verloren.

Frühe Jahre

Er stammte von a . ab Brabanter Familie ab. Er war mit einer jungen Linie der Familie verwandt Van Cuijk, die Gräber von Rietberg sondern auch Erzbischof Siegfried van Westerburg. Everhard war ein Sohn von Gerhard van Diest, der im Kampf gefallen ist Kreuzzug gegen die Stedingers. Es ist unbekannt, wer seine Mutter war. Sein Onkel spielte eine wichtige Rolle bei seiner Ernennung zum Bischof. Johann van Diest gehörte zu den Minderheiten und wurde später Bischof von Samland (Ostpreußen) danach aus Lübeck ernannt. Er unterstützte den Papst und stand König Wilhelm II. von Holland Biene. Everhard war auch ein Anhänger des Papstes und König Wilhelms.

Everhard wurde 1248 erstmals urkundlich erwähnt. Damals war er Prost des Klosters Hünfeld am königlichen Hof in Aachen. Dort diente er dem König lange Zeit als Notar. Im Jahr 1251 er schloss sich dem späteren an Papst Urban IV als Zeuge einer königlichen Urkunde. 1252 wurde er in einer königlichen Urkunde als Propst von erwähnt Fulda. Er begleitete Willem in diesem Jahr, als er Braunschweig wurde als deutscher König vereidigt. Everhard hatte auch das Dekanat St. Gereon in Köln erworben. Im 1253 er wurde vom Papst für ein Bistum nominiert.

Ein schwieriger Start

Zunächst 1272 mit dem Tod des Münsteraner Bischofs Gerhard van der Mark eine Chance für Everhard. Die Wahl stellte sich als schwierig heraus. Es gab in Form von Wigbold I von Holte ein ernstzunehmender Anwärter. Als dieser nach Auszählung der Stimmen die Mehrheit erhielt, kam es im Bistum Münster zu großen Unruhen. Der Hintergrund hierfür ist nicht klar. Auch Bürgerinnen und Bürger können berechtigt sein, an der Wahl teilzunehmen. Nur mit Unterstützung der Engelbert I van der Mark wie zahlreiche andere hohe weltliche und spirituelle Herren es geschafft haben zu zählen Otto I. von Tecklenburg als Vermittler bis zum Abschluss der Bischofswahl. Erst nachdem König Rudolf von Habsburg den Papst um eine Wahl gebeten hatte, konnte Everhard gewählt werden. Wigbold I van Holte würde später Erzbischof von Köln einbiegen in.

Erst im Jahr 1275, nach dreijähriger Ruhezeit, trat Everhard die Regentschaft im Bistum Münster an.

Fortschritt des spirituellen Lebens

In seiner Vision des spirituellen Lebens versuchte Everhard, gegen Missbräuche vorzugehen. Dazu gehört das Aussprechen in 1282 synodisch sich dagegen entscheiden Konkubinat des Klerus, kaufmännische Tätigkeit, Simonie und der Mangel an Bildung. Darüber hinaus arbeitete Everhard an den Übersetzungen der päpstlichen Liturgie Reformen.

Das Verhältnis zum Bischof zum Domkapitel war anfangs gut. Everhard hat es auch probiert Konjunktur von dem gründet verbessern. Er ließ verpfändet Waren zurückgekauft und andere Vermögenswerte verkauft, die nicht rentabel waren. Weil die Bischofin willkürlich gehandelt hatte und nicht ausreichend in die Sticht eingebunden war, geriet sie in eine Oppositionsbewegung. Im Jahr 1301 sie bildeten eine Allianz gegen Everhard. Die klösterliche Umgebung der Minderheiten er hatte besonders ermutigt, Everhard gewährte viele Begnadigungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Förderung des Kirchenbaus. Seine Beziehung zu den Römische Kurie war nicht ganz in der Nähe. Der Ruf von Papst Gregor X im 1274 zu einer Kreuzzug wurde nicht von Everhard van Diest abgelöst.

Politik

Im politischen Bereich erbte er die Einmischung in die friesischen Unruhen. Im 1276 es gelang ihm, eine Einigung mit den Friesen zu erzielen und die notwendigen Verträge abzuschließen.Everhard war von Beginn seiner Amtszeit an bei der Bistum Köln vereint und gemeinsam mit ihnen in den Kampf gegen die Unabhängigkeitskampf der Kölner Bürger. Er schloss auch ein Bündnis mit dem Bischof von Köln gegen die Herren von Lippe. Aus unklaren Gründen kam es auch zu einer Fehde mit der Grafen von Limburg (die 1282 durch einen Waffenstillstand beendet wurde) und mit der Bischof von Osnabrück (die später um weitere Teilnehmer erweitert wurde). Sie konzentrierten sich insbesondere auf die Landkreis Tecklenburg. 1299 haben sie möglicherweise versucht, Everhard mit Unterstützung der Bürger Münsters zu erobern. Everhard reagierte mit Zerstörung im Landkreis Tecklenburg. Dies wurde wieder verwendet von Everhard I van der Mark in Münsters Territorium einzufallen. Dieser Konflikt wurde erst durch die Vermittlung der Bischöfe von Osnabrück und Paderborn beendet.

Trotz seines vorübergehenden Bündnisses mit dem Erzbischof von Köln sah er Siegfried van Westerburgs Versuch, seine Macht in Westfalen. Am Ende hatte Everhard außerhalb seines Bistums kaum eine Rolle gespielt. Es gelang ihm, seine Herrschaft im mittleren (Stiftungs-)Münsterland auszuweiten. In Friesland hatte er jedoch viele Gebiete verloren. In seiner Amtszeit hatten Kirche und Bischof nicht mehr die Oberhand, aber der Einfluss der Bürger hatte zugenommen.

Everhard van Diest nach seinem Tod in 1301 im Münsteraner Dom und wurde im selben Jahr von Otto III. (van Rietberg).

Literatur

  • Wilhelm Kohl: Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln. Das Bistum Münster 7.3: Die Diözese. Berlin, 2003 (Germania Sacra NF. Bd. 37.3) ISBN 978-3-11-017592-9 S.340ff. teilweise digitalisiert
  • Wilhelm Kohl: Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln. Das Bistum Münster 7.1: Die Diözese. Berlin, 1999 (Germania Sacra NF Bd.37.1) ISBN 978-3-11-016470-1 S.133ff. teilweise digitalisiert