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Max Slevogt
Max Slevogt, Radierung 1917 von Emil Orlik
Nini am Weinspalier, 1911

Franz Theodor Max Slevogt (Landhütte, 8. Oktober1868Leinsweiler, 20. September1932) war ein DeutscheImpressionistMaler und Illustratorin.

Er war mit Lovis Corinth und Max Liebermann, einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Impressionismus. Er ist am besten bekannt für seine en plein air gemalte Landschaften.

Lebenszyklus

Max Slevogt wuchs nach dem Tod seines Vaters 1870 in Würzburg. Während seiner Schulzeit besuchte er die Familie Finkler auf Neukastel im Pfälzer Wald.Slevogt studierte von 1885 bis 1889 an der Münchner Akademie. In dieser Zeit entstanden in Neukastel seine ersten Landschaften. Seine frühen Gemälde sind düster und dunkel im Ton, entsprechend dem vorherrschenden Stil in München. 1889 besuchte er in Paris das Akademie Julian. 1890 unternahm er mit einem Freund eine erste Italienreise und etablierte sich nach seiner Rückkehr als freier Künstler. Seine Malbeispiele waren Wilhelm Leibl und Arnold Böcklin. 1896 war er als Illustrator mit den Zeitschriften verbunden Simplicissimus und Die Jugend, für die er Karikaturen gemacht. Im folgenden Jahr hatte er seine erste Einzelausstellung in Wien.

Parade, 1913

1898 heiratete Slevogt Antonie Finkler (Nini), die er oft als Motiv in seinen Gemälden verwendete. Im selben Jahr besuchte er die Rembrandt-Ausstellung im Amsterdam.
Gegen Ende der 1990er Jahre wurden seine Farben heller. Im Jahr 1900 reiste er erneut nach Paris, wo seine Arbeiten Scheherezade wurde im Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung. Er war sehr beeindruckt von der Arbeit von Edouard Manet. 1901 traten er und Lovis Corinth der Berliner Session.

Eine Reise nach Ägypten 1914 entstanden 21 Gemälde und unzählige Aquarelle und Zeichnungen. Auf der Rückreise besuchte er auch Italien.
Nach dem Ausbruch des Erster Weltkrieg er wurde als Kriegsmaler an die Westfront geschickt. Die Kriegserfahrungen veranlassten eine Suche nach einem neuen Stil, um die Schrecken des Krieges einzufangen. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Akademie der Künste (Berlin) im Berlin.

Er entwarf die Inszenierung für eine Aufführung von MozartsDon Giovanni an der Staatsoper von Dresden 1924. 1929 fand in Berlin anlässlich seines sechzigsten Geburtstages eine große Ausstellung statt. Im letzten Jahr vor seinem Tod arbeitete er an einem religiösen Werk, dem Mural Golgatha in der Friedenskirche in Ludwigshafen am Rhein. Die Arbeit ging in die Zweiter Weltkrieg bei einem Bombenangriff verloren.

Max Slevogt starb in Leisweiler im Bundesland Rheinland-Pfalz 1932. Er wurde im Familiengrab der Familie Finkler auf dem Slevogthof Neukastel im Pfälzer Wald beigesetzt.

Literatur

  • Hans-Jürgen Imiela: Max Slevogt: eine Monographie. Karlsruhe 1968
  • Max Slevogt, Sabine Fehlemann, Nicole Hartje: Max Slevogt - Die Berliner Jahre. Wienand Verlag, Wuppertal/Berlin 2005, ISBN 3-87909-862-X
  • Max Slevogt, Sigrun Paas, Roland Krischke: Max Slevogt in der Pfalz (Aktenkatalog der Slevogt-Galerie). Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2005, ISBN 3-422-06587-3
  • Berthold Roland, Max Slevogt: Pfälzer Landschaften. Hirmer, München 1991, ISBN 3777455202
  • Max Slevogt, Ernst-Gerhard Güse, Hans-Jürgen Imiela, Berthold Roland: Max Slevogt. Gemälde - Aquarelle - Zeichnungen (Ausstellungskatalog). Hatje Cantz Verlag, Saarbrücken/Mainz 1992, ISBN 3775703616
  • Bernhard Geil: Die Faust II Illustrationen von Max Slevogt, Landau 2001

Externer Link

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