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Jan (Maria Walter Michel) Ritter Hoet (Löwen, 23. Juni1936 – Gent, 27. Februar2014) war ein BelgierKurator beschäftigt sich mit dem Studium, der Anleitung und dem Schutz zeitgenössischer bildende Kunst. In den flämischen Medien war er oft Medien Kunstpapst erwähnt.
Biografie
Jan Hoet war eines der sieben Kinder des Kunstsammlerarztes und Psychiater Joseph Hoet und Agnès Veys. 1962 heiratete er Liliane De Boever. Er besuchte zunächst die Kunstakademie in Gent, wurde aber dort ausgewiesen, weil er zu wenige Kurse besuchte. Dann besuchte er die staatliche Normalschule in Gent, wo er Regentschaft (Lehramt) in den bildenden Künsten. 1961 begann er als Kunstlehrer an der Staatlichen Mittelschule von Oostakker und mit 28 ist er gegangen Kunstgeschichte studieren an der Universität Gent. Während seiner Studienzeit wurde Jan Hoet 1965 Präsident des Kunsthistorischen Kreises. 1969 gründete er die Westhoek Art Academy, an der er bis 1975 lehrte.[1] 1975 wurde Hoet zum Direktor des Museums für Zeitgenössische Kunst in Gent ernannt, das damals in mehreren Räumen des Museums untergebracht war Museum der Schönen Künste in Gent und der Vorgänger der Städtisches Museum für zeitgenössische Kunst (S.M.A.K.).[2][3] Als Hoet Ende 2003 als Kurator des SMAK in den Ruhestand treten musste, folgte ihm der Amerikaner Peter Doroshenkoder dieses Amt ein Jahr lang innehatte.
In Flandern und darüber hinaus ist Hoet für den Enthusiasmus bekannt, mit dem seine Vision von Kunst bekannt wurde. Diese Leidenschaft sorgte dafür, dass einige ihn manchmal den Flämischen nannten Kunstpapst namens. auf seinem Lehrplan eine Reihe von Großveranstaltungen sind aufgeführt, mit denen er die Kunst unter die Leute bringen wollte und umgekehrt.
Mit dem vieldiskutierten Projekt Chambres d'Amis Ab 1986 brach die Kunst buchstäblich aus dem Museum aus und Dutzende Kunstwerke von 50 international renommierten Künstlern wurden entworfen und in Privathäusern in Gent ausgestellt. Im Jahr 2000 eroberte die Kunst mit Hoets Konzept die Genter Innenstadt Über die Kanten. Vor allem die Schinkenspalten von Jan Fabre sorgte für Aufsehen.[4]
Auch in der Kunstwelt war er international hoch angesehen. Als Kurator hat er Ausstellungen auf der ganzen Welt realisiert, von Montreal bis Lissabon und von Tokio bis Mexiko-Stadt. So hat er die Ausstellungen organisiert Dokumenta IX (1992)[5] im Kassel, Wellen über das Wasser (1995) in Tokio und Sonsbeek 9 (2001) in Arnheim[6]
Von 2003 bis 2008 war Hoet künstlerischer Leiter des by Frank Gehry entworfen MARTa Herford museum („M“ steht für Möbel, „ART“ für Kunst und „a“ für Ambiente) in Deutschland. Im Frühjahr 2008 organisierte er eine Ausstellung mit dem Titel Ad absurdum mit starkem intuitiv zusammengeführte Bilder.
Anfang 2008 wurde berichtet, dass er vom Kunstsammler kunst Egidio Marzona wäre von seiner sperrigen angezogen worden Kunstsammlung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Sammlung Marzona, archivieren.
Am 23. Juni 2012 wurde er in ein Krankenhaus in eingeliefert Soltau im Niedersachsen was sich später als schwere virale Lungeninfektion herausstellte. Er wurde eine Woche lang künstlich angelegt artificial Koma gehaltenen.[7] Hoet war wegen seiner angeschlagenen Gesundheit oft in den Nachrichten.
Am 19. Januar 2014 erlitt Hoet auf dem Weg zur Nierendialyse einen Herzinfarkt. Ein schnelles medizinisches Eingreifen verhinderte eine Verschlechterung seines Zustands.[8] Am 9. Februar wurde er jedoch wieder aufgenommen, woraufhin er am 27. Februar starb.[9] Nach dem Tod von Jan Hoet spricht die Kunstwelt vom "Ende einer Ära"[10] Die Beerdigung fand am 5. März 2014 in der St. Pauls Kirche in Gent statt.

Ab 29. September 2014 ist der Platz zwischen den Städtisches Museum für zeitgenössische Kunst und der Museum der Schönen Künste im Gent, auf Beschluss des Genter Stadtrates, dem 'Jan Hoetplein'. Das untere Zeichen besagt: „Gründer, Kurator und treibende Kraft des SMAK“.[11]
Hoets neueste Ausstellungen und Aktivitäten
St. Johannes in Gent
2012 organisierte Jan Hoet in Zusammenarbeit mit dem Kurator Hans Martens und parallel zur Veranstaltung Spur, die Wechselausstellung St. Johannes in dem St.-Bavo-Kathedrale von Gent mit Installationen unter anderem Jan Fabre, Wim Delvoye, Berlinde De Bruyckere, Thierry De Cordier und Jan Van Oost und mit Videos von Michael Borremans und David Claerbout. Die meisten Werke hatten die biblischIkonographie als Ausgangspunkt und so skizzierte die Ausstellung das Verhältnis der zeitgenössischen Kunst zu den heilig. Den Arbeiten wurde zum Beispiel der Hintergrund gegeben Krypta, es hoher Chor und der Barock Seitenaltäre der Kathedrale. Aufgrund der Platzierung der Installation Leben Tod Liebe Hass Vergnügen Schmerz von Bruce Nauman an einer Trauertafel diese Arbeit erhielt einen Aufpreis. Die Fotos von Dirk Braeckmann der Falten der Gewänder in der Lamm Gottes in dieser Kathedrale nachdrücklich auf diesen „Bezugspunkt“ der abendländischen Kunst verwiesen.
China
Jan Hoet wurde inzwischen gebeten, die nächste Biennale von . zu moderieren Yinchuan in dem Chinesisch den Innenraum zu organisieren und zu gestalten. Dies geschah im Oktober 2012 und stand unter der Schirmherrschaft des britischen Künstlers Damien Hirst.
Diese Ausstellung war sein erstes chinesisches Projekt. Die Kuratorin stellte verschiedene Disziplinen vor und zeigte eine Auswahl zeitgenössischer Kunst aus art Asien und den Westen, ohne ein Konzept oder Thema vorauszusetzen. So funktionieren beide Ai Weiwei und Huang Yong Ping ab Neo Rauch, Marlene Dumas, David Claerbout und Hans Op de Beeck auf dem Programm. Hoe organisierte trotz seines unterschiedlichen Gesundheitszustandes alles. Die Chinesen schränkten ihn einmal ein, weil sie sich Sorgen um seine Gesundheit machten, da er sich Anfang 2012 eine virale Lungeninfektion zugezogen hatte.
Gelb
Geboren in Leuven und aufgewachsen in Geel in seiner Kindheit,[12] Hoet organisierte das umfangreiche Mittleres Tor Ausstellung an vier Standorten in dieser Stadt. In dieser Ausstellung kombinierte er die Arbeit von Künstlern und psychiatrischen Patienten. Zu sehen gab es unter anderem Arbeiten Paul Klee, René Magritte, Pablo Picasso, Francis Picabia und zeitgenössische Künstler wie Jan Fabre, Fred Bervoets und Wim Delvoye neben der Arbeit von Menschen mit psychischen Problemen, die ihr Ventil, wenn nicht ihre Therapie, in der Kunst fanden.
Ostende
Die letzte von ihm mitkuratierte Ausstellung (Oktober 2014 bis April 2015) ist die von international MuZee im Ostende unter dem Titel Das Meer. Er selbst sagte damals: "Ich habe als Kurator der internationalen Ausstellung The Sea noch ein Projekt am Laufen. Das ist das letzte, danach nehme ich nichts mehr."[13]
Karikatur
Fotograf zusammen mit seinem Busenfreund Rony Erbe Jan Hoet zeichnete Ende der 1960er Jahre Comics; eine Publikation davon wurde 2006 neu aufgelegt Professor Peeh und die Voesjesmen beim Verlag Oogachtend. Andere Geschichten waren Die Römer, Wien und Kwek und Die donnernden blauen Birnen. Sie wurden jedoch nie veröffentlicht. Hoets Affinität zum Comic wurde auch 1987 deutlich, als er im Museum für zeitgenössische Kunst in Gent eine Ausstellung über die europäische visuelle Geschichte organisierte.
Auszeichnungen
- 1988 Preisträger der Preis Passe-Partout (Preis für die beste europäische Ausstellung wegen Chambres d'Amis)
- 1992 Goethe-Medaille (Für sein Engagement für die Verbreitung deutscher Kultur im Ausland.)
- 1993 Kulturpreis der Provinz Ostflandern
- 1997 Ernennung zum Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres de la République Francaise (Ritter des Ordens für Kunst und Literatur der Französischen Republik).
- 2000: Ehrenbürger der Gemeinde Vlamertinge
- 2000: Aufnahme in persönlicher Funktion im belgischen Adelsstand, mit dem Titel Ritter
- 2001: Ehrendoktor des Universität Gent.
- 2009: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland[14]
- 2011: Preis der Flämischen Gemeinschaft für allgemeine kulturelle Verdienste
- 2013: Ehrenbürger der Stadt Gelb
- Ritter des Leopoldsordens und Offizier des Kronenordens
Politik
1994 übernahm Hoet für die CVP nahm als Listenschieber an den Kommunalwahlen für Gent teil. Er wurde gewählt, trat aber sein Mandat nicht an.[15]
In der Populärkultur
- In dem Nero-Album Das S von Sottebie (1989) Nero stellt seine Bilder aus. Er behauptet in Streifen 44, dass "Jan Hoet hier reingekommen ist. Er ist wieder weinend rausgegangen. So wurde er 'erwischt'". Detektiv Van ZwamBeim Blick auf Neros gescheiterte Werke bemerkt er trocken: "Ich kann es nicht glauben."
- Chris Van den Durpel imitierte Hoet und machte ihn einst zu einer seiner Figuren.
- Im ersten Album von Die lackierten Vernepelingskes (1998) bringen Jan Bosschaert und urbanus einige Gemälde von Bosschaert nach Jan Hoet. Laut Bosschaert kaufte Hoet die Werke "um Kollegen zu schenken, die er nicht mag". Urbanus lädt aber auch einige Schafe in den Truck. Als sie schließlich in Hoet ankommen, sind die Gemälde mit Exkrementen bedeckt, die Hoet für "wunderbar" und "sehr organisch" hält.
- Im Album "Xavier in the Mash" von F. C. Die Meister Jan Hoet – auf dem Album Jan Sjapo genannt – spielt eine entscheidende Rolle.
- Er wurde einmal auf den Lastwagen (Müllwagen) von Ivago, dem Abfallverwertungsunternehmen in Gent, gesehen, um diesem damals jungen Unternehmen zusätzliche Werbung zu machen.
- Er war einst Amateurboxer und eröffnete als Statement sogar eine Ausstellung im S.M.A.K. als Boxer gegen einen amerikanischen Künstler.
Literatur
- René De Bok: Jan Hoet: Zwischen Mythos und Realität, 2003, ISBN 9022317609
- E. & P. Coppens, Who is Who in Flandern, 2003.
- Humbert de Marnix de Sainte Aldegonde, tat present de la noblesse belge, Annuaire 2007, Brüssel, 2007.
- Laurens DeKeyser, In der Welt von Jan Hoet, Verlag Borgerhoff & Lamberigts, 2008
- ludo bekker, Jan Hoet zwischen Kunst und Psychiatrie, im: Talent, 9. Oktober 2013
Externer Link
- Gespräch mit Jan Hoet, 2012[toter Link]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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