WikiDer > Hermann Nitsch

Hermann Nitsch
Nitsch im Jahr 2012

Hermann Nitsch (Wien, 29. August1938) ist ein österreichisch bildender Künstler. Er ist einer der Hauptvertreter der sogenannten Wiener Aktionismus. Hermann Nitsch organisierte zusammen mit Otto Mühl und Adolf Frohner unzählige Aktionen (Theaterveranstaltungen ähnlich der Ereignis).

Es Weltanschauung von Hermann Nitsch wurde stark beeinflusst von Autoren wie Marquis de Sade, Friedrich Nietzsche, Sigmund Freud und Antonin Artaud.

Hermann Nitsch studierte Diagramm in Wien und konzentrierte sich dann auf die Malerei. Im 1961 seine ersten Bilder entstanden mit gegossener Farbe (deutsch:Schüttbilder).

In dem 60er Jahre er entwickelte die Grundideen für seine Orgien-Mysterien-Theater: eine Synthese von Malerei, die Architektur, Theater, Musik-, und tanzen. Nitsch will Theater und bildende Kunst mit uralten Opferritualen verbinden, die von Sigmund Freud als „Totemmahlzeiten“ bezeichnet wurden. Er möchte alle Sinne der Zuschauer und Teilnehmer maximal stimulieren, damit ein Bewusstseinszustand erreicht wird, in dem der Lebensprozess intensiv erlebt wird. Das Opfer, oft in Form von a Kreuzigung ist zentral. Tierblut und Organe werden über die nackten Körper gegossen und drapiert. Seit 1971 veranstaltet Hermann Nitsch regelmäßig 'Orgie-Mystery-Performances' auf dem Nachlass von Schloss Prinzendorf im Hauskirchen. Hermann Nitsch arbeitet als Autor an Stücken, die aus äußerst präzisen Regieanweisungen und grafisch notierten Musikkompositionen bestehen.

Denn die Kombination 'barbarischer' Opfer mit christlichen liturgischen Elementen in seiner blutigen Aktionen nicht nur Tierschützer, sondern auch Theologen und Verteidiger der offiziellen Moral beleidigt, ist sein Werk durchaus umstritten.

Späte Anerkennung erhielt sein Lebenswerk durch Aufführungen in Wiener Burgtheater am 19. November 2005 und durch eine Retrospektive im Martin-Gropius-Bau zu Berlin in 2007.

2005 wurde er mit dem Großer Österreichischer Staatspreis unterscheiden.

Im September 2009 war Hermann Nitsch Hauptgast beim Inkubieren-Festival in Tilburg.

Externe Links