WikiDer > Ferdinand Schörner

Ferdinand Schörner
Ferdinand Schörner
Ferdinand Schörner besucht die Akropolis von Athen, April 1941
Spitzname"Blutiger Ferdinand"[1]
Geboren12. Juni1892
München, Königreich Bayern, Deutsches Kaiserreich
Verstorben2. Juli1973
München, Bundesrepublik Deutschland
RuheplatzStadtfriedhof, Mittenwald, Bayern, Deutschland[2][3][4]
LandschaftFlagge des Deutschen Reiches Deutsches Kaiserreich
Flagge Deutschlands während der Weimarer Republik Weimarer Republik
Flagge von Nazi-Deutschland Nazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
Flagge der Bundesrepublik Deutschland West Deutschland
TeilKriegsfahne von Deutschland (1903-1919).svgDeutsches Heer
Kriegsfahne von Deutschland (1921–1933).svgReichswehr
balkenkreuz.svgWehrmacht
Dienstjahre1911 - 1945
RangWMight Arabesques GenFM OF10 1942-45.svgWMight H OF10 GenFeldmarschall01 1942.png
Generalfeldmarschall
EinheitKöniglich Bayerisches Infanterie-Leib-Regiment
AuftragGebirgsjäger-Regiments 98
1. September 1939 -
24. Mai 1940[5]
6. Gebirgs-Division
31. Mai 1940 -
15. Januar 1942[5]
Gebirgskorps Norwegen
15. Januar 1942 -
10. November 1942[5]
19. Gebirgskorps
10.11.1942 -
1. Oktober 1943[5]
40. Panzerkorps
1. Oktober 1943 -
31. Januar 1944[5]
17. Armee
2. März 1944 -
25. März 1944[5]
Heeresgruppe A
25. März 1944 -
31. März 1944[5]
Heeresgruppe Sudukraine
31. März 1944 -
25. Juli 1944[5]
Heeresgruppe Nord
25. Juli 1944 –
17. Januar 1945[5]
Heeresgruppe A
17. Januar 1945 -
25. Januar 1945[5]
Heeresgruppe Mitte
25. Januar 1945 -
8. Mai 1945[5]
Oberkommando des Heeres
30. April 1945 - 8. Mai 1945[6]
Schlachten/KriegeErster Weltkrieg

Zweiter Weltkrieg

AuszeichnungenSiehe Dekorationen
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Ferdinand Schörner (München, 12. Juni1892 - Dort, 2. Juli1973) war ein DeutscheAllgemeines und später Generalfeldmarschall während der Zweiter Weltkrieg. Und der letzte Oberbefehlshaber des Oberkommando des Heeres.

Zweiter Weltkrieg

Während des Zweiten Weltkriegs kommandierte Schörner unter anderem deutsche Truppen während der Polnische Kampagne, Operation Barbarossa und der Krieg in Finnland. Schörner ist bekannt für seine Aussprache "Arktis ist nichts", "das Arktis ist nichts", womit er meinte, die klimatischen Bedingungen seien kein Hindernis für die Bundeswehr.

Im Juli 1944 erhielt Schörner das Kommando über die Heeresgruppe Nord und im Januar 1945 ungefähr Heeresgruppe Mitte. Am 4. April 1945 wurde er zum Generalfeldmarschall befördert.

Schörner war bis zuletzt für seine grenzenlose Loyalität zu Hitler und seine gnadenlose Kampfmentalität bekannt, die ihm, obwohl in der Endphase des Dritten Reiches, die Bewunderung Joseph Goebbels besorgt, sondern bedeutete für unzählige deutsche Soldaten einen sinnlosen Tod, die ihn daher massiv verachteten. Berüchtigt war sein Befehl in den letzten Kriegstagen, dass jeder deutsche Soldat, der hinter die Front wurde an Ort und Stelle wegen Fahnenflucht und Hochverrats hingerichtet. Auch das kostete viele Soldaten das Leben. Nach Hitlers Willen wurde er ernannt Oberbefehlshaber der Bundeswehr, ein Amt, das er eine Woche lang bis zur deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 innehaben durfte. Dann desertierte er von seinen Truppen und schlug in Zivil (als bayerischer Bauer verkörpert) den Orkanweg ein, für das er seine eigenen Soldaten als Deserteure hatte erhängen lassen.

Nach dem Krieg

Schörner wurde am 18. Mai 1945 eingeweiht Österreich von US-Truppen festgenommen. Im Februar 1952 wurde er vor einem sowjetischen Gericht zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Im April desselben Jahres wurde diese Strafe auf 12 Jahre reduziert. Im Januar 1955 wurde Schörner aus der Gefangenschaft entlassen und nach Dresden in dem DDR. In dem Bundesrepublik seine Freilassung löste Kontroversen aus. Der spätere Verteidigungsminister, der Konservative Franz Josef Strauß, genannt Schörner as Ungeheuer in Uniform (Monster in Uniform) und im März 1955 die Bundesdisziplinarkammer eine disziplinarische Untersuchung zur Verhinderung des Ausschlusses von Schörner aus der Abfindungsregelung gemäß Artikel 131 des Deutsches Grundgesetz könnte benutzen. Im 1957 leitete eine gerichtliche Untersuchung seines unethischen Verhaltens während des Zweiten Weltkriegs ein (insbesondere wegen der Hinrichtungen desertierter Wehrmachtssoldaten und seiner Flucht bei der Kapitulation). Im 1958 die DDR ließ ihn in die Bundesrepublik ausreisen. Hier wurde er erneut festgenommen und zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er verlor auch seine Militärrente. Schörner wurde 1963 entlassen. Er starb zehn Jahre später in seiner Heimatstadt München.

Leutnant Ferdinand Schörner überreichte die Gießen Sie le Merite.

Militärkarriere

Dekorationen

Siehe die Kategorie Ferdinand Schörner von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.