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Felix Wankel (lahr, 13. August1902 – Heidelberg, 9. Oktober1988) war ein DeutscheMaschinenbauIngenieur und Erfinder der Wankelmotor.
Biografie
Felix Wankel wurde im August 1902 als einziges Kind von Gerty Wankel, geb. Heidlauff, und dem Forstingenieur Rudolf Wankel geboren. Sein Vater wurde 1914 im Kampf getötet Erster Weltkrieg. Im folgenden Jahr zog die Familie nach family Heidelberg. Felix Wankel besuchte Gymnasien in Donaueschingen, Heidelberg und Weinheim, die er 1921 ohne Abschluss verließ. Anschließend begann er als Verkäuferlehrling beim Heidelberger Verlag Carl Winter. Von dort wurde er 1926 wegen finanzieller Probleme entlassen.
Felix Wankel wurde 1922 Mitglied der NSDAP. Zu dieser Zeit war er ein überzeugter Verfechter der Ideale der Partei. Er war Gründer der Großdeutschen Jugendwehr und Jugendführer bei verschiedenen Organisationen. Wankel hegte Sympathien für den linken Flügel der NSDAP um Gregor Strasser. Der Höhepunkt seiner Parteimitgliedschaft war ein Treffen mit Adolf Hitler 1928. 1932 verließ Felix Wankel die Partei. Er hatte gegen ein anderes Parteimitglied schwere Korruptionsvorwürfe erhoben. 1933 also in den Händen von a Gauleiter sechs Monate inhaftiert. Initiativen seines Mäzens Wilhelm Keppler brachten Wankel schließlich seine Freilassung.
Nach dem Zweiter Weltkrieg Wankels Werkstätten wurden 1945 von französischen Besatzungstruppen demontiert und Wankel für seine Tätigkeit kurzzeitig inhaftiert. Nach seiner Freilassung wurde ihm ein vorübergehendes Forschungsverbot auferlegt.
1969 erhielt Wankel die Ehrendoktorwürde der Technische Universität München und habe es 1970 bekommen Bundesverdienstkreuz.
Am 22. Mai 1981 wurde Wankel Ehrenbürger aus seiner Heimatstadt Lahr (Schwarzwald) ernannt. 1987 wurde das Land Baden-Württemberg ihm den Titel eines Professors zu Ehren. Nach dem Verkauf seiner Anteile gründete Wankel die Felix-Wankel-Stiftung auf. Er war ein großer Tierfreund, und so vergibt die Stiftung auch heute noch Preise für außergewöhnliche Leistungen im Tierschutz.
Wankel starb im Oktober 1988 nach langer schwerer Krankheit. Nach seinem Tod verkaufte die Felix-Wankel-Stiftung die Liegenschaft an Volkswagen. Sein Grab befindet sich auf dem Bergfriedhof in Heidelberg.
Personalien
Wankel heiratete im Dezember 1936 Emma ("Mi") Kirn (1905-1975), die bis zu ihrem Tod an seiner Seite blieb. Die Ehe blieb kinderlos.
Arbeit
Wankelmotor

Der Motor hat nur drei bewegliche Teile, nämlich eine Welle, die durch den Block läuft und 2 Rotoren, die sich in einer Art "Acht"-Bewegung in einer Kammer drehen. Ventile und beispielsweise Nockenwellen sind nicht vorhanden. Felix Wankel arbeitete zuerst bei NSU wo er den KKM-Motor (Kreis Kolbenmotor). NSU entwickelte dann den NSU Wankel Spider (1964-1967) und den NSU Ro80 (1967-1977) auf den Markt.
In den 1970er Jahren wurde der Motor im Suzuki RE5-Motorrad verwendet. Auch Motorradmarke Norton hat dieses Motorprinzip bis in die 1980er Jahre bei seinen Motorrädern eingesetzt (einschließlich der Norton Commander und der auf der Isle of Man TT verwendeten Nortons).
Der letzte Autohersteller, der das Wackelprinzip anwendete, war Mazda in dem RX-7 und RX-8 Modelle produziert bis Juni 2012.[1]
Erbe
Wankels Vermächtnis wird nun im Landesmuseum für Technik und Arbeit im Mannheim gehalten. Außerdem beherbergt das Privatmuseum "AUTOVISION • Tradition & Forum" in Altlußheim eine umfangreiche Dauerausstellung mit mehr als 80 Drehkolbenmotoren und vielen Wankelmotorfahrzeugen.
Wissenswertes
Felix Wankel hatte nie einen Führerschein, weil er extrem war kurzsichtig früher gewesen. Er war im Besitz von a NSU Ro 80in dem er von einem Fahrer herumgefahren wurde.
Externer Link
- (das) Felix Wankel auf der-wankelmotor.de
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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