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Inselverlag ist ein 1901 gegründetes DeutscheVerlag, aus dem Literatur-Kunst-Magazin die Insel von 1899 mit seinem ursprünglichen Verlag Schuster & Loeffler in Berlin. Seit 2010 hat der Verlag seinen Sitz in Berlin, nachdem er zuvor in Frankfurt am Main und Wiesbaden mit einer Zweigniederlassung in . gegründet werden Leipzig und war Teil der Suhrkamp Verlag. Hunderte von Büchern in schönen Versionen wurden und werden von diesem Verlag produziert und auf Auktionen werden hohe Preise angeboten und in Antiquariaten werden beachtliche Preise verlangt.
Herkunft des Herausgebers
1899 wurden Otto Julius Bierbaum, Alfred Walter Heymel und Rudolf Alexander Schröder die monatlichen die Insel zum Leben. Das Magazin wurde von Georges Lemmen gestaltet und sollte zur literarischen und künstlerischen Landschaft Deutschlands beitragen. Die noch heute verwendete Signatur des Verlags, ein zweimastiges Segelschiff, war Peter Behrens für den Verlag konzipiert. Auf die Auswahl der Illustratoren wie Heinrich Vogeler und Emil Rudolf Weiss wurde von Anfang an viel Wert gelegt.
Im Oktober 1901 wurde der Insel Verlag GmbH gegründet in Leipzig unter der Leitung von Rudolf von Pöllnitz. Nach seinem Tod am 14. Februar 1905 übernahm Carl Ernst Poeschel den Verlag und mit Wirkung zum 1. Juli 1905 trat Anton Kippenberg ein und bildeten gemeinsam die Geschäftsführung. Pöllnitz trat im September 1906 zurück und Kippenberg machte allein weiter, unterstützt von seiner Frau Katherine. Sein Cousin Max Christian Wegner wurde 1920 Prokurist des Insel Verlags, bevor er 1930 in Bernhard Tauchnitz Verlag umfirmierte.
Insel Bucherei
1912 wurde die Insel Bucherei gegründet, deren kleine, markante und schön gestaltete Partikel zu einem der bekanntesten Produkte des Verlages wurden. Die Cover der Hefte bestehen hauptsächlich aus buntem Papier, oft verglichen mit bunten Tapeten und marmoriertem Papier. Die endgültige Nummerierung ist verwirrend, da nach 1945 zwei Verlage die Hefte herausbrachten. In dem Bundesrepublik sie erschienen im Insel Verlag in Frankfurt am Main und in der Deutsche Demokratische Republik im Insel Verlag in Leipzig mit gleicher Nummerierung für andere Titel. Relativ preiswert, aber mit dem gleichen sorgfältigen Gespür für Design und Typografie wie zuvor, werden diese kleinformatigen Bücher immer noch nachgedruckt. Die mehr als 1.300 erschienenen Hefte sind weltweit ein Sammlerstück.
Literatur
- Herbert Kästner (Herausgeber): Insel-Bücherei. Bibliographie 1912–1999, Frankfurt/Main, Insel Verlag 1999, 264 S., ISBN 3-458-16986-5
Autoren und Künstler für den Insel Verlag
Nächster Goethe war mal Rainer Maria Rilke Hauptautor des Insel Verlags. Kippenberg hat versucht, alle Werke des Schriftstellers zu veröffentlichen. 1912/1913 hatte er die Rechte an allen bisher verfassten Werken Rilkes erworben. Er veröffentlichte auch die Werke von Stefan Zweig und alle Bücher von Hans Carossa. Der Insel Verlag veröffentlichte unter anderem auch die Schriften der Autoren Hugo von Hofmannsthal, Heinrich Heine, Friedrich Hölderlin, Heinrich von Kleist und Charles Dickens.
Künstler, die für den Verlag arbeiten, Illustratoren, Schriftdesigner und Buchbinder-Designer waren unter anderem Eric Gil, Friedrich Wilhelm Kleukens, Rudolf Koch, Emil Preetorius, Heinrich Vogeler, Walter Tiemann, Max Slevogt, Henry Van de Velde, Willi Harwerth und Marcus Behmer.
1920 bis 1943
In den 1920er Jahren entstanden mehrbändige Ausgaben von Fjodor Dostojewski, Leo Tolstoi, William Shakespeare, Theodor Sturm und Rainer Maria Rilke herausgegeben und herausgegeben Insel Verlag das Gesamtwerk von Goethe in einer Neuauflage von siebzehn Bänden. Andere Autoren dieser Jahre waren Georg Büchner, Emile Zolac, William Butler Yeats, Virginia Woolfu und Paul Valery.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden 30 Inseltitel als unerwünscht angesehen und aus dem Verlagsfonds entfernt. Stefan Zweig und Aldous Huxley gehörte zu den verbotenen Autoren.
In der Nacht vom 3. auf den 4. Dezember 1943 wurde der Leipziger Verlag durch einen Bombenangriff völlig zerstört. Nach dem Krieg startete der Verlag in Wiesbaden wieder und 2010 werden die Inselbücher wieder in Berlin im Suhrkamp Verlag erscheinen.
Publikationen des Insel Verlags
- Insel-Bucherei (mehr als 1300 Bands seit 1912)
- Memoiren und Chroniken (1914–1924)
- Österreichische Bibliothek (Insel) (1915–1917, 26 Reifen)
- Der Dom. Bücher deutscher Mystiker (1919-1927, 13 Bänder; Faksimile-Ausgabe 1980)
- Original fremdsprachige Reihen mit wenigen deutschsprachigen Titeln (Orbis Literarum):
- Bibliotheca mundi (1920–1923, 14 Reifen) – Sammelwerke bedeutender Autoren
- Libri librorum (1921–1942, 6 Bands) – größere Einzelwerke der Weltliteratur
- Reihe Pandora (1920–1921, 52 Tapes) – Kleinere Schriften zu Politik, Kunst und Kultur
- Deutsche Meister (1921–1934) – Monographien über deutsche Kunst und Künstler
- Sammlung Insel (1965–1969) – Texte aus Literatur und Wissenschaft der Vergangheit
- Bibliothek des Hauses Usher (Phantastik) (1969–1975)
- Fantastische Wirklichkeit (1971–1975)
- Insel-Taschenbücher (seit 1975)
Literatur
- 75 Jahre Insel Verlag, Eine Geschichte in Daten Programme und Documenten, Inselverlag; Frankfurt am Main, 1974. Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main.
- Hauswedell & Nolte: Die Insel und die deutsche Buchkunst : Auktionskatalog zur Auktion im Mai 1985 in Bremen, 220 Seiten mit einigen Abbildungen.
Quelle
- Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia