WikiDer > Kreis Wertheim
Es Kreis Wertheim war einer der Fränkische Kreits gehörenden Landkreis innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
Seit 1142 sind die Gräber von Wertheim erwähnen. Ihr Besitz stammte von den Grafen von Henneberg, die dieses Gebiet in einer Schlacht mit den Fürstbistum Würzburg. Um 1200 gelang es den Grafen, ein Territorium zwischen den Gebieten der Kurfürstentum Mainz und das Fürstbistum Würzburg. Trotz vieler Mühen konnten sich die Grafen behaupten und erwarben 1327 Teile des Ruhm Breuberg, wo von 1407 bis 1497 ein jüngerer Zweig regierte.
Unter Graf Georg II. (1521-1530) Reformation umgesetzt. 1556 starb das Grafenhaus mit seinem Sohn Michael III. aus. Erbe war sein Schwiegervater Graf Lodewijk van Stolberg-Königstein-Rochefort, der seinen Wohnsitz nach Wertheim verlegte. Es gelang ihm, seine drei Töchter mit der Grafschaft zu verpfänden. Nach seinem Willen folgte ihm 1574 eine gemeinsame Regierung seiner Schwiegersöhne: Dirk VI. van Manderscheid-Kerpen und Lodewijk III. van Löwenstein. zusätzlich Grafen von Erbach einen Anteil an der Herrschaft Breuberg zu erwerben. Nach einiger Zeit beschlossen die Schwiegersöhne, eine wechselnde Regierung zu bilden, und schließlich gelang es Lodewijk III.
Nach dem Tod von Lodewijk van Stolberg im Jahr 1574 geht ein Teil des Erbes verloren:
- der Hauptteil mit Wertheim kommt an die Schwiegersöhne
- die Hälfte der Herrschaft Breuberg kommt an den Landkreis Erbach (Eigentumswohnung)
- Freudenberg, Schweinberg, Lauterbach und Remlingen fallen als geräumte Lehen an das Fürstbistum Würzburg
- Billunghausen, etc stehen vor der Tür Grafschaft Castell.
1598 kam der Rest der Grafschaft ungeteilt an die Graf von Löwenstein. Es folgte der dritte Würzburger Twist von 1598 bis 1618, wobei 1607 die Ämter Schweinberg und Lauterbach an das Fürstbistum Würzburg zurückfielen.
Das Haus Löwenstein-Wertheim berichtet am 10.10.1611:
- Löwenstein-Wertheim-Virneburg
- Löwenstein-Wertheim-Rochefort
Die erste Filiale erwarb es in den 1600er/1615/1623er Jahren Landkreis Virneburg. Der zweite Zweig konvertierte 1621 zum Katholizismus. Während der Dreißigjähriger Krieg die beiden Zweige standen in den Lagern der Gegner. Je nach militärischer Lage kontrollierte der eine oder andere Zweig die Regierung. Nach Kriegsende 1648 wurde beschlossen, dass beide Zweige die Grafschaft Wertheim im gemeinsamen Besitz behalten sollten.
Am 3. April 1711 wurden die Grafen des Zweiges Rochefort zum Fürstenfürsten erhoben und erhielten 1713 Sitz und Stimme im Rat der Fürsten der Reichstag.
1730 wurde Rosenberg, das zur Reichsridderschap gehörte, vom fürstlichen Zweig Hatzfeld gekauft, 1731 von Kleinheubach von der Grafschaft Erbach. 1747 wurde es Landkreis Püttlingen erworben von der Grafschaft Leiningen-Emichsburg und 1750 von der Dhaun . Spielbezirk.
Am 14. April 1767 wurde die Erstgeburt durch den gräflichen Zweig und 1768 durch den fürstlichen Zweig eingeführt.
Durch die Annexion des linken Rheinufers durch Frankreich 1797/1801 gingen Virneburg, Rochefort, Chassepierre, Püttlingen, Scharfeneck usw. verloren.
In Absatz 14 der Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 wurde folgendes vereinbart:
- Für den Verlust der Grafschaft Püttlingen und der Herrschaften Scharfeneck, Gugnon u.a. erhält der Fürst von Löwenstein-Wertheim: die beiden Ersten an die Kurfürstentum Mainz gehörenden Dörfer Wörth und Trennfurt, die erste der Fürstbistum Würzburg Ämter Rothenfels und Homburg, die Abteien Brombach, Neustadt und Holzkirchen, die zum Fürstbistum Würzburg gehörenden Gebiete Widdern und Thalheim. All dies unter der Bedingung, dass das Amt Homburg und das Kloster Holzkirchen gegen ewiges Interesse an das Kurfürstentum Bayern abgetreten werden.
- Die Grafen von Löwenstein-Wertheim erhalten für den Verlust der Grafschaft Virneburg: das Amt Freudenberg, die Kartause Grünau, das Kloster Triefenstein und die Dörfer Montfeld, Rauenberg, Wessenthal und Trennfeld.
Die Ämter Homburg und Holzkirchen wurden mit Vertrag vom 19.12.1803 an Bayern abgetreten.
Ab 1803 hießen die Filialen Löwenstein-Wertheim-Freudenberg und Löwenstein-Wertheim-Rosenberg.
Artikel 24 der Rheinanleihengesetz vom 12. Juli 1806 unter die Oberhoheit des Großherzogtums Baden gestellt: die Besitzungen der Fürsten und Grafen von Löwenstein-Wertheim, bis auf das linke Mainufer mit Ausnahme der Grafschaft Löwenstein, der Teil der Bezirk Limpurg-Gaildorf das zu den Grafen Löwenstein-Wertheim und den Herrschaften Heubach, Breuberg und Habizheim gehörte. Dito unter der Souveränität der Frost-Primat die am rechten Mainufer gelegenen Besitzungen der Fürsten und Grafen von Löwenstein-Wertheim. Das war also der Mediatisierung.
1810 kam es zu Grenzkorrekturen: Wörth, Laudenbach und Kleinheubach wurden vom Großherzogtum Baden an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt abgetreten.
Durch die Wiener Kongress wurde das Fürstentum Aschaffenburg, das ursprünglich zum Fürstenstaat und später zum Fürstentum gehörte Großherzogtum Frankfurt an Bayern abgetreten. Damit kamen auch die durch den Frostprimas mittelgroßen Teile des ehemaligen Landkreises Wertheim nach Bayern.
Durch Grenzverträge, die nach dem Wiener Kongress Wörth, Laudenbach und Kleinheubach wurden 1818 vom Großherzogtum Hessen-Darmstadt an das Königreich Bayern abgetreten. 1819 trat das Großherzogtum Baden das Amt Steinfeld an die Königreich Bayern. Steinfeld war Territorium, das 1803 vom Fürstbistum Würzburg an Löwenstein-Wertheim gekommen war.
Eigentum
- Kreis Wertheim
- Teil der Büros Remlingen und Schwanberg (gemeinsam mit Castell)
- die Büros Königheim, Laufenbach, Kleinheubach
- die Herrschaft Breuberg (gemeinsam mit Erbach)
- Rochefort, Chassepierre, Montaigne, Herbemont (Stolberg-Erbe)
- Scharfeneck (ursprünglich im Besitz der Grafen von Löwenstein)
Regent Filiale Virneburg
| Regierung | Name | geboren | verstorben | Familie |
|---|---|---|---|---|
| 1574-1611 | Ludwig III | 17-2-1530 | 13-3-1611 | Sohn Friedrichs I. von Löwenstein |
| 1611-1618 | Christopher Louis | 3-5-1568 | 17-2-1618 | Sohn |
| 1618-1657 | Friedrich Louis Lo | 2-3-1598 | 11-6-1657 | Sohn |
| 1657-1681 | Louis Ernst | 21-3-1627 | 19-9-1681 | Sohn |
| 1657-1683 | Friedrich Eberhard | 14-8-1629 | 23-3-1683 | Bruder |
| 1657 | Albrecht | 20-8-1647 | 17-3-1688 | Bruder |
| 1681-1689 | Joachim Frederik | 15-12-1666 | 28-6-1689 | Sohn von Louis Ernst |
| 1681-1698 | Eucharius Casimir | 22-3-1668 | 1-1-1698 | Bruder |
| 1683-1721 | Hendrik Frederik | 13-2-1682 | 31-3-1721 | Sohn von Friedrich Eberhard |
| 1688-1698 | Wilhelm Friedrich | 19-2-1673 | 8-4-1718 | Sohn von Albrecht |
| 1721-1790 | Johan Lodewijk Vollrath | 14-4-1705 | 4-2-1790 | Sohn von Hendrik Frederik |
| 1721-1779 | Charles Louis | 29-2-1712 | 26-3-1779 | Bruder |
| 1779-1806 | Friedrich Karel Gottlob | 29-7-1743 | 3-8-1825 | Sohn |
| 1790-1806 | Johan Karel Louis | 10-1-1740 | 16-2-1816 | Sohn von Johan Lodewijk Vollrath |
Regent Filiale Rochefort
| Regierung | Name | geboren | verstorben | Familie |
|---|---|---|---|---|
| 1611-1644 | Johan Dietrich | 31-1-1585 | 6-3-1644 | Sohn Ludwigs III |
| 1644-1672 | Ferdinand Karel | 18-5-1616 | 27-1-1672 | Sohn |
| 1672-1718 | Maximilian Karel | 14-7-1656 | 26-12-1718 | Sohn |
| 1718-1735 | Dominic Marquard | 7-11-1690 | 11-3-1735 | Sohn |
| 1735-1789 | Karel Thomas | 7-3-1714 | 6-6-1789 | Sohn |
| 1735-1780 | Theodor Alexander | 18-9-1722 | 27-2-1780 | Bruder |
| 1780/9-1806 | Dominic Constantine Constant | 16-5-1762 | 18-4-1814 | Sohn |