WikiDer > Gerhard von Are
Gerhard von Are (Burg Are, ±1100 - Bonn, 1169) war ein Kleriker, was wäre wenn Prost von dem Kapitel des Heiligen Servatius im Maastricht und der Cassius-Marker in Bonn hatte großen Einfluss auf die Romantik Kirchenbau um die Mitte des 12. Jahrhunderts.
Leben und Tod
Gerard stammte aus der einflussreichen Familie der Grafen aus Are. Er war wahrscheinlich der zweite Sohn von Diederik I van Are und war daher für eine geistliche Laufbahn bestimmt. 1124 wurde er Propst des Cassisusstifts in Bonn und baute damit die beherrschende Stellung seiner Familie entlang der Rhein deutlich verstärkt. Gerard wurde wahrscheinlich vor 1154 Propst des Sint-Servaas-Kapitels in Maastricht, eine Position, in der er Arnold van Wied gefolgt. Gerard van Are war auch ein Jubel der Lebuinus-Kirche im Deventer. 1156 hoffte er, die Nachfolge von Arnold van Wied als Erzbischof von Köln, aber Kaiser Friedrich I. Barbarossa gelang es, das zu verhindern. Er wurde ein ArchDiakon aus Köln.
Gerard van Are starb 1169 in Bonn und wurde dort im Münster Kirche begraben. Auf seinem leider verschollenen Grabdenkmal, von dem noch eine Zeichnung aus dem 18. Jahrhundert erhalten ist, ist er mit dem Ostteil des Bonner Münsters und einem Buch abgebildet.
Arbeiten
1149 kaufte er das unvollendete Schloss Drachenfels vom Erzbischof Arnold I. von Köln und ließ es demontieren. Von der Burg ist nur noch eine Ruine erhalten.
Gerard van Are gilt als der wichtigste Baumeister von dem Bonner Münster, einer der bedeutendsten romanischen Bauten im Rheinland. Besonders der östliche Teil beeindruckt mit einem hohen Apsis mit Zwergengalerie und flankieren Chortürme. Auch der Kloster wurde unter Cheers Van Are erstellt und befindet sich noch weitgehend im Originalzustand. Die renovierte Kirche wurde 1153 geweiht. Um 1160 ordnete er (wahrscheinlich) den Bau der St. Helena-Kapelle, die Hauskapelle des Bonner Kapitels.
Nachdem Van Are auch Propst in Maastricht geworden war, startete er auch dort eine Baukampagne. Lange galt die Ostseite der Bonner Münsterkerk als Vorbild für die Kirche des Heiligen Servatius, aber 2002 zeigte die Kunsthistorikerin Elizabeth den Hartog, dass das Gegenteil der Fall war. Die Ostpartei Maastricht entstand wahrscheinlich unter der Herrschaft von Gerard van Ares Vorgänger Arnold van Wied.[1]
1166 ließ Van Are die sterblichen Überreste der Heiligen Cassius und Florentius in Bonn exhumieren und in kostbare Reliquien Platz. Auch der Kölner Erzbischof war bei der Zeremonie anwesend Reinald van Dassel vorhanden. Ungefähr zu dieser Zeit begannen sie in Maastricht, wahrscheinlich auf Initiative von Gerard van Are, mit der Produktion des Notfallbox um die Knochen von Heiliger Servatius hinstellen.[2]

Ostparty St. Servatius-Kirche

Ostparty Bonner Münster

Kloster Bonn
St. Helena-Kapelle, Bonn

Notfallbox, Maastricht

Verschollenes Grabdenkmal, Bonn

Skulptur in Bonn
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
- Doppler, P., 'Liste der Propstei des Freistaatskapitels von St. Servaas in Maastricht (800-1797). Im: Veröffentlichungen (PSHAL LXXII). Maastricht, 1936
- Hartog, E. den, Romanische Skulptur in Maastricht. Maastricht, 2002
- Kroos, R., Der Schrein des Heiligen Servatius und die vier zugehörigen Reliquiare in Brüssel. München, 1985
- Nisen, J., Bonner Personallexikon. Bonn, 2011
- Niesen, J., 'Gerhard von Are, Propst des Bonner St. Cassiusstifts von 1124 bis 1169'. Im: Bonner Geschichtsblätter (Band 57/58), Bonn, 2008
- Ubachs, P. und I. Evers, Historische Enzyklopädie Maastricht. Zürich, 2005
| Siehe die Kategorie Gerhard von Arec von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
| Vorgänger: Arnold van Wied | Ein Hoch auf das Sint-Servaas-Chapter in Maastricht ± 1152 - 1164. spätestens | Nachfolger: Christian von Buch |