WikiDer > Gustav Seitz
Gustav Seitz | ||||
![]() | ||||
Käthe Kollwitz Denkmal (1958), Berlin | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 11. September1906 | |||
| Verstorben | 26. Oktober1969 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Beruf(e) | Bildhauer, Zeichner, Grafiker | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | abstrahiertbildlich | |||
| RKD-Profil | ||||
| ||||

Gustav Seitz (Mannheim-Neckarau, 11. September1906 – Hamburg, 26. Oktober1969) war ein DeutscheBildhauer, Zeichner und Grafiker.
Leben und Arbeiten
Bildung
Seitz war der Sohn von a Stuckateur, der seine Ausbildung im väterlichen Betrieb mit einem Baupraktikum als Stuckateur und Stuckateur erhielt. Ab 1922 arbeitete er als Steinmetz und später als Steinbildhauer im Atelier des Bildhauers August Dursy in Ludwigshafen. Außerdem belegte er Zeichen- und Designkurse an der Gewerbeschule Mannheim Bei der Maler und Grafiker W. Murano. Von 1924 bis 1925 studierte er Bildhauerei bei Georg Schreyögg an der Landeskunstschule Karlsruhe. Seine Ferien verbrachte er im Atelier von Albert Lauermann in Detmold. 1925 wurde er in die aufgenommen Vereinigte Staatsschulen für freie und angewandte Kunst (die jetzige Universität der Künste Berlin) im Berlin-Charlottenburg. Er studierte bei den Bildhauern Ludwig Gies und Fritz Diederich. Er bekam sein erstes Atelier in der Berliner Kantstraße und a TerrakottaStatue wurde in der Galerie Flechtheim in Berlin ausgestellt. Von 1926 bis 1929 arbeitete er als Schuler und von 1929 bis 1932 als Meisterschüler des Bildhauers Wilhelm Gestel. 1932 machte er eine Reise nach Paris, wo er die Französisch Bildhauer Charles Despiau. Seine Bildhauerausbildung schloss er 1933 in der Meisterwerkstatt vom Professor Hugo Lederer.
1934-1950
Bis zum Ausbruch des Zweiter Weltkrieg er arbeitete als Bildhauer in Berlin. Er hatte viele Aufgaben und machte einige lange Reisen in der ganzen Welt Europa. Von 1940 bis 1945 war er im Militärdienst. 1943 wurde sein Atelier/Haus in der Berliner Burggrafenstraße bei einem Bombenangriff zerstört, alle vorhandenen Werke gingen verloren. Nach seiner Freilassung durch die Amerikaner richtete er 1945 sein neues Atelier in der Zähringer Straße im Berliner Bezirk ein Wilmersdorf. 1946 machte er im Auftrag des Vereins Opfer des Faschismus es in Zement ausgeführte monumentale Arbeit Totenmal für Weißwasser.[1] Im selben Jahr wurde er als Professor für Bildhauerei an die Hochschule für Bildende Künste Berlin-Charlottenburg.
1950-1958
1949 erhielt er für Totenmal für Weißwasser das Nationalpreis der of DDR (III. Klasse) und wurde 1950 Mitglied der Akademie der Künste der DDR. Dies führte zu seiner sofortigen Suspendierung vom Gymnasium Berlin-Charlottenburg und Seitz sind umgezogen Ost-Berlin, wo er in der Nachbarschaft wohnte pankow und ein Meisteratelier für Bildhaukunst fuhr fort, zu führen. 1952 besuchte er während einer Studienreise in Paris und Südfrankreich Pablo Picasso. Im selben Jahr unternahm er auch Reisen in die Sovietunion und besucht Moskau und Leningrad.
1958-1969
1958 vollendete Seitz das Gipsmodell für seine berühmteste Skulptur, die Käthe Kollwitz Denkvorrichtung, das 1960 auf dem Kollwitzplatz in . aufgestellt wurde Berlin Prenzlauer Berg. Seitz, die Kolwitz gekannt hatte, schuf die Skulptur nach einem ihrer Selbstporträts.
1958 wurde Seitz als Nachfolger von Edwin Scharff als Professor an der Hochschule für bildende Kunst Hamburg und er zog nach Hamburg. 1959 wurde er zur Teilnahme eingeladen documenta II in Kassel, sowie 1964 für documenta III und seine Arbeiten wurden im Deutschen Pavillon während der Biennale Venedig Venice im Italien. 1967 gab er krankheitsbedingt seine Professur auf und fertigte ab 1968 nur noch kleinere Werke an.
Arbeiten (Auswahl)
Neben weiblichen Akten umfasst das Werk von Seitz auch Porträts (unter anderem von Ernst Bloch, Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Martin Heidegger, Oskar Kokoschka, Thomas Mann und Heinrich Mann, Eduardo Paolozzi und Arnold Zweig), Erleichterungen, Zeichnungen und Grafiken.
- Eishockey (1927)
- Wascherin (1928)
- Eva (1947)
- Weinen (1949)
- Weiblicher Torso (1955)
- Käthe Kollwitz Denkmal (1958), Berlin
- Sitzende Maja[2] (1958/59), Bietigheim-Bissingen
- Kniende Negerin (1962)
- Groß Marina (1962)
- Flanschburger Venus (1963), Herzogenried Park in Mannheim
- Geschlagener Fänger (1963/1966)
- Junge ruhende Sappho (1964/1965) in Iserlohn und Wiesloch
- Deutsche Dogge[3] (1967/68) in Oldenburg
- Große Lauschende (1968) in Kiel
- Jungfrauenbrünnlein (1969)
Fotogallerie

Porträt Heinrich Mann, Berlin-Pankow

Kniende Negerin (1962), Hamburg-Alstervorland
Kniende Negerin (1962), Hamburg
Flanschburger Venus (1963), Mannheim

Junge ruhende Sappho (1964/65), Iserlohn
Junge ruhende Sappho (1964/65), Wiesloch
Große Lauschende (1968), Kiel
Siehe auch
Externe Links
- Deutsche Nationalbibliothek: Gustav Seitz
- Gustav Seitz Stiftung: umfassende Biografie
- Galerie an Gendarmenmarkt Berlin: Gustav Seitz Ausstellung 1999
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Siehe die Kategorie Gustav Seitz von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
