WikiDer > Schlacht um Frankreich
Schlacht um Frankreich | ||||
| Teil von dem Zweiter Weltkrieg | ||||
Französische Soldaten besetzen die Barrikaden in Paris | ||||
| Datum | 10. Mai - 25. Juni1940 | |||
| Ort | Frankreich, Tiefland | |||
| Ergebnis | Entscheidender Sieg der Achsenmächte
| |||
| Konfliktparteien | ||||
| ||||
| Führer und Kommandanten | ||||
| Truppenstärke | ||||
| ||||
| Verlieren | ||||
| ||||
| Westfront (Zweiter Weltkrieg) | ||
Die Niederlande · Belgien · Frankreich · Dünkirchen · England · Dieppe · Normandie (Kobra · Lüttich · Falaise · Paris) · Drachen · Siegfried-Linie (Merksem · Gelb · Maastricht · Gärtnerei · Hürtgenwald · Im Laufe der Zeit · Aachen · Schelde · Elsass · Ardennen · Colmar · Nussknacker · schwarzer Schwanz · Granate · Wahrhaftig) · Holzfäller · Beute |
| Schlacht um Frankreich | ||
Saar-Offensive· Operation Royal Navy· Ardennen· Limousine· Montcornet· Saumur· Maginot-Linie· Weygand-Linie· Arras· Boulogne· Calais· Dünkirchen· Betrieb Dynamo· Abbeville· Lille· Operation Paula· Alpen· Herbstrot· Betriebszyklus· Operation Ariel· Herbst Braun |
Das Schlacht um Frankreich (Deutsche: Westfeldzug; Französisch: Bataille de France) ist die Militäroffensive, die Deutschland während der Zweiter Weltkrieg im Mai und Juni 1940 gegen die Tiefland und Frankreich durchgeführt. Der Angriff begann am 10. Mai 1940 und markierte das Ende des Zwielichtkrieg. Die Offensive bestand aus zwei aufeinanderfolgenden Operationen: Herbst Gelba und Herbstrot.
In der ersten Stufe, Herbst Gelba, deutsche Panzertruppen schnell und überraschend durch die belgische Ardennen zu Der Kanal und schnitt dadurch die britischen und französischen Truppen ab, die nach Zentralbelgien vorgedrungen waren. Den Briten ist es jedoch gelungen, Britisches Expeditionskorps und viele französische Soldaten in Betrieb Dynamo von Dünkirchen evakuieren, aber die gesamte Ausrüstung zurücklassen.
Im zweiten Arbeitsgang Herbstrot ab 5. Juni hingerichtet, umgingen die deutschen Truppen die Maginot-Linie und drang weit nach Frankreich vor. Italien erklärte am 10. Juni Frankreich den Krieg. Am 17. Juni angekündigt Philippe Petain öffentlich erklärt, dass Frankreich Waffenstillstand würde fragen. Es wurde am 22. Juni zwischen Frankreich und Deutschland unterzeichnet und trat am 25. Juni in Kraft.
Die erfolgreiche Durchführung der Offensive führte zu die schnelle Eroberung der Niederlande, Belgien und Luxemburg, die teilweise Besetzung Frankreichs und eine plötzliche Wende in der geopolitisch Machtgleichgewicht zugunsten Deutschlands. Der unbesetzte südöstliche Teil Frankreichs, der Zonenfreiheitwurde ein Vasallenstaat, Vichy Frankreich, von Deutschland, das damals nur noch einen großen Gegner hatte: die Britisches Commonwealth. Frankreich und die Niederlande wurden erst 1944 und 1945 befreit.
Geschichte
1933 kam Adolf Hitler im Deutschland antreiben. Hitlers Pläne für Deutschland waren zunächst recht bescheiden: die Wirtschaft und die Stellung eines Normalstaates wiederherzustellen, statt eines, den die Vertrag von Versailles war militärisch und territorial eingeschränkt. 1935 begann Hitler offen mit der deutschen Aufrüstung, die bereits von der demokratischen Regierung heimlich durchgeführt worden war Weimarer Republik war vorbereitet. Aufgrund des enormen Rüstungs- und Ausbildungsrückstands sollte Deutschland jedoch erst ab 1943 als fähig angesehen werden, eine echte militärische Bedrohung darzustellen. Hitler versuchte daher, den Nachbarländern durch Bluffen Zugeständnisse zu erzwingen, in der Erwartung, dass die Entente, die Allianz von Frankreich und der Vereinigtes KönigreichSie wäre zu unentschlossen, um ihm viel Widerstand zu leisten, zumal sie Sovietunion unten Josef Stalin als größte Gefahr angesehen.
Politische Krisen
Rheinland
März 1936 befahl Hitler, Rheinland, das unter dem Vertrag von Versailles wurde entmilitarisiert, um von deutschen Truppen wieder besetzt zu werden. Den einmarschierenden deutschen Truppen war befohlen worden, sofort umzukehren, wenn die Franzosen eingreifen durften, aber sie weigerten sich. Dies war Hitlers erster Schritt zur Eroberung der Gebiete, die Deutschland nach der Erster Weltkrieg wurde die Rücknahme verweigert. Derselbe Vertrag von Versailles sah vor, dass mehrere Grenzgebiete der damaligen Deutsches Kaiserreich in die Nachbarländer. Es war eines der Ziele Hitlers, diese Gebiete zu räumen, in denen viele 'Volksdeutsche“ lebte, um zurückzugewinnen. Als Volksdeutsche bezeichnete man nach dem Ersten Weltkrieg die Deutschen, die außerhalb Deutschlands (und außerhalb Österreichs und der Schweiz) meist jahrhundertelang als eigene Volksgruppe lebten. Die Zerstörung Polens, die in 1918 längst wieder ein unabhängiger Staat geworden war, war eines der Hauptziele seiner Politik.
Anschluss
Zwei Jahre später, in 1938, drohte Hitler Österreich mit einem Krieg und unter diesem Druck die dann österreichisch Kanzler Kurt von Schuschnigg. Wieder griff die Entente nicht ein. Deutschland konnte seinen Personalbestand um rund 10 % erhöhen.
Hitlers nächstes Ziel war die Annexion der Sudetenland, im Grenzgebiet von Böhmen (Tschechoslowakei). Durch die Münchner Abkommen, das Ergebnis diplomatischer Konsultationen nach der deutschen Kriegsdrohung zwischen Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien, war auf 30. September 1938 verfügte das Sudetenland über den Anschluss an Deutschland. Im November 1938 und entgegen früherer offizieller Verpflichtungen gegenüber der Slowaken und Tschechen, Deutschland und Italien zwangen den tschechoslowakischen Verband, den südlichen Teil der Slowakei an Ungarn, Bei der Erste Auszeichnung von Wien.
Hitler hörte nicht auf, die Tschechoslowakei weiter zu untergraben. Er ermutigte die Slowaken und Ruthenen der Zentralregierung so wenig wie möglich Rechnung zu tragen Prag. Unterstützt von Hitler forderten die slowakischen Separatisten 14. März1939 die Unabhängigkeit von Slowakei. in der nacht von 14 auf 15. März 1939 unterzeichnet der tschechische Präsident Emil Hacha die Kapitulation, nachdem Hitler bei einem Treffen gedroht hatte, Hácha sonst mit Füßen zu treten,[1] und am 15. März 1939 wurde die Hauptstadt Prag von deutschen Truppen besetzt. Der restliche Teil Tschechiens wurde ohne großen Widerstand geräumt angehängt von Deutschland. Bemerkenswert ist, dass in Tschechien keine Volksdeutschen lebten: Hitler hatte offenbar Ambitionen, die über die strikte Wiedervereinigung aller Deutschsprachigen hinausgingen. Auf 16. März In der Slowakei waren deutsche Divisionen stationiert, mit denen dieses Land eigentlich Vasallenstaat wurde Nazi-Deutschland. Das tschechische Kerngebiet wurde von Hitler als Reichsprotektorat Böhmen und Mähren; es würde von einem Beschützer geleitet werden, einem hochrangigen Nazi-Beamten. Den Deutschen war es sehr wichtig, dass ihnen die Ausrüstung für etwa dreißig Divisionen in die Hände fiel, damit sie ihre Armee schneller ausbauen konnten; und der bedeutenden tschechischen Rüstungsindustrie, so dass die Panzerproduktion konnte deutlich gesteigert werden.
Die Entente versprach nun jedem Staat Garantien gegen die deutsche Aggression.
Zweiter Weltkrieg
Die Garantien der Entente machten jeden weiteren Versuch der Gebietserpressung sehr riskant; dennoch verfolgte Hitler eine zunehmend rücksichtslose Außenpolitik. Schon 1938 war sein Verhalten stark von der Erkenntnis geprägt, dass Deutschland unwiderruflich auf eine große Wirtschaftskrise zusteuerte. Hitlers Wirtschaftspolitik war sehr erfolgreich. Die Wirtschaft wuchs schnell und die Arbeitslosigkeit deutlich unter das normale Gleichgewichtsniveau gefallen war. Dies erhöhte jedoch die Lohnkosten und führte gleichzeitig zu einer erheblichen erzwungenen Umverteilung des Reichtums zugunsten der Arbeiter und der unteren Mittelklasse, die Säulen seiner Herrschaft. Da sich die Löhne der anderen Industriestaaten noch nicht von der Weltwirtschaftskrise, die Wettbewerbsposition der deutschen Industrie und damit die Zahlungsbilanz dramatisch verschlechtert. Dies wurde verschärft durch Frankreichs Französischer Franken Blieb abwerten. Dieses Land könnte das tun, weil es rohes Material aus den eigenen Kolonien ohne Rücksicht auf die Weltmarktpreise. Deutschland hatte jedoch seit 1918 keine Kolonien mehr. Bis zum Sommer 1939 waren die Devisen aufgebraucht und die Rohstoff- und Ölvorräte näherten sich einem kritisch niedrigen Niveau. Hitler beschloss, sich sehr hohe Ziele zu setzen: Er würde mit der Forderung, ihm den deutschsprachigen Raum in Polen abzutreten, eine neue Krise provozieren. Während dieser Krise würde er versuchen, die Entente und die Sowjetunion gegeneinander auszuspielen. Wenn die Entente Frieden wollte, musste Deutschland gleichberechtigten Zugang zu den Rohstoffen in seinen Kolonien und seinen Einfuhrzölle gegen Deutschland. Wenn sie diesen, laut Hitler, sehr vernünftigen Forderungen nicht nachkommen wollten, würde er mit Stalin einen Block bilden und so die notwendigen Vorräte beschaffen. Um zu zeigen, dass er es ernst meinte, schloss er es am 23. August 1939 Molotow-Ribbentrop-Pakt, wodurch eine gegen ihn gerichtete Koalition von Stalin und der Entente unmöglich gemacht wurde.
Ostfront: Invasion Polens
Nach vielen Grenzzwischenfällen und diplomatischen Spannungen Deutschland auf 1. September1939Operation Herbst Weiss, der militärische Einfall in Polen. Zu Hitlers Enttäuschung setzten sich Frankreich und Großbritannien nicht mit ihm an den Konferenztisch, sondern erklärten Deutschland den Krieg. Herbst Weiss militärisch lief es für Deutschland recht gut. Die Polen, die nicht rechtzeitig mobilisiert und ihre Truppen grenzüberschreitend eingesetzt hatten, wurden weitgehend zusammengetrieben Warschau in einer klassischen Vernichtungsschlacht umzingelt und nach fünf Wochen kapituliert. Das Sovietunion fiel auf 17. September 1939 Polen innerhalb entlang der Ostgrenze. Der Nichtangriffsvertrag enthielt eine Geheimklausel zur Teilung Polens. Damit wurde die Sowjetunion wieder Nachbar Deutschlands.
Der militärische Erfolg war jedoch eine politische Niederlage. Hitler hatte ein Abkommen mit der Entente vorgezogen. Er wollte nicht auf die Vorräte Stalins angewiesen sein, der ideologisch kein sehr glaubwürdiger Verbündeter schien. Darüber hinaus hatte der Krieg eine sehr störende Wirkung auf die deutsche Wirtschaft. Hitler erkannte, dass die Entente sein Regime durch eine Wirtschaftsblockade destabilisieren wollte, die sich bereits im Ersten Weltkrieg als so effektiv erwiesen hatte. Ein schneller neuer militärischer Sieg sollte das Vertrauen der Bevölkerung wiederherstellen, die hinsichtlich der Aussichten auf einen unerwarteten und unbeabsichtigten Krieg zutiefst pessimistisch war, und die Entente an den Verhandlungstisch zwingen. Es gab nur einen Bereich, der gleichzeitig verwundbar und ansprechend genug war: die Tiefland. Ihre Gefangennahme wäre ein solcher Schlag für das Ansehen der Entente, dass sie sehr wohl zu günstigen Regierungswechseln in London und Paris führen könnte. Auf jeden Fall bedrohe ihr Besitz schwerere Luftangriffe auf England und würde sie daran hindern, ein Sprungbrett für eine französische Offensive gegen die USA zu sein Ruhrgebiet, sollte die Entente, wie Hitler zu Recht vermutete, 1941 zum Angriff gehen wollen. Auf 12. September 1939 erzählte Hitler seinem Adjutanten Rudolf Schmundt dass er glaubte, Frankreich schnell erobern zu können. Bereits am 27. September informierte Hitler die Kommandeure von Heer, Luftwaffe und Marine über seine Absichten.
Führer-Richtlinie Nr. 6
Hitler bot immer noch Großbritannien und Frankreich an 6. Oktober 1939 einen Friedensplan durch eine Rede an die Reichstag, aber bevor die Briten und Franzosen ihre offizielle Antwort gaben, er 9. Oktober 1939 erteilte er seinen politischen Befehl für eine Offensive im Westen über Führer-Weisung Nr. 6 für die Kriegsführung (Führer-Richtlinie Nr. 6). Hitlers Friedensangebot wurde von den Briten bzw. Franzosen abgelehnt 10 und 12. Oktober 1939.
In der Führer-Richtlinie Nr. 6 entfaltete Hitler die allgemeinen Richtlinien für die militärische Vorbereitung. In einem beigefügten Memorandum wies er auf das Vereinigte Königreich und Frankreich als die Verantwortlichen hin, die den deutschen Aufstieg seit der Westfälischer Frieden im 1648. Die allgemeinen Leitlinien beschreiben das strategische und operative Ziel wie folgt:
1) Sollte sich in naher Zukunft abzeichnen, dass England und unter seiner Führung auch Frankreich den Krieg nicht beenden will, bin ich entschlossen, aktiv und offensiv zu agieren, ohne viel Zeit verstreichen zu lassen.
2) Ein weiteres Abwarten führt nicht nur zur Aufhebung der belgischen, vielleicht auch der niederländischen Neutralität zugunsten der Westmächte, sondern stärkt auch zunehmend die militärische Stärke unserer Feinde, lasst das Vertrauen der Neutralen auf einen Endsieg Deutschlands und trägt nicht dazu bei, Italien als militärischen Verbündeten auf unsere Seite zu ziehen.
3) Für die Fortführung von Militäreinsätzen empfehle ich daher Folgendes:
a) Am Nordflügel der Westfront muss eine Angriffsoperation durch das luxemburgisch-belgische und niederländische Gebiet vorbereitet werden. Diese Offensive muss so stark und so früh wie möglich durchgeführt werden.
b) Ziel dieser Angriffsoperation ist es, möglichst stärkste Teile der französischen Einsatztruppe und die an ihrer Seite kämpfenden Verbündeten zu besiegen und gleichzeitig möglichst viel niederländisches, belgisches und nordfranzösisches Territorium als Basis für eine vielversprechenden Luft- und Seekrieg gegen England und als weiträumiger Vordergrund für das lebenswichtige Ruhrgebiet (...)
8) Ich fordere die Kommandanten auf, mir auf Grund dieser Weisung schnellstmöglich ausführlich über ihre Pläne zu berichten und mich über das OKW laufend über den Stand der Vorbereitungen zu informieren.
Der Plan an sich sah also nicht die Eroberung ganz Frankreichs, sondern die Besetzung eines möglichst großen Gebietes (Niederlande, Belgien und Nordfrankreich) vor, um Druck auf das Vereinigte Königreich auszuüben. Seine Ausarbeitung wurde dem Oberkommando des Heeres, die bereits Studien im Falle von Feindseligkeiten in den Niederlanden durchgeführt hatte; diese Analysen hatten die gemeinsame Bezeichnung Herbst Gelba, "Gehäuse Gelb". Der Hauptgegner wäre in einem solchen Fall die französische Armee, und die gewählte Strategie wurde im Laufe der Jahre an die sich ändernden militärischen Machtverhältnisse zwischen Frankreich und Deutschland angepasst.
Machtverhältnis zwischen Frankreich und Deutschland
Herbst Gelba wird normalerweise als einer der großen Wendepunkte in der Militärgeschichte angesehen, eine bahnbrechende Revolution in der Kriegsführung. In der populären Literatur wird es oft als "Geburt des BlitzkriegEs war die erste erfolgreiche Anwendung der kühnsten Form der mechanisierten Kriegsführung. Diese unbestrittene Tatsache wird oft auch in einigen nicht-militärisch-technischen historischen wissenschaftlichen Publikationen von einer Reihe offensichtlicher vermeintlicher Implikationen begleitet. Dann wird die schnelle Niederlage des Westens erklärt nach einer Standardgeschichte: Hitler plante lange im Voraus einen Angriffskrieg, stattete zu diesem Zweck eine große und völlig moderne bewaffnete Armee aus und ließ sie mit einer entsprechenden "Blitzkriegsdoktrin" ausstatten, die Franzosen hingegen würden ihre Verteidigung grob vernachlässigen. und der geringe Aufwand, den sie machten, wäre hauptsächlich im Bereich der statischen Verteidigung gewesen, die Maginot-Linie, die sowohl die Wirkung als auch die Ursache des sogenannten Maginot-Linien-Denkens war, das damals dem dynamischen deutschen Denken auf diesem Gebiet gegenüberstand. Diese Geschichte ist jedoch bestenfalls teilweise wahr: In Wirklichkeit waren die Unterschiede zwischen der französischen und der deutschen Armee sehr gering und sehr subtil.
Französische und deutsche Taktikdoktrin
Sowohl die französische als auch die deutsche Armee hatten im Wesentlichen die gleiche taktische Doktrin, die sich im Laufe des 19. Preußen entwickelt und ist daher unter seinem deutschen Namen bekannt: the Bewegung Krieg, oder der Bewegungskrieg. Es war auch eine Möglichkeit, den Krieg durch Umzug zu gewinnen Manöver. Du hast deine Kräfte zuerst auf a . verschoben (konzentriert). Schwerpunkt und der Punkt, wo der Feind am schwächsten war. Dann sind Sie durch seine Zeilen gegangen (durchbrochen). Dann machten Sie eine Flankenbewegung (umfassend), um den Feind einzukreisen. Schließlich bewegten Sie sich konzentrisch auf den gefangenen Feind zu, um die letzte Zerstörungsschlacht Kesselschlacht.
Dieses Leder wurde im Zeitraum 1900-1930 durch technologische Entwicklungen veredelt. Dies betraf in erster Linie die Einführung der Benzinmotor, die es ermöglichte, schnellere Fahrzeuge für Nachschub und als Kampfwaffe einzusetzen; zweitens die Radio die es ermöglichte, den Einsatz unterschiedlicher Waffenkomponenten in einer sogenannten „Linked Arms Battle“ besser zu koordinieren. Die Franzosen und Deutschen verwendeten jede dieser neuen Techniken, aber jede auf ihre eigene Weise, die sich aus den unterschiedlichen spezifischen Umständen ergab.
Französische Angriffsdoktrin
Als der Erste Weltkrieg 1918 endete, waren bis 1914 26 % der arbeitsfähigen männlichen Bevölkerung Frankreichs getötet oder behindert. Gleichzeitig war während dieses Krieges die ohnehin sehr niedrige Geburtenrate in Frankreich zusammengebrochen,[2] teilweise aufgrund der erhöhten Armut, so dass etwa siebenhunderttausend weniger Jungen geboren wurden.[3] Der Arbeitskräftemangel würde sich daher ab 1934 nur noch verschärfen; man sprach von den "leeren Jahren". Offensive Operationen mussten daher so weit wie möglich vermieden werden. Sollten sie jedoch unerwartet durchgeführt werden müssen, ging dies nur, indem durch eine strikte Planung, ohne etwas dem Zufall zu überlassen, stets die günstigsten Proportionen geschaffen wurden. Eine überwältigende Truppenstärke musste zusammengebracht werden, unterstützt von massiven Artilleriekonzentrationen. Aber sie sollten nicht wie im vorigen Krieg sinnlosen Massenangriffen auf breiter Front geopfert werden. Man würde stattdessen den von den Deutschen von 1915 entwickelten verwenden Infiltrationstaktiken bewerben. kleine Gruppen Infanterie mussten gemeinsam mit schwer gepanzerten Panzern die Front absuchen, bis eine Schwachstelle gefunden wurde, die sie mit einem gezielten Einsatz aller Kräfte langsam aber unaufhaltsam aufbrechen konnte. Auf Dauer wäre die feindliche Stellung geknackt. Schnelle Panzerverbände mit Panzern und mechanisierter Infanterie würden so entschieden wie möglich agieren und so viel Boden und Schlüsselpositionen wie möglich besetzen und halten. Hinter ihnen bewegte sich die Hauptmasse der Armee, die an der neuen Front angekommen war, um den gesamten Vorgang, perfekt durch Funkgeräte gesteuert, von der günstigeren Position aus zu wiederholen. Die französische Armee agierte damit wie ein riesiger Würger, der dem Gegner langsam das Leben auspresste. Das war noch Bewegung Krieg, wenn auch in sehr systematischer Form: Es wurde daher die Bataille Methodique oder Bataille-Leitung ("getriebener Kampf"). Es galt auch als eine sehr moderne Form der Kriegsführung, die zwei Merkmale der Industrialisierung widerspiegelte: die Mechanisierung der Arbeit und die Arbeitsteilung. Um Arbeitskräfte zu sparen, wurden möglichst viele Panzer eingesetzt, eine Waffe, die in der französischen Armee von Anfang an mit offenen Armen empfangen wurde. Ein deutscher Panzerspezialist nannte Frankreich damals "das Land der Raupe": 1940 gab es etwa 17.000 Kettenfahrzeuge. Man versuchte auch, diese Panzer so weit wie möglich zu spezialisieren, damit sie ihre spezielle Aufgabe so gut wie möglich erfüllen konnten. Die französische Armee war nicht nur relativ stark mechanisiert, sondern auch einigermaßen motorisiert. Sie hatten verhältnismäßig so viele Lastwagen wie die Deutschen. Diese Autos wurden bei den schnellen Einheiten und bei der zentralen Versorgung konzentriert. Die normalen Infanteriedivisionen hatten nur etwa sechzig Lastwagen, weil sie in der Bataille-Leitung aber langsam bewegen.
Deutsche Angriffsdoktrin
Die französische Armee war in der zwanziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts führend in der Welt. Die meisten Länder versuchten, es nachzuahmen, und französische Anleitungshefte fanden ihren Weg um die Welt. In Deutschland wurden sie sorgfältig gelesen, aber mit einem Seufzer beiseite gelegt. Panzer waren in der Vertrag von Versailles verboten und die kleine deutsche Berufsarmee – die Wehrpflicht war auch verboten – musste Bataille-Leitung gar nicht zu denken. Es würde von dem französischen Würger zerquetscht werden; selbst Polen und die Tschechoslowakei galten in einer Zermürbungsschlacht als zu stark. In einem systematischen Kampf würde Deutschland ebenso systematisch verlieren. Der Chef der Truppenamt, Hans von Seeckt, legte daher Wert auf eine möglichst flexible und agile Strategie. Vor allem die unteren Kommandeure mussten möglichst situativ handeln und vor allem Initiative zeigen. Dies wurde genannt Auftragstaktik: Sie erhielten einen bestimmten Auftrag, der jedoch mit dem Ziel verbunden war. Wie dies erreicht wurde, musste man selbst herausfinden. Selten gab ein Vorgesetzter dazu auch nur ausführliche Vorschläge, denn das wurde als äußerst schmerzhaftes Misstrauen empfunden. In diesem Punkt war der Gegensatz zur französischen Armee sehr groß. Dort wurden Untergebene mit eigenen Vorstellungen meist freundlich, aber mahnend angesprochen. In keiner Armee gab es eine Leichendisziplin, wie in der rote Armee. Die niederdeutschen Kommandeure mussten über Funkverbindungen zusammenarbeiten.
Obwohl sehr flexibel, blieb die deutsche Lehre solide. Im Ersten Weltkrieg waren Taktiker wie Fuller und Basil Liddell Hart, der eine sehr gewagte Form der mechanisierten Kriegsführung predigte. Die feindliche Organisation musste durch strategische Durchbrüche über die volle Tiefe des Territoriums zu Fall gebracht werden. Große Geräteschlachten würden damit überflüssig. Man musste so schnell und so weit wie möglich vorrücken, ohne auf die Flanken zu achten. Dies war eine sehr radikale Form von Bewegung Krieg: man gewann allein durch die Bewegung, eigentlich kampflos. Auch in Deutschland gab es ähnliche Geräusche. Da das Land eine so schlechte Rohstoffversorgung hatte, konnte es keinen längeren Krieg ertragen. In einer Reihe von blitzschnellen Aktionen wird die notwendige Wohnzimmer vorgesehen werden. Die deutschen Soldaten lehnten diese Ideen entschieden als Pedantismus ab. Wenn die feindliche Verteidigung zusammenbrach, war das ein willkommener Bonus, aber das wagten sie nicht anzunehmen. In den offiziellen Handbüchern der damaligen Zeit sucht man vergeblich nach einer "Blitzkriegdoktrin".
Durch das Verbot von Panzern wurden sehr hohe Anforderungen an die Infanterie gestellt. Die Infanteriewaffe war daher die dominierende Waffe. Infanterieeinheiten mussten so gut ausgebildet sein, dass sie ohne die Unterstützung von überleben konnten gepanzerte Fahrzeuge konnten ihre Aufgabe erfüllen. Der deutsche Infanterist wurde damit der beste der Welt, während der französische ein mittelmäßiger war. Weil operative Flexibilität so wichtig war, galt dies auch für die taktische Mobilität. Lastwagen wurden daher so weit wie möglich direkt den Infanteriedivisionen zugeteilt. Spezielle vollmotorisierte Divisionen gab es nur wenige, aber eigentlich war jede deutsche Infanteriedivision mit etwa 350-550 Lastwagen halbmotorisiert. Diese Fähigkeit gab ihnen eine sehr überlegene Kampfkraft gegenüber den meisten anderen Armeen in der Begegnung.
Als 1935 die Massenproduktion deutscher Panzer begann, änderte sich an der deutschen Doktrin nichts. Aus politischen Gründen - man wollte sich symbolisch vom "Diktat von Versailles" lösen - schuf Hitler eine eigene Waffe für die Panzer, aber die Bundeswehr war sich nicht ganz sicher, was sie damit anfangen sollte. Panzerwaffe musste. Es war eigentlich wie bei den Franzosen geplant, die Panzer über die Waffe der Infanterie und die Waffe der . Kavallerie zu verbreiten, aber sie waren auch damit zufrieden, dass sie zuerst in die Panzerwaffe schließlich konnte der normale deutsche Soldat darauf verzichten. Als jedoch das erste Panzerkorps mit Panzern ausgestattet wurde, reichte es. Ab 1936 mussten weitere Panzer die älteren an selbstständige Panzerbrigaden an der Waffe der Infanterie und an die Leichte Divisionen, die Panzerdivisionen der Waffe der Kavallerie. Letztere hatten jedoch genau die gleiche Aufgabe wie die regulären Panzerdivisionen: Durchbrüche der Infanteriewaffe auszunutzen. Deshalb wurde 1938 der Plan entwickelt, sie zusammenzulegen und ihre Zahl zu erhöhen. Um diese Expansion bei zunehmender Kriegsgefahr zu beschleunigen, wurden die Panzerbrigaden nach und nach wieder aufgelöst, um ausgebildete Besatzungen bereitzustellen. So kamen die meisten Panzer zum Panzerwaffe konzentriert, aber es gab keine besondere Doktrin dahinter. Im Allgemeinen stand die deutsche Armee Panzern, mit denen sie wenig Erfahrung hatte, in geheimer Zusammenarbeit mit der Sowjetunion auf einem Stützpunkt in der Nähe von positive nicht sehr positiv gegenüber Kasan nach dem; einige technische Kenntnisse wurden auch durch die schwedische Landsverkfabriek wer ist eigentlich deutsch halten früher gewesen. Die Panzerproduktion hatte daher keine Priorität.
Verteidigungslehre
Zwar gibt es immer noch deutliche Unterschiede zwischen der französischen und der deutschen Angriffsdoktrin, obwohl beide nur Variationen des Themas sind Bewegung Krieg, war die Verteidigungsdoktrin beider Länder fast identisch. Die Franzosen sind bekannt für ihr Festhalten an der Doktrin der "kontinuierlichen Front" und dachten, dass eine lineare Verteidigungsstellung, sofern sie ausreichend besetzt und mit beweglichen Reserven versehen war, grundsätzlich nicht mehr durchbrochen werden konnte. In den deutschen Handbüchern finden wir jedoch genau die gleichen Ideen. Das ist nicht so verwunderlich, weil sie immer noch die vorherrschenden Ansichten widerspiegeln. Sofern der Angreifer keine massive numerische Überlegenheit hat oder viel geschickter ist, ist die lineare flexible Verteidigung eine todsichere Methode, um eine Offensive auszubluten. Eine weitere Bedingung ist, dass der Angreifer keine überwältigende Zahl hat Bomber kann an einer Stelle angreifen.
Die Franzosen hatten ihre Linie mit Befestigungsanlagen stark verstärkt: die Maginot-Linie. Der Hauptzweck der dortigen Festungen war es, den Menschen Unterschlupf zu bieten Artillerie die sowohl vor Gegenfeuer sicher war als auch eine gute Versorgung mit den Geschützen sicherstellte. Als solches war es eine ausgezeichnete, weil effiziente Investition. Es ist sicher richtig, dass dieser Verstärkungsgürtel manchen Politikern ein falsches Sicherheitsgefühl vermittelte und sie davor zurückschreckte, sich auf Abenteuer im Osten der USA einzulassen Rhein. Dies war jedoch nicht der Fall für das Militär, das sich des relativen Wertes des Systems durchaus bewusst war – die Linie sollte normalerweise immer noch von Infanterie in Feldbefestigungen besetzt werden – und das Limousine weil sie nicht die Absicht hatten, Belgien einfach so aufzugeben. Es war bekannt, dass die Hauptschlacht dort irgendwo ohne den Vorteil eines Festungsgürtels ausgetragen werden würde.
Auch in dieser Hinsicht unterschied sich die deutsche Verteidigungspolitik kaum von der französischen: Westwall und Ostwall zusammen mehr als doppelt so viel wie beim Kauf von Panzern. Stahlbeton stellt schließlich keine großen Anforderungen an knappe Rohstoffe. Dass die deutschen Befestigungsanlagen weniger umfangreich waren, liegt vor allem an ihrem späteren Bau. Deutschland bereitete sich jedoch energisch auf eine längere Belagerung der Grenzen vor. Die Planung basierte nicht auf einem schnellen Sieg.
Der gaullistische Mythos
Nach dem Krieg die politische Bewegung um Charles de Gaulle so tun, als ob er als Oberst vor dem Krieg für Blitzkriegstaktiken oder zumindest eine modernere Form der Kriegsführung gewesen wäre, aber niemand würde auf ihn hören, damit er die französische Niederlage nicht hätte verhindern können. De Gaulle hat jedoch in der die Dreißiger nie Propaganda für a Blitzkrieg gemacht: Seine damaligen Schriften wurden in Nachkriegsausgaben entsprechend angepasst. Er war ein fortschrittlicher Panzeroffizier in der Infanterie, der bis 1937 mehr mittlere Panzer als hauptsächlich leichte und schwere Panzer produzieren wollte, um volle Panzerdivisionen zu bilden, wie es die Kavallerie bereits getan hatte. Ein guter mittlerer Panzertyp war jedoch mit der Infanteriewaffe nicht verfügbar, nur die Zeichen D2; die Panzerdivisionen der Panzer der Infanterie würden schließlich gebildet werden, aber zu spät und in unzureichender Zahl. Darüber hinaus befürwortete er 1934 die Bildung einer mechanisierten Berufsarmee, um Überraschungsangriffe abzuwehren. Allerdings waren damals nicht genügend Offiziere dafür ausgebildet; 1940 entsprach die Kavalleriewaffe fast perfekt seiner Beschreibung einer solchen Streitmacht. 1940 erkannte de Gaulle jedoch sofort die taktischen Gründe für den deutschen Erfolg. Unmittelbar nach seinem Flug nach England erklärte er in seinem berühmten Apfel vom 18. Juni dass ihre Mechanisierung und Taktik den Deutschen zum Sieg verholfen hatte, nicht zur zahlenmäßigen Überlegenheit.
Materialleistungsverhältnis
Ook over de relatieve bewapening tussen Frankrijk en Duitsland bestaat er een hardnekkige legende: de Duitsers zouden een grote voorsprong hebben gehad. In werkelijkheid waren beide legers ongeveer even goed bewapend. Natuurlijk waren in de Franse strijdmacht vele tekortkomingen maar dat gold voor de Duitsers niet minder. In België en Nederland wordt het beeld dat men er tegenwoordig van heeft ongetwijfeld gekleurd door de toestand van de eigen strijdmachten. Het Belgische leger was redelijk uitgerust, er waren echter niet al te veel pantservoertuigen en er bestond een achterstand in de modernisering van de luchtmacht. Grote uitzondering was Nederland: terwijl men van de andere geallieerden slechts door de waarheid geweld aan te doen kan beweren dat ze zich nog op het niveau van de Eerste Wereldoorlog bevonden, was voor het Nederlandse leger zelfs dat niet waar. Door geringe materieelaankopen kon de helft van het leger niet in divisies opgesteld worden omdat de artillerie daartoe simpelweg ontbrak; op het laagste niveau waren de groepen en secties onvoldoende met machinegeweren en mortieren uitgerust. Het bewapeningsniveau was dat van een leger uit 1915. Er was niet één operationele tank. Aan de andere kant van het spectrum bevond zich het Britse leger: dat was de best uitgeruste strijdmacht ter wereld, bestaande uit beroepsmilitairen en volledig gemotoriseerd.
Tanks
Op het gebied van de gewapende pantservoertuigen hadden de geallieerden een duidelijk kwantitatief overwicht: ze zouden er zo'n 8.000 van inzetten tegenover de Duitsers 4.000. De kwaliteit van al die voertuigen liep sterk uiteen. De Fransen zetten nog zo'n 1590 tanks uit de Eerste Wereldoorlog in die sterk verouderd waren (FT-17, Char 2C). De Duitsers hadden relatief veel, zo'n 1.000, goedkope pantserwagens: iedere divisie had er in beginsel een peloton van voor de verkenning. Van de overige typen bestond het merendeel aan beide kanten uit lichte tanks. Bij de Duitsers waren dat lichtgepantserde snelle voertuigen zoals de Panzerkampfwagen II die samen met een kleine kern aan zwaardere tanks (Panzerkampfwagen III en IV) geconcentreerd waren in tien pantserdivisies. De Fransen hadden veel goedgepantserde maar trage lichte infanterietanks zoals de Renault R35 of FCM 36 die geconcentreerd waren in zestien Groupements van brigadesterkte die dienden als een reserve op legerniveau. Net als de drie pantserdivisies van het wapen der infanterie, de Divisions Cuirassées, waren dit gespecialiseerde aanvalseenheden die eigenlijk alleen maar geschikt waren voor een doorbraak. Ze misten de organieke infanterie en artillerie om als mobiele reserve te dienen. Die taak was overgelaten aan het wapen der cavalerie. Net als de Duitsers had die maar een vierhonderd middelzware tanks van eigen makelij (SOMUA S35). Anders dan de Duitsers had men ervan afgezien daarmee een groot aantal pantserdivisies te vormen, grotendeels opgevuld met lichte types. Men had ze geconcentreerd in Gemechaniseerde Lichte Divisies (Divisions Légères Mécaniques, vaak fout vertaald met "Lichte Gemechaniseerde Divisies"). Dit waren de sterkste eenheden die in 1940 op het slagveld zouden verschijnen ("licht" betekent hier "mobiel", niet "licht bewapend") maar er waren er maar drie van. De Duitsers hadden dus drie maal zoveel gepantserde manoeuvre-eenheden op divisieniveau, iets wat hun een beslissend voordeel zou kunnen verschaffen als men erin zou slagen het Franse front te breken. Een wrang gegeven was dat van de tien Duitse Panzerdivisionen er drie uitgerust waren met een kern van middelzware Tsjechische tanks (Panzerkampfwagen 35(t) of 38(t)). De Entente deed haar best die achterstand zo snel mogelijk in te lopen. Men had al een driemaal hogere tankproductie en hoopte die voorsprong nog te vergroten om vele nieuwe pantserdivisies op te richten. Daarmee wilde men in 1941 een beslissend offensief tegen Duitsland voeren. Tot die pantserdivisies moesten ook een half dozijn Britse behoren waarvan de eerste net in Engeland in oprichting was.
Antitankwapens
Omdat het Duitse succes in de campagne voor een belangrijk deel aan hun tanks te danken was, is in de populaire literatuur nogal eens de klemtoon gelegd op de vermeende geallieerde tekortkomingen op het gebied van antitankwapens. Er wordt op gewezen dat, hoewel veel Franse divisies uitgerust waren met het uitstekende 47mm-antitankkanon, de meeste het nog met het 25mm-kanon moesten stellen. Dit lichtere kanon was echter sterk genoeg om alle Duitse tanks op een normale gevechtsafstand te vernietigen en had een doorslagvermogen dat gelijk was aan dat van het Duitse standaard 37mm-PAK, dat zelf echter te licht was om het pantser van de meeste Franse tanks te doorslaan, die gemiddeld zwaarder gepantserd waren. Vaak wordt ook beweerd dat de Fransen een tekort zouden hebben gehad aan antitankmijnen en die pas in 1940 in gebruik aan het nemen waren. Dit is echter een mythe: de Franse stellingen waren naar de (overigens lage) normen van die tijd afdoende van antitankmijnen voorzien. Het probleem was juist dat ze er soms al zo lang lagen dat ze weer aan onderhoud toe waren.
Er moet op gewezen worden dat antitankwapens van het "bazooka"-type in 1940 nog niet waren uitgevonden. De infanterie gebruikte als draagbaar antitankwapen het antitankgeweer dat maar een zeer beperkt effect op pantservoertuigen had. Het belangrijkste punt in dit verband is echter dat volgens de Duitse doctrine pantserdivisies niet voor het doorbreken van een versterkte frontlijn gebruikt mochten worden omdat dat te veel schaarse zware tanks zou kosten. Ze moesten doorbraken van de infanterie uitbuiten. De Duitse tanks vermeden dus gebieden met een hoge concentratie aan antitankwapens, zodat de kwaliteiten daarvan niet doorslaggevend waren voor het verloop van de strijd.
Artillerie
Ook op het gebied van de artillerie was er een duidelijk kwantitatief geallieerd overwicht. De Fransen hadden zo'n 10.700 stukken geschut, de Belgen 1338, de Britten 1280 en de Nederlanders 656. De Duitsers bezaten maar 7378 stukken. Daar stond tegenover dat de Duitse stukken moderner waren en gemiddeld van een groter kaliber: ze gebruikten 105 mm houwitsers als standaardkanon, terwijl de Fransen nog voornamelijk met het 75 mm veldkanon waren uitgerust, waarvan men er uit de Eerste Wereldoorlog nog een groot aantal bezat. Veel Franse kanonnen bevonden zich ook in vaste opstellingen in vestingwerken. Het was dus niet zo dat een Franse divisie veel meer kanonnen had; meestal zestig tegenover 48 bij haar Duitse tegenhanger. Aan beide zijden was de organisatie van de artillerie niet al te modern: men paste geen gecentraliseerde vuurleiding op hoog niveau toe en de meeste affuiten werden nog door paarden voortgetrokken. Een positieve uitzondering was opnieuw het Britse leger. Een grote zwakte van het Duitse leger bestond in de lage munitievoorraden. Een intensieve campagne mocht maar zo'n zes weken duren want dan was men er voorlopig doorheen.
Infanterie
Op het gebied van mankracht had Duitsland ten opzichte van Frankrijk het voordeel dat de bevolking tweemaal zo groot was en minder vergrijsd zodat het potentieel bijna driemaal hoger lag. Natuurlijk had ook de Entente een groot potentieel in de Britse Eilanden en de dominions. Daar werd de dienstplicht echter pas na het uitbreken van de oorlog ingevoerd (in Groot-Brittannië zelf al op 27 april 1939), zodat de potentie pas in 1941 tot gelding gebracht zou kunnen worden. Frankrijk compenseerde dit door meer dan een derde van de mannelijke weerbare bevolking onder de wapenen te roepen, zo'n 6,1 miljoen man. Dit aantal was al groter dan de hele Wehrmacht van 5,4 miljoen, maar de andere geallieerden voegden daar nog 2,7 miljoen aan toe voor een totaal van 8,8 miljoen. Daarvan waren de meeste Fransen en Belgen getraind; de meeste Britten en Nederlanders niet. Lang niet al die soldaten bevonden zich aan het front want luchtmacht, marine en vooral de ondersteunende diensten slokten het merendeel op. Er waren zo'n 2,2 miljoen Fransen in de gevechtszone en nog eens een half miljoen Britten in de British Expeditionary Force (BEF) en 600.000 Belgen en Nederlanders. Ook van de getrainde Franse troepen bestond een belangrijk deel uit negentien zogenaamde B-divisies: eenheden bemand met oudere mannen tussen de 30 en 45 jaar die eigenlijk weer helemaal opnieuw opgeleid en fit gemaakt moesten worden. De beste Franse infanterie-eenheden waren de achttien Divisions Coloniales, Africains, Nord-Africains en Marocains met "Senegalese" en Noord-Afrikaanse vrijwilligers.
De 3,3 miljoen geallieerde frontsoldaten stonden tegenover zo'n drie miljoen Duitse tegenstanders. De Duitsers slaagden er dus niet in hun grotere potentieel te benutten. Dat kwam simpelweg doordat tussen 1918 en 1935 nauwelijks soldaten waren opgeleid. Pas in 1939 begon men haastig die jaarcohorten alsnog te trainen maar dat proces was nog lang niet voltooid. In mei 1940 had men het aantal divisies uitgebreid tot 157. Daarvan hadden slechts 79 hun opleiding afgesloten. Men zette er 93 aan het front in; de halfgetrainde aan de Rijn en tegen Nederland. Daarachter stonden 45 reservedivisies waarvan men het volstrekt onverantwoordelijk achtte ze echt in de strijd te werpen. Die 93 divisies moesten het opnemen tegen 93 Franse, 22 Belgische, tien Britse en negen Nederlandse divisies, dus tezamen 134; verder waren er vijftien geallieerde reservedivisies en twee Poolse en een Tsjechische divisie in oprichting. Binnen het Duitse leger heerste er dus een grote tegenstelling: aan de ene kant waren er 32 oorspronkelijke divisies van het vredesleger die de beste ter wereld waren in tactisch en operationeel opzicht; aan de andere kant bestond een kwart van de troepen uit veteranen uit de Eerste Wereldoorlog die men maar meteen weer opgesteld had zonder ze eerst in moderne gevechtsmethoden te trainen.
Vliegtuigen
Net als bij de andere wapens hadden de geallieerden op het gebied van vliegtuigen een kwantitatief overwicht: ze hadden een sterkte van zo'n 4500 vliegtuigen beschikbaar, zelfs zonder rekening te houden met die vliegtuigen op de Britse eilanden die in feite niet ingezet zouden worden, tegenover de Duitsers zo'n 3500. Hier schuilde echter een addertje onder het gras. De organieke sterkte van onmiddellijk inzetbare vliegtuigen bedroeg aan Duitse kant ruim 2500 toestellen, aan geallieerde zijde nog geen 1500. Dit werd veroorzaakt door het feit dat bij de Entente de productie weliswaar hoog lag, maar de opleiding van piloten sterk achterliep. Een vliegtuig was in die tijd een goedkope constructie waarvan de massaproductie vrij eenvoudig te vergroten was; het trainen van ervaren piloten kon echter niet gehaast worden. In Duitsland was Hermann Göring, de tweede man in de nazipartij, hoofd van de Luftwaffe en het Wapen genoot een enorme status. Niet minder dan een miljoen man was er in dienst, vaak zonen uit de hogere middenklasse die zich zo aan de gevaarlijker frontdienst poogden te onttrekken. De Duitse piloten waren gemiddeld de beste ter wereld. Ook de kwaliteit van de Duitse vliegtuigen was wat beter dan die van de Franse; weliswaar liepen die maar zo'n half jaar achter in de technologische ontwikkeling maar die ging in die periode zo snel dat het standaard Franse jachtvliegtuig, de Morane-Saulnier MS 406, toch langzamer was dan zijn Duitse tegenhanger, de Messerschmitt Bf 109. De Franse luchtmacht besloot daarom vooral te proberen zelf te overleven door de eigen vliegvelden te beschermen. Daartoe waren ze uitstekend in staat, maar het betekende wel dat de Franse grondtroepen geen effectieve bescherming geboden kon worden tegen de vele Duitse middelzware bommenwerpers en duikbommenwerpers. Die bommenwerpers hadden naar moderne begrippen een lage trefzekerheid en bommenlast en ze waren niet echt in staat effectief samen te werken met snel oprukkende pantsertroepen — daar waren de verbindingen te traag en te onzeker voor. Wat ze echter uitstekend konden, was het veroorzaken van een totale paniek onder verdedigers van een vrij nauwe frontsector. Ze vormden hierdoor een machtig wapen bij een poging tot doorbraak. Heel veel Frans denkwerk was in de jaren voor de oorlog besteed aan het vinden van een oplossing voor die dreiging, maar ze was niet gevonden. Men hoopte er maar het beste van. Een belangrijke strategische bommenwerpermacht had Duitsland echter niet; daar had het geld voor ontbroken. Men was niet in staat de industrieën van de vijand op grote schaal te vernietigen en deed zijn best de wel bestaande Britse zware bommenwerpermacht niet te provoceren.
Totaalbalans
Een vuistregel voor een geslaagd offensief luidt dat de aanvaller een drievoudige overmacht nodig heeft. In dit geval waren het echter de verdedigers die een overwicht hadden aan infanterie, artillerie en pantsertroepen, terwijl grote delen van het front beschermd werden door fortengordels. Voor Duitsland zou een pure uitputtingsslag dus onvermijdelijk op een totale nederlaag uitlopen; de Wehrmacht was vier maal te klein om die te winnen. De enige hoop op een overwinning lag hem in een slim plan ofwel een superieure strategie. In die strategie zou Duitslands twee sterke punten moeten benutten: het bezit van een kern van drie dozijn elitedivisies en de tactische bommenwerpers.
Deeloperaties van de Slag om Frankrijk
De Slag om Frankrijk bestond uit twee delen; operatie Fall Gelb en Fall Rot.
Operatie Fall Gelb
Operatie Fall Gelb was de naam voor het Duitse militaire plan van het OKW om de Lage Landen aan te vallen en in te nemen. Fall Gelb werd uitgevoerd in mei 1940.
Aan Hitlers bevel om een dergelijke operatie snel te starten, kon voorlopig geen uitvoering gegeven worden daar het Duitse leger zich nog moest herstellen van de Poolse veldtocht. Het uitstel leidde tot een langdurig conflict tussen Hitler, het OKH en de lagere staven over de te voeren strategie. Eerst voorzag het Duitse plan in een hoofdaanval door Legergroep B (Heeresgruppe B) via Midden-België, maar een dergelijke frontale aanval bood weinig uitzicht op een overwinning. In februari 1940 werd op bevel van Hitler een alternatief plan dat Heinz Guderian en Erich von Manstein hadden opgesteld, als basis voor het offensief aanvaard. Dit plan hoopte een strategische verrassing te bereiken door een (wegens het slechte wegennet onverwachte) hoofdaanval van Legergroep A (Heeresgruppe A) door de Ardennen, gevolgd door een diepe strategische penetratie in de vorm van een zelfstandige aanval van de pantsertroepen naar Het Kanaal om de beste eenheden van de Entente, waarvan men terecht aannam dat ze naar Midden-België zouden oprukken, af te snijden of althans te dwingen tot het opgeven van België. Dit oorspronkelijke plan werd door chefstaf Franz Halder aan de heersende doctrine aangepast, door de zelfstandige rol van de pantsertroepen te beperken tot een verovering met behulp van hun organieke gemotoriseerde infanterie van bruggenhoofden over de Maas. Daarna dienden ze minstens vijf dagen te wachten op de infanteriedivisies voor een gezamenlijke uitbraak.
Het feitelijk verloop van de aanval, ingezet op 10 mei, was echter heel anders. Nadat een massale luchtaanval op 13 mei bij Sedan het Franse front zo snel gebroken had dat de Franse reserves de sector niet meer effectief konden afgrendelen, gaf de bevelhebber van Legergroep A, Gerd von Rundstedt, op 15 mei het groene licht voor een uitval naar de kust zonder eerst op de infanteriedivisies te wachten, overeenkomstig het oorspronkelijke Von Mansteinplan. De lagere pantsergeneraals gebruikten de hun geboden vrijheid volop en al snel kreeg het offensief een eigen momentum en stelde het verraste Duitse opperbevel voor voldongen feiten. Pas op 17 mei kon door een persoonlijk bevel van Hitler de snelle opmars, toen al zo'n 120 kilometer gevorderd, tot stand gebracht worden. Het Franse opperbevel was echter in een nog grotere staat van verwarring en slaagde er niet in het geboden respijt te gebruiken voor een radicale oplossing voor de crisis. Doordat de pantserdivisies van het wapen der cavalerie al in België waren ingezet ter afweer van een afleidingsaanval van Legergroep B bij Gembloers en de pantserdivisies van het wapen der infanterie bij de bruggenhoofden, waren er nu ook geen effectieve mobiele reserves meer over. Men beperkte zich tot de terugtocht. Op 19 mei stond Hitler toe dat het offensief weer op gang kwam en op 20 mei bereikte men in één dag de Kanaalkust. Een geallieerde tegenaanval bedacht door de nieuwe Franse opperbevelhebber Maxime Weygand werd slechts halfhartig uitgevoerd. De Britten evacueerden hun expeditieleger in de Evacuatie uit Duinkerken, geholpen door nieuwe haltbevelen van het nerveuze Duitse opperbevel op 22 en 24 mei. Leopold III van België capituleerde op 28 mei. Sommige ingesloten Franse troepen wisten tot 4 juni via Duinkerke uit de val te ontsnappen; de meesten gaven zich over bij Rijsel.
Operatie Fall Rot
Operatie Fall Rot was het militaire plan van het OKW om Frankrijk als geheel aan te vallen en in te nemen. De uitvoering ervan werd door het succes van Fall Gelb mogelijk gemaakt in juni 1940.
Dat Fall Gelb meteen gevolgd zou worden door een offensief om Frankrijk definitief te verslaan was vooraf allerminst zeker; het zou slechts overwogen worden indien de afloop van het eerste offensief daarvoor gunstige voorwaarden geschapen zou hebben. Dit nu was inderdaad het geval; terwijl de Duitse troepen hun gevechtskracht hadden behouden door geringe verliezen en munitieverbruik, was bijna de helft van de geallieerde divisies verslagen of verdreven, daaronder de beste gemotoriseerde en gepantserde eenheden. Toch was de toestand voor Frankrijk niet geheel hopeloos; het land had grote reserves aan materieel en mankracht en het Duitse numerieke overwicht was nog steeds niet overweldigend. Dit potentieel werd echter niet afdoende benut: belangrijke pantserreserves werden verkwist in nutteloze tegenaanvallen op de Duitse bruggenhoofden over de Somme, een te groot deel van de eenheden bleef achter de Maginotlinie liggen en er werden onvoldoende noodeenheden geformeerd.
Nog voor de sector afdoende kon worden versterkt, vielen de Duitsers al op 5 juni aan bij de Somme en infiltreerden hun pantsertroepen ondanks vaak harde gevechten vrij snel de Franse linies richting de Seine en versloegen de geallieerde pantserreserves. Op 9 juni begon oostelijk van Parijs het Duitse hoofdoffensief over de Aisne, waar de Franse linies hechter waren. Na enkele dagen hardnekkige weerstand te hebben geboden, werden de Franse divisies door de overmacht aan Duitse infanterie teruggedrongen. Er vielen gaten in het front die door de Duitse pantserdivisies snel werden uitgebuit. Opnieuw werden de Franse pantserreserves in felle gevechten verslagen en het Franse front begon uiteen te vallen. De slecht gemotoriseerde Franse infanteriedivisies waren niet in staat zich flexibel terug te trekken; eenheid na eenheid verloor elk verband. In de ordeloze vlucht die nu volgde, verwierven de Duitse pantsereenheden in wezen een strategische bewegingsvrijheid. Men rukte achter de Maginotlinie door op naar de Zwitserse grens die op 17 juni bereikt werd, zodat honderdduizenden Franse soldaten omsloten waren. Diezelfde dag vroeg het Franse opperbevel om een wapenstilstand. Op 25 juni volgde pas de officiële capitulatie en tot die tijd gingen de gevechten door. De vertraging was mede het gevolg van het feit dat er een nieuwe deelnemer aan de slag was: Italië.
Italiaanse aanval
Italië, dat in het geheel niet op een oorlog was voorbereid, had zich tot nu toe angstvallig onzijdig gehouden in het conflict, tot teleurstelling van de Duitsers, die vreesden elke steun hard nodig te hebben. Nu echter Frankrijk op het punt van instorten stond, haastte Mussolini zich om het buurland aan te vallen voordat hij te laat zou komen: hij had, zoals hij zei, nog even duizend Italiaanse doden nodig om aan de onderhandelingstafel de nodige eisen te kunnen stellen. Hij liet een begerig oog vallen op de westelijke gebieden van het oude koninkrijk Savoie, de Italiaans sprekende gebieden van Frankrijk, zijnde de streek rond Nice en het eiland Corsica en bovenal op Tunis. Het liefste had Mussolini al op 5 juni de oorlog verklaard maar op aandringen van Hitler, die zeer geïrriteerd was door het feit dat Italië zich pas met de gebeurtenissen meende te moeten bemoeien nu het voor Duitsland geen enkel voordeel meer kon opleveren, werd dit vijf dagen uitgesteld om de aandacht van de wereld niet van het Duitse offensief af te leiden.
Op de avond van 10 juni maakte Italië bekend zich om middernacht in staat van oorlog met Frankrijk te achten. Het opportunisme van de Italiaanse oorlogsverklaring riep alom reacties van grote weerzin op, met als meest beroemde wel die van president Roosevelt: On this tenth day of June, 1940, the hand that held the dagger has plunged it into the back of its neighbour ("Op deze tiende dag van juni, 1940, heeft de hand die de dolk vasthield, hem in de rug van zijn naaste gedreven").
Italië mobiliseerde 32 divisies van het Westelijke Podistrict en het kernleger; zo'n 16 divisies van het 1e en 4e Leger gingen op 21 juni tot een aanval over op vijf divisies van het Franse Alpenleger. Ondanks de grote overmacht liep het offensief overal vrijwel onmiddellijk vast. Het moreel van de Italiaanse troepen was zeer laag en men kwam meestal niet verder dan de Franse voorposten. Ongeveer 1241 Italiaanse soldaten kwamen om (velen door bevriezing in de Alpenpassen), zodat Mussolini zijn gewenste quota aan verliezen verkreeg. Hij werd tot zijn grote teleurstelling echter buiten de Duits-Franse wapenstilstandsonderhandelingen te Compiègne gehouden die op 22 juni, 18:50, tot een ondertekening leidden. Artikel 23 bepaalde dat de wapenstilstand in werking zou treden, zes uur nadat een wapenstilstand met Italië was ondertekend, wat op 24 juni, 18:35 (Franse tijd), te Rome gebeurde. Om 0:35 op 25 juni kwam er een impliciet officieel eind aan de gevechten en moesten alle omsloten Franse troepen capituleren; in feite weigerden tot in juli verschillende forten in de Maginotlinie zich over te geven. Van de vele territoriale verlangens van Mussolini werd slechts een smalle bezettingszone aan de Italiaans-Franse grens toegekend.
Het einde van de Derde Republiek
Door de crisistoestand na het begin van Fall Rot begon de Franse regering snel aan gezag in te boeten ten bate van het Franse opperbevel. Op 10 juni werd Parijs ontruimd — en daarna tot een open stad verklaard — terwijl de regering naar Bordeaux vluchtte. Dezelfde dag maakte Weygand aan premier Paul Reynaud duidelijk dat hij niet van plan was de oorlog tot het bittere eind voort te zetten vanuit de koloniën — maar ook niet om zijn ontslag aan te bieden, mocht men daartoe wél besluiten; in dat geval zou hij de macht overnemen. In Bordeaux was de regering afgesneden van de normale controleorganen; na de val van Parijs op 14 juni bleek het ook nauwelijks meer mogelijk in het normaal zo centralistische Frankrijk een effectief burgerbestuur uit te oefenen. Op 16 juni werd Reynaud door Weygand gedwongen af te treden ten gunste van maarschalk Philippe Pétain. In feite was Frankrijk toen al weinig anders dan een militaire dictatuur geworden; een burgerpoliticus, ex-premier Pierre Laval, buitte de angst daarvoor uit door het parlement er na de wapenstilstand van te overtuigen dat Hitler per se de vorming van een totalitaire dictatuur in Frankrijk wenste; op 10 juli hief de Derde Republiek zichzelf op en er kwam een formele burgerdictatuur voor in de plaats met Pétain als president en Laval als premier: het Vichy-regime dat van begin af aan een conservatief, antisemitisch en autoritair karakter droeg en in toenemende mate met Duitsland zou samenwerken.
Vichy-Frankrijk
Anders dan Nederland en België werd Frankrijk niet helemaal bezet. Hitler wenste nog steeds een snelle definitieve vrede met Frankrijk en het Verenigd Koninkrijk en een milde behandeling van het eerste land zou wellicht het tweede tot een overeenkomst kunnen verleiden. Daarbij zouden te strenge eisen misschien een revolte in de koloniën of het ontsnappen van de Franse vloot ten gevolge hebben: het was nodig dat er een echt werkende Franse regering bleef bestaan en daarvoor was het weer een vereiste dat een gedeelte van het Frans territoir onbezet bleef. Duitsland bezette daarom alleen Noord-Frankrijk en een strook langs de hele oceaankust tot aan Spanje. De rest bleef een neutrale Franse rompstaat: "Vichy-Frankrijk", genoemd naar de voorlopige regeringszetel: Vichy. In bepaalde opzichten werd Frankrijk echter juist vrij hard behandeld: alle al gevangengenomen Franse troepen werden voor de duur van de oorlog krijgsgevangen gehouden in Duitsland (Artikel 20) en Elzas-Lotharingen moest in feite meteen weer aan Duitsland worden afgestaan; het werd behandeld als ware het bevrijd Duits grondgebied. De neutraliteit van Vichy-Frankrijk was daarbij dubieus; het land was geen volledig soevereine staat daar de wapenstilstandsbepalingen aan Duitsland en Italië verregaande inspectiebevoegdheden toekenden om het afdragen of vernietigen van de meeste zware wapens te controleren (Artikel 6). De Franse vloot werd onder een embargo gesteld en mocht dus de havens niet zonder toestemming verlaten (Artikel 8). Dit leidde in Groot-Brittannië tot de angst dat die vloot in Duitse handen zou vallen.
Het einde van de Entente en de Slag bij Mers-el-Kébir
De snelle evacuatie van de Britse troepen bij Duinkerken had tot grote spanningen geleid in de Brits-Franse betrekkingen. Weliswaar zond het Verenigd Koninkrijk nog belangrijke eenheden naar Frankrijk, waaronder de 1st Armoured Division, maar van een algehele inzet van alle Britse reserves was geen sprake. Na het begin van Fall Rot deed de Franse president Albert Lebrun een dramatische oproep om de hele RAF naar het continent te verplaatsen. De Britse regering wenste echter de eigen verdediging niet te verzwakken. Men hoopte, ook na een onverhoopte totale nederlaag van de bondgenoot, zelf de oorlog met succes voort te zetten. In Franse ogen was die hoop volstrekt irreëel. Een tegenaanbod van Churchill om beide landen te verenigen in een Unie werd dan ook met hoon ontvangen. Het Franse opperbevel verwachtte dat Groot-Brittannië geen week zou wachten na een Franse capitulatie om op haar beurt vredesvoorwaarden aan Hitler te vragen. Op 24 juni sprak de Britse regering echter haar teleurstelling uit dat Frankrijk onder zo vernederende condities gecapituleerd had en verklaarde dat nu het land zijn verdragsrechtelijke verplichtingen, die aparte overgave verboden, geschonden had, ook het Verenigd Koninkrijk zich niet meer aan haar verplichtingen gebonden achtte. De Entente was voorbij.
Nog voor de capitulatie kreeg Churchill van admiraal François Darlan zijn erewoord dat hij de Franse vloot nooit in Duitse handen zou laten vallen. Artikel 8 van de wapenstilstand sprak echter van een Duitse "controle" over de vloot. Hoewel ook de Britten wel begrepen dat het hier om een inspectiebevoegdheid ging, gebruikte men de clausule als een voorwendsel voor een militaire actie tegen de Fransen. Op 3 juli werd Operatie Catapult uitgevoerd. Alle Franse (oorlogs)schepen in Britse havens werden geïnterneerd en een task force rond het vliegdekschipHMS Ark Royal viel de Franse oorlogshaven Mers-el-Kébir nabij Oran in Algerije aan. De Britten stelden in een ultimatum de Franse vloot nog voor de keus zich aan de Britse kant te scharen of de vloot onder begeleiding naar een verre Franse kolonie of neutrale haven te varen. Toen dit geweigerd werd brachten de Britten het slagschipBretagne tot zinken. Het slagschip Provence en de slagkruiserDunkerque werden door de eigen bemanning in zinkende toestand aan de grond gezet, en alleen de slagkruiser Strasbourg ontsnapte zwaar beschadigd naar Toulon, waar in het moederland het grootste deel van de vloot lag, veilig voor de Britten.
De actie maakte de breuk compleet en leidde tot een sterke anti-Britse stemming in het land. Toch was er al een kleine groep Fransen ontstaan die de strijd aan Britse zijde voortzette. De Gaulle, tot staatssecretaris benoemd, vloog naar Engeland en deed op 18 juni zijn tegenwoordig beroemde appel aan het Franse volk het verzet niet op te geven. In 1940 had zijn beweging van de Vrije Fransen echter nauwelijks aanhangers; bijna alle Franse soldaten in Groot-Brittannië keerden naar Frankrijk terug.
Gevolgen
Door de snelle en onverwachte val van Frankrijk wijzigde zich de geopolitieke situatie grondig. Voor het begin van de oorlog werd de Entente algemeen beschouwd als het belangrijkste machtsblok. Het Franse leger en de Britse vloot hadden de reputatie de sterkste ter wereld te zijn en hun combinatie leverde de hegemonie op voor een bondgenootschap dat niet alleen militair als het sterkste gold maar ook door zijn uitgestrekte koloniale imperia de wereldhandel kon beheersen. De Verenigde Staten van Amerika hadden wel een grote vloot maar nauwelijks een leger; voor de Sovjet-Unie was het omgekeerde waar en Japan zag men slechts als een goedkope imitatie van de Westelijke Mogendheden. Die reputatie was niet gerechtvaardigd — in feite had Japan de sterkste vloot en de Sovjet-Unie het machtigste leger — maar dat besefte toen bijna niemand. Het kwam dan ook als een enorme schok dat een derderangsmogendheid als Duitsland plots de Entente vernietigde. In een tijdsbestek van luttele weken was de hele wereldorde omvergeworpen. De geopolitieke verhoudingen waren fundamenteel verstoord; er zou zich een nieuw evenwicht moeten vormen rond een ander machtscentrum.
Voor Hitler leek het onbetwistbaar dat die nieuwe macht Duitsland zou moeten zijn. Dat land had de Entente tenslotte verslagen en zou de wereldheerschappij daarmee eenvoudigweg overgenomen hebben. Veel Europeanen scheen het zo ook toe en ze maakten zich op om samen te werken met de Nieuwe Orde. Duitslands dominantie was echter meer schijn dan werkelijkheid. Om te beginnen had Duitsland geen sterke marine. Was men erin geslaagd de Duitse, Franse en Italiaanse vloot te verenigen, dan had men een zeker tegenwicht kunnen bieden aan de Britse heerschappij over de Atlantische Oceaan, maar Operation Catapult had dat afdoende verhinderd. Op de tweede plaats impliceerde het feit dat de reputatie van het Franse leger ongerechtvaardigd was, ook dat het niet zo heel veel betekende dat men dat leger verslagen had — de echte test was of men op het Rode Leger een overwinning kon boeken. Het meest fundamenteel was echter dat de val van Frankrijk juist zo onverwacht kwam doordat het Duitse leger niet bijzonder zwaar bewapend was. De onderliggende achterstanden in wapenproductie konden voor 1943 niet worden ingelopen en totdat de opbouw van de Wehrmacht was voltooid, mocht men niet hopen met succes de Britten of de Sovjets uit te dagen. Objectief gezien was Duitsland dus nog steeds veroordeeld tot een bescheiden opstelling.
Hitler was echter niet meer tot een dergelijke zelfbeperking in staat. Reeds voor de oorlog was hij geneigd geweest tot een zekere grootheidswaan maar die werd nog in toom gehouden door een heimelijke onzekerheid over het eigen kunnen. De snelle overwinning op Frankrijk, die hij als een "wonder" omschreef, kwam voor hem als een verlossing. Hitler meende onoverwinnelijk te zijn en in plaats van de verbeterde strategische positie te gebruiken om concessies te doen aan het Verenigd Koninkrijk teneinde tot een duurzame vrede te komen, gaf hij in de zomer van 1940 opdracht een gelijktijdige en onmiddellijke campagne voor te bereiden tegen zowel het Britse Gemenebest als de Sovjet-Unie. De enige snelle manier om het Verenigd Koninkrijk op de knieën te dwingen, nadat in de Slag om Engeland was gebleken dat de Luftwaffe daartoe niet in staat was, was het voeren van een effectieve duikbootoorlog vanuit de veroverde havens van de Franse Atlantische kust. De productie van honderden nieuwe duikboten — er was maar een kleine bestaande sterkte — zou het echter onmogelijk maken de tankproductie voldoende te verhogen voor een langdurige campagne in Rusland. Dit bezwaar omzeilde Hitler door als dogma aan te nemen dat de Blitzkrieg geen toevallig succes was maar een garantie bood voor een bliksemsnelle overwinning in het Oosten. Operatie Barbarossa zou laten zien hoezeer hij zich daarin vergiste. De rancune over het mislukken van die operatie was een belangrijke factor in het doorzetten van de Holocaust, het systematisch uitroeien van de joden.
De vernietiging van de Entente leidde ook tot een labiele situatie aan de ander kant van de wereld. Nu het Verenigd Koninkrijk zijn handen vol had aan Duitsland kon het in Azië geen effectief tegenwicht meer bieden aan Japan. Dat land had net als Duitsland een structureel tekort aan aardolie en grondstoffen voor zijn industrie. De val van Frankrijk en de Lage Landen betekende dat de koloniale bezittingen van die staten niet meer goed verdedigd konden worden. In Azië waren dat het Franse Indochina en, veel belangrijker, het olierijke Nederlands-Indië. De mogelijkheid die gebieden in bezit te nemen was voor Japan zo verleidelijk, dat men er een conflict met de Verenigde Staten voor aandurfde, in de ijdele hoop dat de sterke Japanse vloot de Amerikanen een gunstige vrede zou kunnen afdwingen voordat de superieure industriële capaciteit van de VS volledig voor de oorlogsinspanning kon worden ingezet.
Zowel Duitsland als Japan schatte zijn situatie te gunstig in; na hun nederlaag zou de positie van Engeland en Frankrijk overgenomen worden door de VS en de Sovjet-Unie die gedurende de Koude Oorlog de wereld in twee machtsblokken zouden verdelen.
Duiding
De Duitse overwinning in het voorjaar van 1940 kwam dermate onverwachts en was zo vérstrekkend in haar gevolgen dat zij het bevattingsvermogen van velen te buiten ging. Men zocht naar een verklaring die begrijpbaar moest maken dat het schijnbaar onmogelijke toch had plaatsgevonden. In 1940 zelf was die verklaring snel gevonden: "We zijn verraden" klonk het al na de eerste dagen van de campagne. Een Vijfde colonne van tienduizenden landverraders zou de Duitsers, die immers te zwak waren om op normale wijze te winnen, aan de zege geholpen hebben. Links zocht de daders in fascistische kring; rechts bij de communisten die via de Komintern wel geïnstrueerd zouden zijn om Stalins nieuwe bondgenoot bijstand te verlenen. In feite was van een belangrijke hulp aan de invaller geen sprake. De capaciteit van de Duitse inlichtingendiensten was beperkt en bijna volledig gericht geweest op informatiegaring. Op een paar incidenten na was verraad uitgebleven.
De Duitse propaganda had natuurlijk haar eigen verklaring: de superioriteit van het nationaalsocialisme tegenover de decadentie van de westerse democratieën. Deze gedachte deed niet alleen opgang in Duitsland maar ook in de verslagen staten. Het sloot aan bij een diep cultuurpessimisme dat al sinds de eeuwwisseling in Europa steeds populairder aan het worden was en haar gelijk bevestigd meende te zien door de tragedie van de Eerste Wereldoorlog, de armoede vanwege de Grote Depressie en nu als beslissende bewijs door de militaire ondergang van het Westen. Vooral in Frankrijk ontstond er al vanaf 1940 een apart genre van oorlogsliteratuur waarin men zich ongeremd overgaf aan zelfkritiek en allerlei fundamentele fouten zocht te openbaren in het Franse volkskarakter, zoals hedonisme en defaitisme. Die stemming zou na de oorlog nog lang doorwerken, bijvoorbeeld in het Franse existentialisme, en het Gaullisme zou zich presenteren als remedie tegen die vermeende kwalen.
In de rest van West-Europa was de doorwerking na de oorlog veel minder extreem en werd de nederlaag van 1940 al snel dienstbaar gemaakt aan de behoeften van de Koude Oorlog. Het enige wat de westerse democratieën echt fout zouden hebben gedaan was het voeren van een appeasement-politiek tegenover Hitler en het daarmee samenhangend verwaarlozen van de verdediging. De les was dat men die fouten tegenover de Sovjet-Unie niet meer mocht herhalen. Dat het Westen verloren zou hebben door een geringe investering in de defensie is nog steeds bepalend voor het beeld dat algemeen van de gebeurtenissen in 1940 leeft. Aangezien dat beeld volslagen onjuist is, zal men het niet terugvinden in de meeste populair-historische militaire boeken. Daar — maar ook bij professionele militaire opleidingen op lager niveau — is de gangbare verklaring dat de westelijke militaire commandanten zouden zijn blijven steken in de tactiek van de Eerste Wereldoorlog, terwijl hun Duitse tegenhangers zich openstelden voor revolutionaire vernieuwingen. Dat dit slechts een sterk vertekend en versimpeld beeld geeft van een zeer complexe werkelijkheid, daarvan zijn slechts de professionele tactici en gespecialiseerde krijgshistorici zich bewust. De huidige consensus bij militaire historici komt hierop neer dat de nederlaag allereerst werd veroorzaakt door de strategie van de Entente en zijn falende generaals. Deze strategie was fout omdat zij de Duitsers de gelegenheid gaf de zwakke punten van de in het algemeen toch sterke verdediging van de Entente met hun eigen sterke punten, zoals superieure motorisering en grote tactische bommenwerpermacht, gericht uit te buiten. Het grote succes van de operatie zou een gevolg geweest zijn van een gunstige samenloop van omstandigheden zoals het eigenzinnig optreden van enkele vooruitstrevende generaals (Walter von Reichenau en Guderian) en niet zozeer de uitwerking van een onderliggende doctrine of zelfs maar het officiële oorlogsplan. Wel was de effectiviteit van het optreden een uitvloeisel van de leer van de Auftragstaktik en de hoge professionaliteit van sommige leden van het Duitse officierenkorps.
Bronnen
|
| Siehe die Kategorie Schlacht um Frankreich von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |