WikiDer > Gleichmut
Gleichmut ist ein Zustand psychischer Stabilität und Ruhe. In diesem Zustand herrscht Gleichmut des Geistes, indem man sich der vorbeiziehenden Körperempfindungen, Gedanken und Emotionen bewusst ist. Dieser Zustand psychischer Stabilität und Ruhe wird von stressigen und schmerzhaften Situationen nicht beeinflusst und ist das Gegenteil von Neurotizismus, Unruhe und Angst.
Emotionale Stabilität
Emotionale Stabilität ist Teil eines Gleichmuts. Das Persönlichkeitstheorie von Hans Eysenck hat gezeigt, dass Menschen mit einem niedrigen Neurotizismus widerstandsfähiger gegen Stresssituationen sind. Mit Gleichmut weiß man sich über die Situation zu stellen, sie zu verstehen und zu überblicken und sich nicht von ihr beeinflussen zu lassen. Ein gleichgesinnter Mensch ist kein gleichgültiger Mensch. Die emotionale Stabilitätsdimension des Neurotizismus hat ihre Grenzen. Zum Beispiel ist Neurotizismus und damit emotionale Stabilität bei Stämmen in Bolivien nicht vorhanden Amazonas-Regenwald.[1]
Gleichmut in Religionen
Gleichmut kommt in mehreren Religionen als Tugend vor. Gleichmut ist also der Bewusstseinszustand, der während der Meditationen gesucht wird. Innerhalb der Buddhismus heißt dieser Zustand? Upekka[2] und im Hinduismus ist Gleichmut ein Begriff für Brahmane beschreiben. Gleichmut fällt in vier erhabene Geisteszustände, die genannt werden Brahmaviharā, die gesucht wird von Yoga.
Gleichmut ähnelt Ataraxie, aber der Seelenfrieden, auf den sich Ataraxie bezieht, ist ein Zustand der Freude, während im Gleichmut Glück und Freude transzendiert werden.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|