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ICE 4
ICE 4 in Nürnberg (Nürnberg) Hauptbahnhof

Das ICE 4 ist ein Name für das Neueste Intercity-Züge von DB Fernverkehr.

Geschichte

Begonnen um 2008 Deutsche Bahn mit dem Ausschreibungsverfahren für den Ersatz von Lokomotiven durch Intercity und Eurocity an ihre Langstreckentochter DB Fernverkehr. In der ersten Ankündigung wurde eine Ausschreibung für 100 bis 130 Triebzüge vorgeschlagen. Es wurde kein bestimmter Zugtyp angegeben und die DB hatte nicht die Absicht, sich in den Konstruktionsprozess einzumischen - beides Lokomotivzüge wie z Schienenjet als Variationen der ICE 3Design wurden als Optionen betrachtet. Die neuen Züge würden als ICx gekennzeichnet und sollten im ästhetischen Design den ICE3-Zügen ähneln; seine Auslegungsgeschwindigkeit sollte zwischen 200 und 250 Stundenkilometer betragen und die Energieeffizienz der ersetzten Einheiten verbessern.

Der Umfang der Ausschreibung wurde später um den Ersatz der ICE 1- und ICE 2Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 280 Stundenkilometern belief sich der Auftragsumfang auf maximal 300 Züge. Gebote sind eingegangen von Alstom und Siemens, wobei das Angebot von Siemens umfasst Bombardier-Transport als Subunternehmer. Im Jahr 2010 gab die DB bekannt, dass Siemens als bevorzugter Bieter für das Kaufprogramm ausgewählt wurde, und am 9. Mai 2011 unterzeichneten DB und Siemens einen Vertrag über 130 ICx-Züge sowie weitere 90 Züge, die zu einem späteren Zeitpunkt formalisiert werden sollen Option für mehr einmal 80 Sätze. Die Züge würden bis 2030 mit einem geschätzten Wert von rund 6 Milliarden Euro ausgeliefert. Der Siemens-Anteil am Auftrag für das Intercity-Flugzeug soll dem Unternehmen später 3,7 Milliarden Euro wert gewesen sein, angeblich der "größte Auftrag in der Firmengeschichte".

Im Jahr 2011 vergab Siemens Bombardier Transportation einen Unterauftrag für seinen Projektbeitrag in Höhe von 2,2 Milliarden Euro, davon 1,3 Milliarden Euro für die 130 Intercity-Züge. Der Auftrag von Bombardier umfasste die aerodynamische Optimierung der Konstruktion und Lieferung der Karosserien – zunächst voraussichtlich aus dem Werk Görlitz, die Antriebsfahrzeugmontage im Werk Hennigsdorf und die Montage der Flexx Eco-Drehgestelle im Werk Siegen. Zwei Vorserien-Triebzüge wurden 2016 produziert und später in diesem Jahr vor der Einführung der Hauptserie Ende 2017 für Tests verwendet.

Nummerierung

Die ICE 4-Wagen werden in den Baureihen BR 412 und 812 nummeriert. Die Triebzüge selbst erhalten Nummern in der für deutsche Züge neuen Reihe 9xxx.