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Fred Bervoets
Fred Bervoets
Vorstellungsgespräch 2006
persönliche Daten
Vollständiger NameFred Bervoets
GeborenSchloss, 12. Mai1942
GeburtslandFlagge von Belgien Belgien
Beruf(e)Maler
Zeichner
Grafiker
Leitdaten
aktive Jahre1960 - heute
Stil(e)Neo-Expressionismus
Kobra
Neue Wilde
RKD-Profil
offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Fred Bervoets (Schloss, 12. Mai1942)[1] ist ein BelgierMaler, Zeichner und Grafiker.

Lebenszyklus

Er wurde während der Zweiter Weltkrieg und wuchs im Rauch der auf Fabriken in dem Hafen zu Zwijndrecht und im schatten der Kirche von Schloss. Er besuchte Kurse an der Königliche Akademie der Schönen Künste zu Antwerpen und bei der Höheres Institut für Bildende Künste Dort. Seine Lehrer waren Antoon Marstboom, Rik Slabbinck, Julien Creytens und René De Coninck. Bereits während seines Studiums genoss er Anerkennung, er erhielt die Laurent-Meeus-Preis (1961), die Camiel Huysmans-Preis (1963) und war Preisträger von „300 Jahre Akademie“ (1964).

Es uvre van Bervoets zeigt nein Homogenität oder Kontinuität im engeren Sinne des Wortes. Beide thematisch wenn stilistisch seine Arbeit erfährt einiges an Veränderungen. Sein Oeuvre wird daher oft in „Serien“ unterteilt. Die Zeit von 1964 bis 1970 war geprägt von Einflüssen aus der Kobra-Bewegung Dabei bleiben die Werke stets eng mit Bervoets Lebens- und Ideenwelt verbunden. Ab 1970 gibt es oft Tauchen Schlangen und gutartig Figuren in seinen Werken. Sie sind die Vorboten der Spaghetti - beschäftigt Geschichten in einem psychedelisch Atmosphäre auf immer größer Leinwände. In der Zeit 1972-1974 verließ er diese intensive Arbeitsweise und Totems und Schränke auf der Vorderseite. Darüber hinaus nutzt er zunehmend die Montagetechnik, Wo ist er Radierung kombiniert, schneidet und färbt und klebt sie auf die Tücher oder mit Nägel und Schnüre binden. In dieser Zeit benutzte er hauptsächlich grau, Blau und Grün mit rot - aggressiv - Akzente. Das geht in eine Serie Grautöne ('75).[2]

In seinen Werken nach dieser Zeit hallt Wut und Trauer über den Verlust seines Farbbruders wider Jan Cox 1980 und das Drama von Wounded Knee am 27. Februar 1973. Außerdem vergrößert er kleine anekdotische Kritzeleien mit dem Episkop und malt sie neu. 1982 stellte er im KMSKA in Antwerpen und ein Jahr später erhielt er den Lobende Anerkennung von der Jury der European Graphics in Baden-Baden, nach seiner Teilnahme am 17. Biennale von Sao Paulo. Er illustrierte auch Werke des Dichters Marcel van Maele und als Maler-Grafiker machte Bervoets mehrere Chart-Editionen (Radierung, Siebdruck, Lithographien und poster) und Diagrammordner.

Ab 1987 zeichnen sich seine Arbeiten aus durch verstümmeltSelbstportraits und Narben und seine Werke werden weniger Erzählung. Sie wurden oft in der Dunkelheit der Nacht mit Acrylfarbe auf unvorbereitet Tücher. Das gleiche Jahr war auch geprägt von der NevadaZyklus, eine Serie Eindrücke - meist auf braun Geschenkpapier oder Tarntuch - von seiner Reise zum Mojavewüste und sein Besuch dort Albert Szukalski. 1991 erhielt er den Staatspreis für Bildende Kunst und 1994 stellte er seine Arbeiten neben denen von Jean-Michel Basquiat(1960-1988) unter dem Titel Ein Museum im Entstehen in dem Scottsdale Center for the Performing Arts zu Scottsdale. Im Jahr 2004 wurde die Louis-Paul-Boon-Preis ihm zugeteilt. 2007 stellte er im MUHKA in Antwerpen und wurde 2009 vom Fotografen veröffentlicht Dirk Vermeire ein Fotobuch über Bervoets, in dem er ihn in seinem Alltag porträtiert.[3]

Bemerkenswert in seinen neueren Arbeiten ist die Tatsache, dass er immer mehr in seinen eigenen Szenen auftritt. So sieht er aus wie ein muskulöser Aborigines, Motorradfahrer oder in einer schmerzhaften Konstellation am Arzt.[4] Bekannte Werke aus dieser Zeit sind Glocken für Waffen (2002-'04), Willkommen zu Hause - Angeln (2000), Gastfamilie (2009) und Der Fall von Fred (2012). Diese sind in einer Dauerausstellung in der Galerie zu sehen Der schwarze Panther zu Antwerpen.[5] Er unterrichtete auch lange Zeit an der Königliche Akademie der Schönen Künste in Antwerpen; er war unter anderem der Lehrer davon Tom Liekens, Vaast Colson, Guy Donkers, Lieven Segers und Cindy Wright.

Bervoets, der in Antwerpen lebt und arbeitet, hat unter anderem in Antwerpen, Deurle, Gent, Heusden-Zolder, Knokke, Mecheln, Moskau, auf amerikanisch Wüste von Nevada, Ostende, Turnhout und in seiner Heimatregion Burcht-Zwijndrecht.

Ausgewählte Bibliographie