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Hugo Vrielynck

Hugo Vrielynck (Brügge, 22. Juni1910 - 3. April1990) war ein Belgier Journalist, Autor und Organisator.

Lebenszyklus

Vrielynck war ein Sohn von Arthur Vrielynck (1877-1918) und Pauline Wenmaekers. Sein Vater war ein Maler impressionistischer Stadt- und Landschaftsbilder. Am Ende von Erster Weltkrieg er wurde bei einem Luftangriff getötet, während er Südkreuzfahrt hat gemalt.

Hugo hat einen Master in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Gent. Er wurde Journalist.

Seine erste literarische Tätigkeit bestand darin, Theaterstücke für die Brüggeer Studentenvereinigungen zu schreiben, für die er auch Revues organisierte. Er war auch Gründer und Herausgeber von Signale, Jugendzeitschrift für Literatur und Wirtschaft (1931-1932).

In der Zwischenkriegszeit war er Mitglied der literarischen informellen Gesellschaft Die Mafia. Ab 1935 wurde er Chefredakteur der Flämische Wochenzeitung, die Wochenzeitung für Mitglieder der sozialistischen Gewerkschaften und Krankengewerkschaften des Kreises Brügge, gegründet von Achiel Van Acker.

Nach dem Krieg wurde er Presseattaché des Premierministers Achiel Van Acker und dann zum Justizminister Alfons Vranckx. Später wurde er der Öffentlichkeitsarbeit- Leiter der Universität Gent.

1976, vor kurzem im Ruhestand, gründete er in Brügge zusammen mit Beigeordneten Marie-Louis Maes-Van Robaeys, das Universität für das dritte Alter.

Er war zeitlebens als großer Liebhaber von Kleinvieh bekannt, vor allem von Angorakaninchen. 1938 war er Mitbegründer der Brügge Angora Club. Während der Zweiter Weltkrieg er war Vorsitzender der Angora-Züchter Groß-Brügge. Nach dem Krieg war er einer der Verantwortlichen für die Brügge Angora Club, wer in ihrem zimmer Der große Tiger in dem Moerstraat regelmäßig organisierte Besichtigungen und kleine Ausstellungen (bis 1968). In der sozialistischen Zeitung nach vorne viele Jahre war er verantwortlich für die wöchentliche Sektion „Pels en Pluim“, für die er ab 1962 überall reinrassige Züchter besuchte. Auch bei der Brugsch Handelsblad er hat Beiträge geleistet. Von 1949 bis 1952 veröffentlichte er unter dem Namen Zucht veröffentlichte eine eigene Zeitschrift, die dem Angorakaninchen gewidmet ist.

Veröffentlichungen

  • plage, Gedichte, Brügge, 1932.
  • Der Traum am Körper, dramatischer Dreiakter, o.D.
  • Das Leben eines Kutteljägers, Roman, 1938.
  • Brügge Beginenhof-Legende um Memling, 1939.
  • Brügge Legenden, Brügge, De Reyghere, 1940.
  • Legenden aus Brügge und anderswo, Brüssel, Westerling, o. J.
  • Fell und Feder, Leitfaden für Liebhaber von Kaninchen, Zwerghühnern und schicken Tauben, 1966.

Maurits Van Coppenolle schrieb, dass Vrielynck auch eine Biographie über Stendhal und eine vergleichende Studie zu Hamburg, Paris und Brügge. Diese Schriften wurden wahrscheinlich nie veröffentlicht.

Literatur

  • Maurice VAN COPPENOLLE, Hugo Vrielynck, in: Figuren aus der Brugsche, Brügge, 1936.
  • Im Gespräch mit Hugo Vrielynck, in: Brugsch Handelsblad, 8. Juli 1977.
  • Fernand Bonneur, Hugo Vrielynck, in: Lexikon der westflämischen Schriftsteller, Band 3, Torhout, 1986.
  • Stefan VANKERKHOVEN, Ehemaliger Journalist Hugo Vrielynck: „Die eigentliche Nachrichtensammlung ist aus dem Journalismus weitgehend verschwunden“, in: Brugsch Handelsblad, 20.10.1989.

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