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Franz Mehring (Schlawe, die Gegenwart slawno, 27. Februar1846 - Grunewald Biene Berlin, 29. Januar1919) war ein Deutscher marxistisch Historiker, Publizist und Politiker.
Mehring arbeitete Zeit seines Lebens hauptsächlich im Journalismus. Zunächst arbeitete er für bürgerlich-liberale Zeitschriften und Zeitungen, wechselte aber 1891 zum sozialdemokratischSPD. Ab 1916 hörte er mit Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg an die Führer der Spartakusbond.
Studie
Mehring arbeitete mehrere Jahre für die Wochenzeitung jaren Die Neue Zeit, für die er auch mehrfach den redaktionellen Kommentar geschrieben hat. Mehring begann 1866 ein Studium der Geschichte und Philologie Leipzig. Hier lernte er die Gründer der SPD kennen August Bebel und Wilhelm Liebknecht. 1868 setzte er sein Studium in Berlin und arbeitete für die Zeitung Die Zukunft, eine bürgerliche und liberale Zeitschrift. Deutschlandweit bekannt wurde er zwischen 1871 und 1874 durch seine Tätigkeit als Parlamentskorrespondent des "Oldenberg'schen Korrespondenzbüros", für das er über die Sitzungen des Reichstags und des Landtages berichtete.
Frankfurter Zeitung
Sein Ruf war so, dass Leopold Sonnemann bat ihn, für seine beiden zu arbeiten Frankfurt Zeitungen Frankfurter Zeitung und Die Waage. Sie waren progressiv-liberale Zeitschriften. Sonnemann war Liberaldemokrat und trat für eine Versöhnung zwischen Bourgeoisie und Arbeiterklasse als Ausweg aus der gesellschaftlichen Polarisierung ein. Trotzdem kam es zwischen Mehring und Sonnemann zu einem Konflikt. Mehring galt als extrem aufbrausend und leicht verärgert. Er verließ seine Redaktion und zog nach Berlin. Ob der Konflikt mit Sonnemann auf der Grundlage von Mehrings Vorwürfen entstand, Sonnemann und andere Redakteure hätten mit ihrer Berichterstattung die Börse gewinnorientiert manipuliert, ist nicht klar. Die Vorwürfe wurden nie bewiesen. In dieser Zeit, 1882, promovierte Mehring in Leipzig.
Berliner Volkszeitung
1884 wurde Mehring Chefredakteur der liberalen Volkszeitung in Berlin. In seinen Kommentaren zog er gegen das sozialistische Gesetz in den Krieg, das Von Bismarck durch das Parlament gegangen. Mehring wurde so zum Sprecher des fortschrittlichen liberalen Bürgertums gegen Bismarcks Politik. Mehring wurde jedoch 1890 gefeuert, weil er Literaturkritiker war Franz Lindau öffentlich angezeigt. Lindau rief die Berliner Theater per Brief auf, seine Ex-Geliebte Elsa von Schabelsky zu boykottieren. Für Mehrings Angriff auf Lindau wurde Mehring von der Presse kritisiert. Er wurde gefeuert und blieb mit einem Groll gegen die bürgerliche Tagespresse zurück. Er hat sich in seinem Buch mit der bürgerlichen Presse beschäftigt Kapital und Presse. Ein Nachspiel zum Herbst Lindau ab 1891.
SPD und Spartacusbond
1891 trat Mehring der SPD bei. Er begann regelmäßig in . zu veröffentlichen Der wahre Jacob. Nach seinem Wechsel zur SPD wurde er 1902 Chefredakteur der Sozialistischen Leipziger Volkszeitung. Zwischen 1906 und 1911 lehrte er mit Rosa Luxemburg und Heinrich Cunow an der Parteischule der SPD. Von Anfang an Erster Weltkrieg Mehring geriet zunehmend in Konflikt mit den Revisionismus der Sozialdemokraten Edward Bernstein. Er befürwortete mehr außerparlamentarische Aktionen, als der Parteiführung lieb war, und lehnte die Kriegskredite (zusammen mit Liebknecht) ab. 1916 trat er der Spartakusbond und war einer der Führer der Bewegung. Wegen der Gründung des Spartakusbundes wurde Mehring zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Nachdem Karl Liebknecht durch seine Festnahme sein Parlamentsmandat verloren hatte, kandidierte er als Ersatz. Er gewann sein Mandat im Landtag von Preußen, aber nicht im Reichstag.
Historiker
Als Historiker ist Mehring wichtig für seine Geschichte der deutschen Sozialdemokratie, eines der ersten Werke zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Deutschland. Sein Buch Lessing-Legende von 1892 ist ein gutes Beispiel für eine historisch materialistische Geschichtsschreibung.
Franz Mehring starb im Sanatorium im heutigen Berliner Stadtteil Grunewald an einer Lungenentzündung und ist auf dem Berliner "Sozialistischen Friedhof" Friedrichsfelde in Berlin beigesetzt. gleichnamiger Stadtteil.
Arbeit
- Kapital und Presse. Ein Nachspiel zum Herbst Lindau (1891)
- Die Lessing-Legende (1892)
- Geschichte der deutschen Sozialdemokratie (1897/98)
- Weltkrach und Weltmarkt, in: Vorwärts (1900)
- Eine Geschichte der Kriegskunst (1908)
- Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters (1910/11)
- Karl Marx (1918)