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Georges Lonque

Georges Lonque (Gent, 8. November1900Brüssel, 3. März1967) war ein BelgierKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Violinist. Er war ein Sohn des Komponisten, Musikpädagogen und Bratschisten Séraphin Lonque und der ältere Bruder des Komponisten, Musikpädagogen und Pianisten Armand Lonque.

Lebenszyklus

Lonque erhielt seinen ersten Musikunterricht von seinem Vater, der unter anderem Violalehrer an der Königliches Konservatorium von Gent früher gewesen. Er studierte im Alter von 11 Jahren am Königlichen Konservatorium von Gent mit Oscar Roels (Solfeggio), Johan Smith (Violine), Albert Zimmer (Kammermusik), Leon Moeremans (Harmonie und Kontrapunkt) und Emile Mathieu und Martin Lunssens (Fuge). 1927 gewann er den Emile-Mathieu-Preis für seine Sonate Fis-Dur für Violine und Klavier. In den Jahren 1927 und 1929 war er Teilnehmer der Prix ​​de Rome Wettbewerb und bekam einen 2. Preis für die Kantate Antigone.

Mit einem Stipendium der belgischen Regierung konnte er an einem Studientripreis teilnehmen Deutschland, Österreich und Frankreich und kam in Kontakt mit den Komponisten Richard Strauss, Robert Heger (1886-1978) und Gabriel Pierne.

Als Geiger war er mit dem Orchester der Königliche Oper in Gent (1914-1932). 1935 war er der Gründer der Foyer de la Musique de Chambre und durchgeführt während der Zweiter Weltkrieg die Genter Opernkonzerte.

Lonque war als Dozent (Monitor) am Königlichen Konservatorium von Gent (1924) Probenlehrer für Gehörbildung (1927-1930) und Harmonielehrer (1932-1965). Er war auch ab 1938 als Nachfolger von Karel De Sutter Direktor der Urban Music Academy in Ronse bis 1965.

Als Komponist erhielt er 1930 den Preis der Musikstiftung Königin Elisabeth für seine symphonische Dichtung Aura ausgezeichnet und 1937 erhielt er für seine Streichquartett der preis der Maison d'Art aus Brüssel. 1949 wurde ihm die Goldmedaille der Stadt verliehen Paris für Aufführungen und Veröffentlichungen seiner Werke in Frankreich ausgezeichnet.

Kompositionen

Arbeiten für Orchester

  • 1926Impressionen d'Hemelryck, auf. 5
  • 1926La danse au clair de lune, für Violine und Orchester, op. 7
  • 1930Aurasymphonische Dichtung, op. 13
  • 1933Wiener Walzer, auf. 17
  • 1934Gedicht de la Mer, für Orchester, op. 19
  • 1935Bilder von Orient, für Altsaxophon und Orchester, op. 20
  • 1939Porzellane von Sachsen, auf. 25
  • 1943Präludium und Arie, für Cello und Orchester, op. 30
  • 1944Estrella, für Violine und Orchester, op. 37
  • 1948Konzert in h-Moll, für Violine und Orchester, op. 40

Messen und andere Kirchenmusik

  • 1941Missa pro Pace, für Tenor, Männerchor und Orchester (oder Orgel)
  • 1941Benedikt Deus, für Tenor, gemischten Chor (ad libitum) und Orgel, op. 27

Vokalmusik

Kantaten

  • 1927Le Rossignol, für Solisten, gemischten Chor und Orchester, op. 8
  • 1929Antigone, für Solisten, gemischten Chor und Orchester, op. 12

Lieder

Kammermusik

  • 1925Sonate in Fis-Dur, für Violine und Klavier
  • 1930Laune, für Violine und Klavier, op. 14
  • 1930Bilder von Orient, für Altsaxophon (oder Viola) und Klavier
  • 1937Streichquartett f-moll-, auf. 24
  • 1943Präludium und Arie, für Cello und Klavier, op. 30
  • 1950Idole - Idole, für Klarinette und Klavier, op. 41
  • Gedicht de la mer, für Violine und Klavier, op. 19

Werke für Klavier

  • 1924Chanson ein Bercer, auf. 1
  • 1929Danse espagnole - Spanischer Tanz, auf. 10
  • 1929Nuits d'automne - Herbstnacht, auf. 11
  • 1939Sonatine D-Dur, auf. 32
  • 1942Danse mauresque - Maurischer Tanz, auf. 29
  • 1945Sonatine G-Dur, auf. 36
  • 1947Kapitän Pimpol, auf. 39
  • 1952Voilier - Segelboot, auf. 42
  • 1955Nocturne, auf. 45
  • 1952Tableaux d'une chambre bleue, auf. 43

Literaturverzeichnis

  • Flavie Roquet: Lexikon: Flämische Komponisten, die nach 1800 geboren wurden, Roeselare, Roularta Books, 2007, 946 S., ISBN 978-90-8679-090-6
  • Thierry Levaux: Dictionnaire des compositeurs de Belgique du moyen âge à nos jours, Ohain-Lasne: Editions Art in Belgium sprl, 2006. 736 S., ISBN 2-930338-37-7

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