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Frans Fritschy
Frans Fritschy
Frans Fritschy bei der Arbeit in seinem Atelier, 1988
persönliche Daten
Vollständiger NameFrancis William Maria Fritschy
Geboren12. August 1920
Verstorben2. März 2010
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Beruf(e)Bildhauer
Leitdaten
Stil(e)bildlich
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur
Engel mit Maiskolben (1954); eine der sechs Kommunionschienen für die Kapelle des Zeemanshuis in Rotterdam, (aktueller Standort unbekannt)
Simultaner Schachtanz (1976-1992; Detail) in Messing und Plexiglas

Franciscus Wilhelmus Maria (Französisch) Fritschy (Rotterdam, 12. August1920 - Ögstgeest, 2. März2010) war ein NiederländischBildhauer.

Leben und Arbeiten

Fritschy war der jüngste Sohn einer katholischen Familie mit neun Kindern und Enkel des Besitzers des damals berühmten Café-Restaurant Fritschy an der Maas in Rotterdam. 1948 heiratete er Gerda Hollander, mit der er vier Kinder hatte, und starb am 2. März 2010 in einem Pflegeheim in Oegstgeest.

Bildung, Ausstellungen und Lehre

Von 1940 bis 1944 studierte er Bildhauerei und Modellierung an der Akademie der Bildenden Künste (jetzt Willem de KooningAkademie) in Rotterdam unter der Leitung des Bildhauers Gerard Hoppen (1885-1956). 1946 gewann er die Silbermedaille (höchste Auszeichnung) im Wettbewerb dieser Akademie für Absolventen während des Krieges. Im selben Jahr etablierte er sich als freier Künstler mit einem Atelier in 12A Oosteinde in Rotterdam. Von 1943 bis 1948 gab er auch Kurse an der Glashütte in Leerdam. Zusammen mit Mari Andriessen, Charles Vos, Cephas Stauthamer, naja. tummers, Geurt Brinkgreve, Wim Harzing und Wim van Hoorn 1949 nahm er an der dritten Ausstellung zeitgenössischer religiöser Kunst der 'Pro Arte Christiana' in . teil Heerlen. Ende 1953 stellte er mit Johan van Berkel, Wim Chabot, Thomas Nixo, Kees van der Laan, George Notenboom, Adrian van der Plas, Anthony Shop, Maria Winkel-Hendriks und Bob Zijlmans in dem Großhandel Gebäude in Rotterdam. Trotz der Anerkennung seiner Arbeit durch Kollegen und Kritiker konnte er als freier Künstler seinen Lebensunterhalt nicht verdienen. Bis 1954 lebte er mit seiner Familie in tiefer Armut. 1954 erhielt er jedoch eine Anstellung als Lehrer für Bildhauerei und Modellierung an der Akademie der Bildenden Künste in Rotterdam, wo er bis zu seiner Pensionierung 1982 arbeitete. Zu seinen Schülern gehörte der Rotterdamer Bildhauer Ton Voortman. Seit 1954 hatte er sein Atelier zu Hause in der Voorschoterlaan 39a in Rotterdam. 1960 stellte er im Gebäude von . aus Das freie Volk in Rotterdam mit ua einer markanten „Tram-Haltestelle mit Wartenden“ aus Blechdosenstücken.

Skulptur

Fritschy machte zunächst viele kleine genrehafte Arbeiten in work Terrakotta und Holz, bei denen die adäquate Darstellung der Ausdruckskraft des menschlichen Körpers in alltäglichen Alltagssituationen besonders auffällt. Er schuf auch Skulpturen für eine Reihe von Unternehmen in Rotterdam und darüber hinaus (das Central Bodehuis, die NABEK, die städtische Wassergesellschaft), kleine Arbeiten und Porträts für Privatpersonen, religiöse Arbeiten für eine Reihe von katholischen Schulen Francis College und der Nicholas-Witsen-Schule in Rotterdam, das St. Catharina Lyceum, jetzt Square College von Maerlant im Eindhoven), das H. H. Laurentius und Elisabeth, die RC-Kathedrale von Rotterdam, und arbeiten für das RC Zeemanshuis Stella Maris. Leider das schöne Eichenholz Kommuniontafeln, die er 1954 für die Kapelle des Neubaus dieses Zeemanshuis an der Willemskade (erbaut 1952/3; Architekten A. Kauft und H. Nefkens) gegenwärtiger Aufenthaltsort unbekannt. Das Denkmal wurde bei den Matrosengräbern auf dem RC-Friedhof aufbewahrt Saint Laurentius in Rotterdam (1957) und die Lamm Gottes im Park an der Raadhuislaan, den er 1962 im Auftrag der Gemeinde anfertigte rechts meiden. Sein frühestes Werk zeigt einen Einfluss von Mendes da Costa und Wilhelm von Rabbitenburg. Ab etwa 1954 entwickelte er, teilweise unter dem Einfluss des Architekten-Malers Thomas Nix, einen viel kraftvolleren eigenen Stil, dessen erster deutlicher Exponent die zwei Meter hohe Statue der Heiligen Katharina im Saal des heutigen Gebäudes war. Square College Van Maerlant in Eindhoven, das 1954 als Catharina Lyceum von Thomas Nix erbaut wurde. Im Laufe der sechziger Jahre geriet er in eine Krise und machte einige Jahre lang kaum noch etwas Neues. Um 1975 nahm er seine Tätigkeit wieder auf. Er hat einen neuen Stil entwickelt, vor allem in neuen Materialien gearbeitet Messing- (gelbes Kupfer) und Plexiglas, gipfelnd in einer 'Schachsimulation' in einem 2,60 m langen Plexiglas Vitrine mit zwanzig in Kupferlocken skizzierten Spielern in charakteristischen Posen und einem Großmeister in Plexiglas (begonnen 1976, abgeschlossen 1992).

Literatur

  • Wantje Fritschy (in Zusammenarbeit mit Frits Fritschy), Das Leben eines Künstlers im zwanzigsten Jahrhundert. Frans Fritschy, Bildhauer, 1920-2010 (Nimwegen 2011).
  • morgens hammacher, Skulptur dieses Jahrhunderts und eine Skizze ihrer Entwicklung im neunzehnten Jahrhundert (Rotterdam 1955) p. 68.

Externe Links

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