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Ivo von Chartres (Yves) (ca. 1040 – 1115) war mal Bischof von Chartres von 1090 bis um 1115. Der heilige Ivo war eine wichtige kirchliche Persönlichkeit und war ein Richter von dem kanonisches Recht während der Investiturstreit.
Ivo studierte in Paris und später an der Abtei von Bec im Normandie unten Lanfrank von Pavia. da wird er Anselm von Aosta der, wie Lanfranc, Erzbischof von Canterbury werden sollte. Auf Wunsch seines Bischofs wurde Ivo 1078 ernannt vor im Beauvais. Zwölf Jahre später wurde er in Nachfolge zum Bischof von Chartres ernannt Geoffroy von Chartres, der diese Position seit 1077 innehatte. In dieser Rolle entpuppte sich Ivo als erbitterter Gegner von Simonie.
Als Bischof und Anwalt Musste er die Politik ändern? Philipp I. von Frankreich missbilligen. Philip verwies seine Frau Bertha von Holland um 1092 heiraten zu können Bertrada von Montfort. Für seinen offenbar zu lautstarken Widerstand wurde Ivo sogar einige Zeit inhaftiert.
Ivo schrieb unter anderem zwei umfangreiche kanonische Werke, um 1094 n. Chr Dekret und nach 1095 die Panorama.[1]Einige Ideen aus diesen Büchern flossen in die Wormser Konkordat im Jahr 1122.[2] Außerdem war er ein unerschöpflicher Briefschreiber.
Das Namenstag von Saint Ivo wird seit 1570 gefeiert 20 oder 23. Mai. Wann er heiliggesprochen wurde, ist nicht bekannt.
Literaturverzeichnis
- 1094 – Collectio Tripartita, auch genannt Collectio trium partium, eine chronologische Sammlung Verordnungen, Konzilskanons und Auszüge aus frühen Texten Kirchenväter, sowie Gedanken zum römischen und fränkischen Recht. Ihre Urheberschaft ist jedoch umstritten.
- ± 1094 – Dekret, 17 Bücher mit 3760 Kapiteln zu praktisch allen Aspekten des kanonischen Rechts. Sein Text baut auf den Kirchenvätern, alten christlichen Kaisern und Burchard von Worms.
- nach 1095 – Panorama, acht Bücher mit 1038 kurzen Kapiteln. Es ist eine prägnante Zusammenfassung der beiden erstgenannten Werke mit den für die tägliche Arbeit notwendigen Exkursen. Der Aufbau in kurzen Teilen und der innere Aufbau des Werkes ermöglichen dem Leser, schnell zu finden, was er sucht. Das Buch war 1499 im Basel gedruckt.
Externer Link
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