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Heribert von Köln Heiliger Heribertus | ||||
| Erzbischof von Köln | ||||
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Heribert-Statue (Kölner Rathaus) | ||||
| Geboren | ca 970 zu Würmer | |||
| Ist gestorben | 16. März1021 zu Köln | |||
| Anbetung | katholische Kirche | |||
| Schrein | Heribert-Heiligtum (12. Jahrhundert), Köln-Deutz | |||
| Namenstag | 16. März / 30. August (Diözese Köln) | |||
| Attribute | Stab | |||
| Liste der christlichen Heiligen | ||||
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Heribert von Köln (Würmer, ca 970 - Köln, 16. März1021) war im Mittelalter ein bedeutender Geistlicher. Er war unter anderem Erzkanzler von Deutschland und Italien, und Erzbischof von Köln. Heribert wird auch verehrt als römisch katholischHeilige.
Biografie
Heribert van Keulen stammte vermutlich aus der weit verzweigten Familie der Konradinen.[1] Die Besitztümer seines Vaters Hugo, der möglicherweise der Grabtitel bohren, waren im Wormsgauw (bei Würmer) und das Einrichgouw (im Taunus). Ein Bruder von Heribert war Graf von Werngouw (warngau?). Zwei seiner Söhne waren Bischöfe von Eichstätt. Heriberts Halbbruder mütterlicherseits war Bischof Heinrich I. von Würzburg.
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Heribert wurde an der Wormser Domschule (etwa zeitgleich mit der späteren the Papst Gregor V) und der Gorze . Abtei. Er wurde dann Prost von dem Domkapitel Worms. Bischof Hildebold von Worms, das ist auch der Kanzleramt am kaiserlichen Hof erfüllt, Heribert an den Hof von Kaiser Otto III, der ihn 994 zum Kanzler von Italien genannt. Ein Jahr später erhielt Heribert seine Ordination zum Priestertum. 995/96 ließ er die ihm gebotene Gelegenheit, Bischof von Würzburg zu werden, an sich vorbeiziehen; an seiner Stelle wurde sein jüngerer Bruder Hendrik Bischof. 998, nach Hildebolds Tod, folgte er ihm als Bundeskanzler.
Ein weiteres Jahr später, auf dem Kriegspfad in Italien, wurde er vom Kölner Domkapitel gewählt. Erzbischof von Köln, eine Wahl, die bald sowohl vom Kaiser als auch vom Papst ratifiziert wurde. Barfuß und bescheiden kehrte er nach Köln zurück und am Weihnachtstag 999 war er Kölner Dom geweihten Erzbischof. Da es Heribert auch gelang, beide Kanzlerämter zu behalten, war er einer der mächtigsten Männer am kaiserlichen Hof und eine der treibenden Kräfte hinter der Renovatio imperii Romanorum (die Erneuerung des Alten Römisches Reich in Form von Heiliges Römisches Reich - siehe auch translationio imperii). Ein wichtiger Akt in diesem Zusammenhang war die Öffnung des Grabes von Karl der Große im Aachen, im Beisein von Kaiser Otto III.
Heribert war beim Kaiser, als er 1002 in der Festung Paterno (nahe Civita Castellana) ist gestorben. Unter schwierigen Umständen begleitete er den Trauerzug zurück nach Aachen, wo der Kaiser beerdigt werden wollte. Bei der anschließenden Königswahl unterstützte Heribert den Herzog von Konradine Hermann II. von Schwaben. Dieser verlor jedoch die Schlacht von Heinrich IIder später zum römischen König gekrönt wurde. Heribert legte daraufhin das Kanzleramt nieder, widmete sich aber weiterhin der Sache Conradins. Zum Beispiel 1003 auf der Synode von ihm verhindert he Dietenhofen, dass die Ehe zwischen Konseil I von Kärnten und Mathilde von Schwaben wurde von den Bischöfen für ungültig erklärt, wie es Kaiser Heinrich II. gewünscht hatte. Dennoch schloss sich Heribert 1004 dem Kaiser auf seinem Feldzug nach Rom an.
Im Jahr 1007 war Heribert eng an der Gründung des Bistum Bamberg von Heinrich II. gegen den Willen seines Bruders Heinrich, Bischof von Würzburg. Am 30. November 1015 segnete er zusammen mit Bischof Balderic II. von Lüttich die St. Bartholomäus-Kirche im Lüttich im. 1017 versöhnte er die he Luxemburger mit dem inzwischen gekrönten Kaiser Heinrich II. Am Ende seines Lebens erfüllte Heribert den letzten Wunsch Ottos III Deutz, bei Köln, a Abtei zu Ehren gegründet werden Maria. 1020 konnte die Abteikirche geweiht werden.
Im Jahr 1018 weigerte sich Heribert, militärische Maßnahmen gegen die in zu ergreifen Zutphen Verstecken der Conradine-Zählung Otto von Hammerstein, der aus taktischen Gründen von Kaiser Heinrich II. exkommuniziert worden war. Heribert vermittelte auch zwischen einigen anderen Unruhestiftern am Niederrhein: Graaf Balderik von Duffelgouw, seine Frau Adela von Hamaland und ihre Gegner, wobei Heriger dafür sorgte, dass Adelas beträchtliche Besitztümer in kirchliche Hände fielen. Zuvor hatten Balderik und Adela bereits eine Reihe von Schenkungen für das von Heribert gegründete Kloster in Deutz gemacht, darunter Gehöfte in Euskirchen, Letzte, Rheinen, Velp, Stellen und Rijnwijk (vermutlich Randwijk Biene Wageningen).
Heribert starb am 16. März 1021 in Köln. Er wurde in der von ihm gegründeten Abteikirche in Deutz beigesetzt.
Erbe
Heiligsprechung
Kurz nach Heriberts Tod im Jahr 1021 entwickelte sich sein Grab in Deutz zu Wallfahrtsort. Bald, zwischen 1046 und 1060, die ersten Hagiographien vom Ursprung von van Lüttich Mönch Lantbert von Deutz: der Vita sancti Heriberti und der Miracula sancti Heriberti (siehe Ressourcen).
Beamter Heiligsprechung bis zum Papst war im Mittelalter noch nicht üblich und bei Heribert wohl auch nie vorgekommen. Eine angebliche Heiligsprechung durch einen Papst Gregor ist vermutlich eine Fälschung aus dem 12. Jahrhundert.[2] In dieser Zeit nahm die Verehrung Heriberts stark zu, vor allem bei den Abtei aus dem auch aus dem Lütticher Raum Rupert von Deutz (1120-1129), der wie Lantbert a Vita sancti Heriberti schrieb, wobei er sich teilweise auf seine Arbeit bezog.

Heribert-Schrein
Am 30. August 1147 wurde der Elevation Ort der Gebeine von Heribert, die im Mittelalter a Heiligsprechung. Um 1175, die Relikte des Heiligen, der in einem kostbaren Reliquiar, der sogenannte Heribert-Schrein, der als bedeutendes Beispiel der Maas-Rheinländischen Silberschmiedekunst gilt.[3] Das Heiligtum befand sich zunächst in der Stiftskirche Deutz, wurde aber Ende des 19. Hauptaltar steht auf einem Steintisch, der von vier grünen Marmorsäulen getragen wird.
Der Schrein hat die Form eines länglichen Hauses mit Satteldach und misst 153 x 68 x 42 cm. Der Kern besteht aus Eiche, die mit bearbeiteten, vergoldet Kupferplatten und Edelsteine. Die Fassade zeigt ein Bild in hohe Erleichterung Christi mit dem Porträt von Heribert unten. Auf der hinteren Fassade ist Maria dargestellt als sedes sapientiae zwischen zwei Engeln. An den Längsseiten des Schreins sind sechs Apostel abgebildet. Dazwischen sind in Emaille Champlevé Bilder von Altes TestamentPropheten Gesendet. Auf dem Dach sind Emailmedaillons angebracht, die Episoden aus dem Leben des Heiligen Heribert darstellen.[4]
Sowohl das Aussehen des Schreins als auch die ikonografisch Programm hat große Ähnlichkeit mit dem Notfallbox von Heiliger Servatius (von 1165-1200) im Schatzkammer der Basilika des Heiligen Servatius.[5] Kunsthistoriker haben auch Ähnlichkeiten mit anderen Reliquien in der Umgebung festgestellt, darunter dem Domitian-Schrein und dem Mengold-Schrein in Huy,[6] der Hadelinus-Schrein in Schraubstock,[7] das Heiligtum Karls des Großen in Aachen,[8] und eine Reliquienwand des Oda-Schreins in amay (jetzt im Britisches Museum im London).[8]
Spätere Ehrungen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dem Kölner Rathausturm eine Statue von Heribert van Keulen als einer der 124 Verdienten für die Stadt Köln hinzugefügt. Die Sandsteinstatue wurde vom Bildhauer Friedrich Lindenthal geschaffen. Eine Marmor-Gedenktafel für Heribert befindet sich in der Walhalla im Donaustauf Biene Regensburg.
Heribert-Kirchen
Von der Abtei Deutz aus der Zeit Heriberts ist nichts mehr erhalten. Vom späteren Kloster sind nur noch wenige übrig Romantik Gewölbekeller sind erhalten geblieben. Die Klosterkirche heute Alt St. Heribert genannt, stammt aus dem Jahr 1663. Die nahe gelegene Kirche Neu St. Heribert, ebenfalls Duxer (Deutzer) Dom genannt, ist ein Romanische WiedergeburtSäulenbasilika von 1891-96. In dem Bistum Köln sind mehrere andere Kirchen Heribert gewidmet, unter anderem in Hallenberg, Kreuzau und Eschweiler über Feld.
Im holländischen Dorf Odyke (Gemeinde Bunnik) ist die Spätgotik Kirche St. Heribert an der Stelle, an der seit 1230 eine Heribert geweihte Kirche stand. Auf Belgisch Remersdaal (Fütterungsbereich) befindet sich die neugotischSt. Heribert-Kirche. In dem Polieren Stadt Wodzislaw Slaski 1982 wurde dem Hl. Heribertus eine neu gebaute Kirche geweiht.
Alte St-Heribert-Kirche, Köln-Deutz

Neue St-Heribert-Kirche, Köln-Deutz

St.-Heribert-Kirche, Hallenberg

St-Heribert-Kirche, Odijk
Quellen, Anmerkungen
- Hermann Cardauns: 'Heribert'. Im: Allgemeine Deutsche Biografie (ADB), Bd. 12. Leipzig, 1880, p. 110ff (Online-Text)
- Lantbert von Deutz: Vita Heriberti, Miracula Heriberti, Gedichte und liturgische Texte, hrsg. Bernhard Vogel (Monumenta Germaniae Historica, SS rer. Keim. in Usumer Scholle. 73). Hannover, 2001. ISBN 3-7752-5473-0 .
- Rupert von Deutz: Vita Heriberti. Kritische Ausgabe mit Kommentaren und Forschungsergebnissen, hrsg. Peter Dinter (Veröffentlichungen des Historischen Vereins für den Niederrhein, #13). Bonn, 1976. ISBN 3-7928-0385-2
- Valerie Figge: Die Einordnung der Heiligengeschichte in die Heilsgeschichte. Zur Bildvita des Heribertschreins. Colonia Romanica, #13, 1998, S. 110-117
- Renata Kroos, Der Schrein des Heiligen Servatius und die vier zugehörigen Reliquiare in Brüssel. München, 1985
- Heribert Müller: Zur Kanonisationsbulle für Erzbischof Heribert von Köln. Rheinische Vierteljahrsblätter, #40, 1976, S. 46–71
- Heribert Müller: Heribert, Kanzler Ottos III. und Erzbischof von Köln. Köln, 1977
- Heribert Müller: Heribert von Köln (um 970–1021), Rheinische Lebensbilder, #8, 1980, S. 7–20 (Online-Text)
- Heribert Müller: Heribert, Kanzler Ottos III. und Erzbischof von Köln. Rheinische Vierteljahrsblätter, #60, 1996, S. 16-64
- Ekkart Sauser: 'Heribert von Köln'. Im: Biographical-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL), Teil 21. Nordhausen, 2003, ISBN 3-88309-110-3 , pp. 648–650
- Erich Wisplinghoff: 'Heribert'. Im: Neue deutsche Biografie (NDB) Teil 8. Berlin, 1969, ISBN 3-428-00189-3 , s. 614 (Online-Text)
- ↑Dieser Verdacht beruht auf dem häufigen Vorkommen des Namens Heribert in dieser Familie und der Besitzverteilung.
- ↑Siehe: Heribert Müller (1976).
- ↑Siehe: Heribert Müller (1996), insbesondere S. 60 mit Hinweis. 100 (unter Hinweis auf neue dendrologische Erkenntnisse). Siehe auch: Martin Seidler: Der Heribertschrein - Rekonstruktionen und Vergleiche, Colonia Romanica, #13, 1998, pp. 71-109.
- ↑Siehe: Valerie Figge (1998), p. 110-117.
- ↑Kross, pp. 103-104
- ↑Kross, pp. 102-103
- ↑Kross, pp. 97-98
- ↑ einbKross, pp. 120-124
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| Vorgänger: Everger | Erzbischof von Köln 999-1021 | Nachfolger: Pilger |
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