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Hugo Debaere
Hugo Debaere
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persönliche Daten
Vollständiger NameHugo Debaere Bogaert
GeborenGent, 1958
VerstorbenDort, 1994
GeburtslandBelgien
Beruf(e)Bildender Künstler
Leitdaten
Stil(e)Moderne Kunst
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Hugo Debaere (Gent, 1958 Dort, 1994) war ein BelgierKünstler die in der Disziplin der bildende Kunst mit Hilfe von zeichnen, Installation, gemischte Medien, Farbe, Fotografie, bildhauen und Video.

Studium und Autodidakt

Debaere studierte 'Künstlerische Bildung' ‒ Abteilung '1/2' der Höheren Kunsterziehung an der Städtisches sekundäres Kunstinstitut Gent (S.S.K.I.). Ein erfolgreiches und fruchtbares künstlerisch-kulturpädagogisches Experiment, das beginnt siebziger Jahre entstand und wurde am Ende dieses Jahrzehnts aufgelöst. Aufgrund des hohen künstlerischen und allgemeinen kulturellen Niveaus des Sekundarbereichs konnte sich Debaere wie andere Kommilitonen nicht im darauffolgenden höheren Zyklus niederlassen. Trotz dreijähriger künstlerischer Ausbildung und sogar einer wilden Zeit im Königliche Akademie der Schönen Künste Gent G immer noch weitgehend als selbst erlernt in Betracht gezogen werden.

Gastlehrer Sint Lucas und Artist in Residence in Wiesbaden

Debaere war Gastdozentin an der Hogeschool Sint-Lukas Brüssel die heute Teil der Hochschule für Kunst und Architektur. Seine Einladung von 1993 zu Wiesbaden, wo er zusammen mit Danny Matthys war 'Artist in Residence' im örtlichen Zoo und arbeitete unter anderem erstmals mit Elefantenkot.

S.M.A.K. und M.H.K

Debaere hat ein bedeutendes künstlerisches Erbe, das sich größtenteils in Gent befindet S.M.A.K. befindet sich kurz nach seinem plötzlichen und völlig unerwarteten Tod im Jahr 1994. Zwischen seiner ersten Ausstellung und seinem Tod lagen nur 15 Jahre. Trotz seiner relativen Isolation, weil er erst kurz vor seinem Tod (und dann vorsichtig) entdeckt wurde, reichte dies aus, um eine massiv besuchte Beerdigung zu gewährleisten. Gründungs-Ehrendirektor und Dokumenta IX (1992) Kurator RitterJan Hoet hat 1995 eine erste Retrospektive im Museum für Zeitgenössische Kunst (MHK) in Gent zu Ehren des Werks von Hugo Debaere eingerichtet. Debaeres Arbeit nahm einen prominenten Platz während der berühmten Ausstellung „Equal life is“ im Jahr 2006 im SMAK ein.

uvre

Hugo Debaere versuchte, sein persönliches Umfeld visuell mit Dingen wie alten Kulturen und seiner Liebe und seinem tief verwurzelten Wissen über das zeitgenössische Afrika zu verbinden. Hugo Debaeres Hängeskulpturen sind bekannt für durchaus figurativ anmutende Motive wie eine riesige Brust, eine hockende Figur, die eine Zigarette raucht, einen zerquetschten Elefanten, eine Schlange oder die „Nase Afrikas“. Diese Bilder sind unter anderem aus Kuhdung modelliert, ohne auch nur den Anschein von Unentgeltlichkeit und Spektakel zu erwecken. Die Skulpturen sind gekonnt und das bricht sofort alle Aura und Mythologie, die um ein Kunstwerk herumhängt. Die Verweise auf Afrika Die Zeichnungen und Bilder evozieren eine große Verbindung mit der Art und Weise, wie Kunst in Afrika (noch) als bedeutungsvolle, kollektiv erlebte Zeichen in das soziale Gefüge eindringt. Seine Eindrücke und Gedanken über die mögliche Bedeutung von Kunst für den Einzelnen drückt er in erster Linie nicht alltäglich aus, ein Bild, das an die Art und Weise erinnert, wie afrikanische Kinder Einwegdosen in Spielzeuge, ist 'Peaux Allumees'. Diese Skulptur besteht aus einem bunten Ölfass, das mit mehreren Schnitten in einen verspielten Mann mit hervorstehender knallroter Zunge verwandelt wurde. Die Methode der Materialgewinnung ist ein roter Faden durch Debaeres skulpturale Produktion. Seine Archetypen stellen wieder einen Mann mit beiden Füßen auf den Boden; seine arbeit führt zu einem unvollendeten dialog zwischen kunst und wortlosen wesen des lebens. Hugo Debaere modellierte und zeichnete Gedanken in Formen und Zeichnungen, die eine Bedeutung von innen evozieren. In seiner Debützeit (Ende der 1970er, Anfang) achtziger Jahre) arbeitete er meist räumlich ‒ grafisch mit abstrakten geometrischen Flächen. Später gibt es auch eine Periode, die in gewisser Weise der Neo-Expressionismus, das Transavanguardia Italiana die Jungen Italiener oder aus der deutschen Neuen Wilden Die neuen Wildenz.B. arbeiten A. Rimbaud. Sein Werk ist auch mit dem des niederländischen internationalen Malers derselben Generation vergleichbar; René Daniels. Mitte der achtziger Jahre gibt es dann eine bemerkenswerte und aufsehenerregende Performance und Installation mit Malerei und Kostümen ("Killimanjaro") in Zusammenarbeit mit SKI ‒ Kommilitone und Künstler Philippe Tonnard. Es folgt eine Mischung aus Themen aus der klassischen Antike, Intimismus und auch dem ersten Auftreten von 'Afrika' durch monumentale Zeichnungen und Malereien auf Papier. Erst ab Wiesbaden er beginnt mit 'behandeltem Kot' zu arbeiten. Wichtige Werke von Debaere sind Teil der ständigen Sammlung der Holländer Bonnefantenmuseum in der Sektion Internationale Zeitgenössische Kunst, die von Aldo Rossic.

Galerie Richard Foncke und Lightmachine Agency

Debaere war mehrfach zu Gast mit einer Einzelausstellung des verstorbenen Galeristen Richard Foncke in der ehemaligen internationalen Galerie für zeitgenössische Kunst in Gent, Belgien. Bei der Lightmachine Agency wurde auch 2009 seiner Arbeit große Aufmerksamkeit geschenkt, zusammen mit der von u.a. René Heyvaert.

2019 steht Hugo Debaeres Arbeit unter der Leitung von Bruthausgallery, De Collectie (S.M.A.K.) und der Familie Debaere. So gab es beispielsweise im März 2019 eine erste Teilretrospektive mit dem Titel „Sic Transit Gloria Mundi“ in der Bruthausgallery (BE).

Tradition

Das Werk des amerikanischen zeitgenössischen Künstlers Bruce Nauman hat das Werk und Leben von Hugo Debaere maßgeblich beeinflusst. In seiner Jugend und seinem Debüt waren Kasimir Malewitsch und auch Arthur Rimbaud wichtig. Während der Die Neunziger empfangen Georges Bataille beeinflussen.

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